Di, 17:42 Uhr
20.09.2005
Einsatz abgeschlossen
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte am Vormittag über einen fiktiven Banküberfall in Ilfeld, eine anschließende Geiselnahme und eine wilde Verfolgungsjagd berichtet. Wie das alles zu Ende gegangen ist, das hat die nnz natürlich auch erfahren und einige spektakuläre Fotos geschossen.
Die gemeinsame Einsatzübung der Polizeidirektionen Nordhausen, Halberstadt und Merseburg ist erfolgreich beendet worden. Seit 08.00 Uhr übten die Beamten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt den gemeinsamen Einsatz im Falle einer Geiselnahme. Angenommen wurde ein Überfall auf die Postfiliale in Ilfeld (Südharz) und die anschließende Flucht des Täters, der eine der Postangestellten als Geisel genommen hatte.
Die Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug war zügig flächendeckend organisiert worden. Schnell war klar, dass der Räuber in Richtung Oberharz geflüchtet war. Der entscheidende Hinweis kam schließlich von einem Förster, der das Fluchtauto im Wald entdeckt hatte. Der Täter hatte sich mit der Geisel in einem nahe gelegenen alten Kasernengebäude bei Sorge in Sachsen-Anhalt verschanzt. In den Verhandlungen mit der Polizei forderte der Täter freien Abzug und drohte mit der Erschießung der Geisel.
Der Zugriff des Thüringer SEK beendete kurz nach 13.30 Uhr die Übung. Der Täter wurde überwältigt und festgenommen, die Geisel befreit. Der Leiter der Polizeidirektion Nordhausen, Polizeidirektor Günter Lierhammer, dankte allen eingesetzten Beamten für ihr Engagement und die professionelle Bewältigung der nicht alltäglichen Lage. Die Übung fand im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen den Ländern Thüringen und Sachsen-Anhalt statt. Ihr Ziel war es, die Länder übergreifende Zusammenarbeit und das richtige Handeln vor Ort zu trainieren. Geiselnahmen stellen immer ungewöhnlich hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte.
Die detaillierte Auswertung der einzelnen Einsatzphasen wird in den nächsten Tagen zeigen, was künftig im Zusammenwirken der Polizeien der Länder noch verbessert werden kann und welche Formen der Zusammenarbeit und der Kommunikation sich bewährt haben. Die Innenminister der Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt würdigten die Leistungen der eingesetzten Beamten in einer gemeinsamen Erklärung.
Autor: nnzDie gemeinsame Einsatzübung der Polizeidirektionen Nordhausen, Halberstadt und Merseburg ist erfolgreich beendet worden. Seit 08.00 Uhr übten die Beamten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt den gemeinsamen Einsatz im Falle einer Geiselnahme. Angenommen wurde ein Überfall auf die Postfiliale in Ilfeld (Südharz) und die anschließende Flucht des Täters, der eine der Postangestellten als Geisel genommen hatte.
Die Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug war zügig flächendeckend organisiert worden. Schnell war klar, dass der Räuber in Richtung Oberharz geflüchtet war. Der entscheidende Hinweis kam schließlich von einem Förster, der das Fluchtauto im Wald entdeckt hatte. Der Täter hatte sich mit der Geisel in einem nahe gelegenen alten Kasernengebäude bei Sorge in Sachsen-Anhalt verschanzt. In den Verhandlungen mit der Polizei forderte der Täter freien Abzug und drohte mit der Erschießung der Geisel.
Der Zugriff des Thüringer SEK beendete kurz nach 13.30 Uhr die Übung. Der Täter wurde überwältigt und festgenommen, die Geisel befreit. Der Leiter der Polizeidirektion Nordhausen, Polizeidirektor Günter Lierhammer, dankte allen eingesetzten Beamten für ihr Engagement und die professionelle Bewältigung der nicht alltäglichen Lage. Die Übung fand im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen den Ländern Thüringen und Sachsen-Anhalt statt. Ihr Ziel war es, die Länder übergreifende Zusammenarbeit und das richtige Handeln vor Ort zu trainieren. Geiselnahmen stellen immer ungewöhnlich hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte.
Die detaillierte Auswertung der einzelnen Einsatzphasen wird in den nächsten Tagen zeigen, was künftig im Zusammenwirken der Polizeien der Länder noch verbessert werden kann und welche Formen der Zusammenarbeit und der Kommunikation sich bewährt haben. Die Innenminister der Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt würdigten die Leistungen der eingesetzten Beamten in einer gemeinsamen Erklärung.







