So, 07:44 Uhr
11.09.2005
Ausgeleuchtet
Nordhausen (nnz). Mehrfach hatte Matthias Jendricke gestern den ganzen Tag über ins Internet geschaut und surfte durch alle möglichen Seiten mit meteorologischen Inhalten. Warum der Nordhäuser Bürgermeister in Sachen Wetter im WWW unterwegs war, das hat die nnz ebenso erfahren, wie sie ein neues Moderatoren-Paar entdeckte.
Ausgeleuchtet (Foto: nnz)
Zugegeben, Journalisten neigen oft zu Übertreibungen und spitzen auch mal gern zu. Doch das gestrige Lichterfest auf dem Petersberg hatte alle Erwartungen übertroffen. Noch nach 21 Uhr standen die Menschen an der Kasse in langen Schlangen und warteten auf Einlaß zu diesem wohl letzten Fest der Saison auf dem Berg – mitten in der Stadt. Matthias Jendricke, SPD-Bürgermeister, und nebenbei auch noch Geschäftsführer der LGS GmbH eröffnete die zweite Auflage des Lichterfestes und führte gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) durchs Programm.
Tausende tummelten sich bei lauen Abendtemperaturen auf dem LGS-Gelände, Die Stadtverwaltung hatte den Berg mit 10.000 Teelichtern, 5000 Kerzenbechern, 50 Schwedenfeuern, 500 Fackeln und 100 Lampions entsprechend des Anlasses dekoriert. Wir wollen Ihnen ein Programm von Nordhäusern für Nordhäuser anbieten, so die Einladung von Jendricke an die Gäste. Man habe bewusst auf Stars verzichtet, vielleicht wusste Jendricke kurz nach 17 Uhr noch nicht, dass es da einen Star gab – den Petersberg selbst.
Doch auch die Nicht-Stars auf der Bühne – die Gruppen Somnolenz oder Rising Sun – trugen zum Erfolg des Abends und der Nacht bei. Es war die unaufdringliche Art von Musik, die da aus den Boxen kam. Ein bisschen Boogie, ein wenig Blues und was man noch alles in einer Sommernacht braucht. Die Menschen auf dem Berg nahmen es dankbar an, sie schwatzten mit einander, trafen Bekannte, tranken Bier oder Pina Colada, bissen in eine Rostbratwurst oder in ein Steak.
Das zweite Lichterfest war ein Erfolg und ein Indiz dafür, dass die Nordhäuser nach derartigen Veranstaltungen gieren. Sie sind eigentlich simpel in der Anlage, wollen auch keinen künstlerischen Anspruch erheben. Aber, liebe nnz-Leser: Haben Sie schon mal 10.000 Teelichter oder 5.000 Kerzenbecher aufgestellt?
Autor: nnz
Ausgeleuchtet (Foto: nnz)
Zugegeben, Journalisten neigen oft zu Übertreibungen und spitzen auch mal gern zu. Doch das gestrige Lichterfest auf dem Petersberg hatte alle Erwartungen übertroffen. Noch nach 21 Uhr standen die Menschen an der Kasse in langen Schlangen und warteten auf Einlaß zu diesem wohl letzten Fest der Saison auf dem Berg – mitten in der Stadt. Matthias Jendricke, SPD-Bürgermeister, und nebenbei auch noch Geschäftsführer der LGS GmbH eröffnete die zweite Auflage des Lichterfestes und führte gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) durchs Programm.Tausende tummelten sich bei lauen Abendtemperaturen auf dem LGS-Gelände, Die Stadtverwaltung hatte den Berg mit 10.000 Teelichtern, 5000 Kerzenbechern, 50 Schwedenfeuern, 500 Fackeln und 100 Lampions entsprechend des Anlasses dekoriert. Wir wollen Ihnen ein Programm von Nordhäusern für Nordhäuser anbieten, so die Einladung von Jendricke an die Gäste. Man habe bewusst auf Stars verzichtet, vielleicht wusste Jendricke kurz nach 17 Uhr noch nicht, dass es da einen Star gab – den Petersberg selbst.
Doch auch die Nicht-Stars auf der Bühne – die Gruppen Somnolenz oder Rising Sun – trugen zum Erfolg des Abends und der Nacht bei. Es war die unaufdringliche Art von Musik, die da aus den Boxen kam. Ein bisschen Boogie, ein wenig Blues und was man noch alles in einer Sommernacht braucht. Die Menschen auf dem Berg nahmen es dankbar an, sie schwatzten mit einander, trafen Bekannte, tranken Bier oder Pina Colada, bissen in eine Rostbratwurst oder in ein Steak.
Das zweite Lichterfest war ein Erfolg und ein Indiz dafür, dass die Nordhäuser nach derartigen Veranstaltungen gieren. Sie sind eigentlich simpel in der Anlage, wollen auch keinen künstlerischen Anspruch erheben. Aber, liebe nnz-Leser: Haben Sie schon mal 10.000 Teelichter oder 5.000 Kerzenbecher aufgestellt?

