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Fr, 20:29 Uhr
07.05.2021
Tag der Städtebauförderung

95 Millionen für den Städtebau

Am 8. Mai 2021 wird bundesweit der "Tag der Städtebauförderung" begangen. In diesem Jahr steht zudem das Jubiläum „50 Jahre Städtebauförderung“ an. Für das laufende Jahr plant der Freistaat rund 95 Millionen Euro für den Städtebau auszugeben...

“Durch die Corona-Pandemie fallen dieses Jahr die öffentlichen Veranstaltungen in Städten und Gemeinden Thüringens aus oder sind nur eingeschränkt möglich. „Für 2021 sind fast 95 Millionen Euro für die Städtebauförderung in Thüringen eingeplant. Unser Fokus liegt auf einer sozial gerechten, ökologisch nachhaltigen und klimapolitisch verantwortlichen Stadtentwicklung. In allen Landesteilen werden Ortskerne aufgewertet, Verkehrsbelastungen gesenkt und soziale Strukturen in den Quartieren unterstützt. Ihr Erfolg beruht nicht zuletzt auf vielfachem Engagement vor Ort. Wir werden unseren Fokus auch noch stärker auf den Erhalt und die Entwicklung lebendiger Innenstädte legen, um den Folgen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken“, sagt Minister Benjamin-Immanuel Hoff.

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Die Städtebauförderung ist eine Erfolgsgeschichte. Sie prägte das heutige Bild unserer Städte und Gemeinden wesentlich mit. Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,5 Milliarden Euro des Bundes und des Freistaates in den Städtebau investiert. Mit den Fördermitteln unterstützen der Bund und das Land die Kommunen bei der Bewältigung des demografischen und ökologischen Wandels.

„Mit den Fördergeldern bauen wir vor allem öffentliche Bildungseinrichtungen aus, investieren in Stadtteilzentren und Bürgerhäuser und unterstützen damit ehrenamtlich Engagierte in den Kommunen. Denn die Gemeinden und Städte leben von aktiver Bürgerbeteiligung“, so Minister Hoff.

Der Minister betont, dass mit Blick auf gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen die Städtebauförderung für die Entwicklung urbaner und ländlicher Räume gleich wichtig ist. Ein Beispiel sind die 911.000 Euro Fördermittel für die Sanierung des Familienzentrums in Dingelstädt. „Das Familienzentrum ‚Kloster Kerbscher Berg‘ in Dingelstädt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Städtebauförderung auch im ländlichen Raum unverzichtbar ist“, so der Minister.
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Kommentare

08.05.2021, 07.09 Uhr
Müller | Dachte bei der Überschrift das es mit Wohnungsbau für private Investoren vorwärts geht zu früh gefre
„Mit den Fördergeldern bauen wir vor allem öffentliche Bildungseinrichtungen aus, investieren in Stadtteilzentren und Bürgerhäuser und unterstützen damit ehrenamtlich Engagierte in den Kommunen. Denn die Gemeinden und Städte leben von aktiver Bürgerbeteiligung“, so Minister Hoff. Heist es im Artikel. Wir brauchen Förderung für private Investoren bei den hohen Baupreisen damit sich der Wohnungsbau und die Vermietung zu kleinen Mieten rechnet. Es müssen Wohnungen gebaut werden. Wenn man es finanziell fördern würde gebe es auch Investoren die ihr Geld für bezahlbaren Wohnraum investieren würden. Was nützen Bildungseinrichtungen. Die meisten Bildungseinrichtungen sind dazu da H4 Empfänger zu sinnlosen Schulungen zu zwingen. Wegen Corona müsste sowas und auch sinnlose 1 Euro Jobs verboten werden. Bei den sinnlosen Schulungen wird meistens nix neues gelernt sondern nur Steuergeld verschwendet und Zeit totgeschlagen ohne Bildung. So gab es zb H4 Schulungen wo mit Lamas spazieren gegangen werden musste. Statt Bürgerhäuser wo der Bürger feiert oder beruhigt werden soll braucht der Bürger lieber Wohnraum oder soll der Obdachlose vorm Bürgerhaus schlafen?

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09.05.2021, 06.20 Uhr
DonaldT | Tag der Städtebauförderung
Da will der Linke Minister gleiche Lebensverhältnisse für Stadt und Land?!

Da soll er sich doch gleich mal ein Windrad in die Nähe seines Grundstückes setzen lassen, so, wie diese RRG Regierung es für den ländlichen Raum fordert.

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