Di, 17:41 Uhr
20.09.2005
Was sonst noch beschlossen wurde
Nordhausen (nnz). In der Aussprache der heutigen Kreistagssitzung wurde nicht nur geschwiegen, es wurden danach auch Beschlüsse gefasst. Zum Beispiel zur Entwicklung der Abfallgebühren im Landkreis Nordhausen.
Die werden mit dem neuen Beschluß nicht steigen. Zumindest die für den Bürger nicht, wohl aber für den Abfall, den Gewerbebetriebe in Nentzelsrode entsorgen. Dessen Anteil ist seit Juni dieses Jahres sprungartig angestiegen. Dahinter steckt der verlockend niedrige Preis, den die Unternehmen pro Tonne an der Deponie zu zahlen haben. Dieser Preis soll angehoben werden. Moderat wie es hieß. Der Gewerbemüll hat einen entscheidenden Anteil an der Steigerung des gesamten Volumens. Angemeldet hatte der Landkreis Nordhausen bei seinem Partner Remondis 1.754 Tonnen pro Monat, so waren es im ersten Monat (Juni) tatsächlich 1.866, noch mal einen Monat danach 2.173 Tonnen.
Und dann standen noch einige Heilungsbeschlüsse an. Die sollen Fehler der Vergangenheit heilen und vergessen machen. Und zwar Fehler bei der Berechnung der Kreisumlage in den Jahren 1996 und 1997. Und so hatte die Kreisverwaltung in der Behringstrasse die Kreisumlage für die Stadt Nordhausen neu berechnet und eine Differenz in Höhe von rund 3,5 Millionen DM ausgerechnet. Die soll die Stadt Nordhausen natürlich nicht erhalten, sondern die soll mit den Schulden der Stadtverwaltung hinsichtlich der Kreisumlage berechnet werden.
Egon Primas (CDU) wollte von der zuständigen Beigeordneten wissen, wie hoch die Schulden seien. Eine konkrete Antwort blieb Jutta Krauth (SPD) schuldig. Da gebe es bei der Berechnung unterschiedliche Ansätze, so Krauth diplomatisch. Und damit gaben sich letztlich die Kreistagsmitglieder zufrieden. Sie schlossen sich per Beschluß der Hoffnung der Verwaltungsspitze auf einen Vergleich mit der Kreisstadt an.
Autor: nnzDie werden mit dem neuen Beschluß nicht steigen. Zumindest die für den Bürger nicht, wohl aber für den Abfall, den Gewerbebetriebe in Nentzelsrode entsorgen. Dessen Anteil ist seit Juni dieses Jahres sprungartig angestiegen. Dahinter steckt der verlockend niedrige Preis, den die Unternehmen pro Tonne an der Deponie zu zahlen haben. Dieser Preis soll angehoben werden. Moderat wie es hieß. Der Gewerbemüll hat einen entscheidenden Anteil an der Steigerung des gesamten Volumens. Angemeldet hatte der Landkreis Nordhausen bei seinem Partner Remondis 1.754 Tonnen pro Monat, so waren es im ersten Monat (Juni) tatsächlich 1.866, noch mal einen Monat danach 2.173 Tonnen.
Und dann standen noch einige Heilungsbeschlüsse an. Die sollen Fehler der Vergangenheit heilen und vergessen machen. Und zwar Fehler bei der Berechnung der Kreisumlage in den Jahren 1996 und 1997. Und so hatte die Kreisverwaltung in der Behringstrasse die Kreisumlage für die Stadt Nordhausen neu berechnet und eine Differenz in Höhe von rund 3,5 Millionen DM ausgerechnet. Die soll die Stadt Nordhausen natürlich nicht erhalten, sondern die soll mit den Schulden der Stadtverwaltung hinsichtlich der Kreisumlage berechnet werden.
Egon Primas (CDU) wollte von der zuständigen Beigeordneten wissen, wie hoch die Schulden seien. Eine konkrete Antwort blieb Jutta Krauth (SPD) schuldig. Da gebe es bei der Berechnung unterschiedliche Ansätze, so Krauth diplomatisch. Und damit gaben sich letztlich die Kreistagsmitglieder zufrieden. Sie schlossen sich per Beschluß der Hoffnung der Verwaltungsspitze auf einen Vergleich mit der Kreisstadt an.

