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Sa, 06:42 Uhr
22.05.2021
Immobiliensuche ohne Grenzen

Für das Traumhaus würden viele auswandern

Deutschland verlassen für die Traumimmobilie? Viele Umzugswillige können sich das laut einer aktuellen Scoperty Umfrage gut vorstellen. Der Immobilienmarktplatz hat dafür 307 Immobilieninteressenten und -eigentümer zu ihren Einstellungen in puncto Umzug befragt...

Das Ergebnis: Ganze 20 Prozent der Befragten können sich vorstellen, für ein Eigenheim grenzüberschreitend umzuziehen. Bei den über 50-Jährigen ist sogar fast ein Drittel offen für einen neuen Wohnsitz außerhalb Deutschlands. „Immer mehr Menschen sind nicht mehr ortsgebunden, wenn es um die Suche nach ihrer Traumimmobilie geht“, sagt Michael Kasch, Geschäftsführer von Scoperty (www.scoperty.de). „Sie haben genaue Vorstellungen, wonach sie suchen und dafür schauen sie sich nicht mehr nur in den eigenen Stadtgrenzen um.“

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Egal ob vom Land in die Stadt, von der Stadt wieder aufs Land oder aus dem Norden in den Süden: Laut der Scoperty Umfrage unter Immobiliensuchenden und -eigentümern ist rund ein Drittel bereit, für die Traumimmobilie in ganz Deutschland oder sogar über die Landesgrenzen hinweg umzuziehen. Dabei sind vor allem ältere Menschen flexibler, das zeigt die Altersstruktur der Befragten. Während bei den unter 50-Jährigen nur 13 Prozent offen sind für einen grenzübergreifenden Umzug, sind es bei den über 50-Jährigen rund 30 Prozent. „Die individuelle Mobilität nimmt seit Jahren zu und damit die Unabhängigkeit bei der Wahl des Wohnsitzes. Die Digitalisierung und die neuen Möglichkeiten zum Homeoffice haben den Aktionsradius vergrößert. Für Umzugswillige wird es daher immer wichtiger, bei der Objektsuche einen Überblick über den gesamten Markt zu erhalten auch über Regionen, die bisher weniger im Fokus stehen“, ist sich Kasch sicher.

Die größte Herausforderung bei der Suche nach der Traumimmobilie bleibt der Mangel an sichtbaren Offerten. 21 Prozent der Umzugswilligen finden aktuell kein passendes Angebot obwohl sich die Mehrheit der Eigennutzer vorstellen kann, die eigene Immobilie weiterzuverkaufen. Michael Kasch: „Der intransparente Markt ist in Deutschland schon länger ein Problem.“ Sein Start-up Scoperty will das ändern und auch jene Immobilien sichtbar machen, die noch gar nicht zum Verkauf stehen. „Es muss mehr Angebot und mehr Dynamik im Markt geben. Transparenz und einfache Interaktion auf einem digitalen Marktplatz zwischen Eigentümern und Käufern können ein Schlüssel zu einem besseren Immobilienmarkt für alle sein.“

Auswirkungen der Pandemie
Neben den Faktoren Familienzuwachs oder -verkleinerung, haben auch die Lockdown-Erfahrungen einen Einfluss auf die Umzugsentscheidung. So ist für rund 20 Prozent derjenigen, die gerade einen Umzug planen, die Corona-Krise der Grund dafür. Kasch: „Dank Homeoffice und flexiblen Arbeitsmodellen werden Menschen hinsichtlich ihrer Wohnortssuche mutiger und denken neu über den Standort ihres Eigenheims nach. Die Lage einer Immobilie bleibt weiterhin wichtig die Zeiten, in denen die maximale Entfernung des Wohnsitzes lediglich bis zum Nachbardorf reichen darf, sind jedoch vorbei.“

Für die im April 2021 durchgeführte Nutzer-Umfrage wurden 307 Immobilieninteressenten (darunter 189 Immobilieneigentümer / Eigennutzer) aus ganz Deutschland im Rahmen einer Online-Erhebung dazu befragt, wie sie über das Thema Umzug denken.
Autor: red

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