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Mi, 08:59 Uhr
07.09.2005

Der Harz ist zu Gast

Nordhausen/Wernigerode (nnz). In Wernigerode wird derzeit intensiv die nächste Landesgartenschau vorbereitet. Da wird sich natürlich auch der Harz mit seinen Sehenswürdigkeiten präsentieren. Die nnz hat einen Blick über die (Bundes)Ländergrenzen hinweg gewagt.


Der Harz ist zu Gast (Foto: nnz) Der Harz ist zu Gast (Foto: nnz) Drei weitere „grüne“ Partner konnten in den letzten Wochen für eine Zusammenarbeit mit der LGS in Sachsen-Anhalt gewonnen werden. Getreu dem Motto der Landesgartenschau „Harzblicke erleben“ sind nun die entscheidenden Partner, die im umwelt- und forstwirtschaftlichen Bereich im Harz tätig sind mit dabei. Die Partner wollen dabei natürlich vordergründig die Wald- und Forstnutzung im Harz, aber auch Aspekte der Umweltbildung darstellen.

Die typische Vegetation eines Mischwaldes im Harz, wie Moorflächen und Wiesen sowie Sträucher und Bäume erstrecken sich bereits jetzt in einem Teilgebiet des Landesgartenschaugeländes. In gemeinsamer Kooperation aller Partner ist ein Biotop entstanden, an dem exemplarisch Entdecken und Lernen möglich sein soll. Der Harz beheimatet viele heimische sowie vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Wissenswertes dazu wird den Besucherinnen und Besuchern in wechselnden Ausstellungen übermittelt. Der Leiter des Nationalparks Harz, Andreas Pusch sowie die beiden Leiter der Forstämter, Joachim Bauling und Holger Koth planen viele verschiedene Veranstaltungen. Andreas Pusch verwies darauf, dass es einen kleinen Pavillon geben wird, in dem ergänzend zum Erlebnisgarten Vortragsreihen für Kinder und Erwachsene angeboten werden sollen.

Ein weiterer Bestandteil der gemeinsamen Ausstellung ist ein Ausstellungsbereich zur wirtschaftlichen Nutzung des Waldes. Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart soll den Besuchern der Landesgartenschau näher gebracht werden, wie alte Traditionen, wie z.B. das Handwerk des Köhlers auch heute nach sichtbar und erlebbar sind. Dabei wird die Produktion von Holzkohle mit Hilfe eines Meilers für die Gäste demonstriert.

Andreas Heinrich, Geschäftsführer der Landesgartenschau Wernigerode betont die gute Zusammenarbeit, die bereits seit mehreren Jahren sowohl mit dem Nationalpark als auch mit den Forstämtern besteht. „Wir freuen uns drei so kompetente und regional verwurzelte Partner für die Landesgartenschau gewonnen zu haben“

Der Rohstoff Holz ist ein knappes und wertvolles Gut. „Aufgrund dieser globalen Bedeutung ergibt sich für uns eine hohe Verantwortung für die Nutzung des heimischen Waldes. Wir verstehen uns dabei als Forstwirtschaft, die sowohl die Schutz- und Nutz- als auch die Erholungsfunktion des Waldes beinhaltet und fördert“ stellt Joachim Bauling für die Forstämter fest.

„Wir hoffen gemeinsam möglichst viele Besucher von der Schönheit und vom Nutzen des Harzes mit seiner sagenumwobenen Bergwildnis überzeugen und begeistern zu können“ war einstimmiger Tenor für die geplante Zusammenarbeit.
Autor: nnz

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