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Sa, 11:40 Uhr
22.05.2021
Ideen für die Dreifaltigkeit der deutschen Küche

Bier, Brot und Kartoffeln

Kartoffeln, Bier und eine zünftige Brotzeit – wer in den letzten Monaten die Atmosphäre seines Lieblings-Brauhauses vermisst hat, kann sich jetzt ein Stück davon nach Hause holen: mit einem Kartoffel-Brauhausbrot zum Selberbacken...

Ein Schuss Bier und Röstzwiebeln verleihen dem Gebäck seinen schmackhaften rustikalen Charakter, Kartoffeln sorgen für die nötige Saftigkeit. Wie sich das Brot zubereiten lässt und was es bei Sauerteigbrot zu beachten gibt, verraten der Landesverband der Kartoffelkaufleute Rheinland-Westfalen (LV R-W) und Bäckermeister Tim Bergheim.

Star der Brauhausküche und saftige Backzutat
Die Kartoffel ist nicht nur eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Deutschland, sondern auch ein beliebter und fester Bestandteil der Brauhausküche. Als Verwandlungskünstlerin findet sich die Kartoffel dort beispielsweise als Pommes frites, Kartoffelstampf oder Bratkartoffel auf dem Teller.

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Tim Bergheim, Bäckermeister und Inhaber der Kölner Traditionsbäckerei Bergheim’s, verrät: „Kartoffeln sind aus dem Brauhaus nicht wegzudenken. Was viele jedoch nicht wissen: Auch in manchen Backwaren spielen Kartoffeln eine wichtige Rolle, denn die Stärke der Kartoffeln sorgt für eine natürliche Saftigkeit und hält Brot besonders lange frisch.“ Dieter Tepel, Geschäftsführer des LV R-W, fügt hinzu: „Alle, die derzeit den Gang ins Brauhaus vermissen oder einfach rustikales Brot mögen, können sich mit Kartoffel-Brauhausbrot ein Stück dieser Atmosphäre nach Hause holen.“

Regionale Zutaten und etwas Geduld
Um ein Kartoffel-Brauhausbrot zu Hause zu backen, werden Kartoffeln, Bier, Röstzwiebeln, Mehl, Hefe, Wasser und Sauerteig benötigt. Bäckermeister Tim Bergheim: „Damit das Brot gelingt, braucht es etwas Zeit, denn der Sauerteig muss in Ruhe gären. Bei uns in der Bäckerei dauert es rund 24 Stunden, bis ein Laib fertig ist. Die Geduld und die Gewissenhaftigkeit, den Teig immer wieder weiterzuverarbeiten, sollte man mitbringen, denn sie lohnt sich. Der Geschmack ist nachher einfach unvergleichlich gut.“

Knolle trifft Bier: Das Kartoffel-Brauhausbrot bringt deftigen Geschmack auf den Tisch. (Foto: LV R-W/die-kartoffel.de) Knolle trifft Bier: Das Kartoffel-Brauhausbrot bringt deftigen Geschmack auf den Tisch. (Foto: LV R-W/die-kartoffel.de)


Wer möglichst lange etwas von seinem Kartoffelbrot haben möchte, sollte es in einen Brotkasten legen oder in eine Kunststofftüte mit Löchern. Diese sind wichtig für die Luftzirkulation. Das Kartoffel-Brauhausbrot bleibt ungefähr vier Tage lang frisch und saftig. Auf keinen Fall gehört das Brot in den Kühlschrank – dort kann es austrocknen und seinen Geschmack verlieren.

Bergheim’s Rezept für Kartoffel-Brauhausbrot für zu Hause
Wer sich das Brauhaus-Feeling in die heimischen vier Wände holen möchte, kann das Kartoffel-Brauhausbrot zu Hause nachbacken. Das Rezept dazu gibt es im PDF anbei oder hier:

https://www.die-kartoffel.de/19-blog/rezepte/786-kartoffel-brauhausbrot
Autor: red

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