Di, 17:23 Uhr
06.09.2005
Das ist der falsche Weg
Nordhausen (nnz). Die FDP Bundestagskandidatin und stellvertretende Landesvorsitzende der Thüringer FDP, Franka Hitzing, stellt die von CDU-Landesregierung geplante Schließung des Finanzamtstandortes Nordhausen in Frage. Was sie stattdessen fordert, das hat jetzt die nnz erfahren.
Das ist der falsche Weg (Foto: nnz)
Wenn sich der Saarländische Ministerpräsident und Schattenwirtschaftsminister Peter Müller für das FDP Modell der negativen Einkommenssteuer ausspricht, braucht er starke Finanzämter in den Landkreisen, so Franka Hitzing. Neben der Äußerung Müllers in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung steht auch der Hessische Ministerpräsident Roland Koch für diesen Vorschlag ein. Sollte Müller tatsächlich Wirtschaftminister in einer schwarz-gelben Koalition werden, kann Althaus nicht an der Schließungen der Thüringer Finanzämtern in den Kreisen festhalten! so Hitzing.
Das liberale Bürgergeldmodell bzw. das Modell der negativen Einkommenssteuer, sieht vor dass das Steuersystem durch einen negativen Steuerbereich ergänzt wird. Bei Unterschreiten eines bestimmten Einkommens werden nicht nur keine Steuern erhoben, sondern vielmehr Transfers ausgezahlt. Eine negative Einkommensteuer ist eine Einkommensteuer, bei der die einkommensstärkeren Haushalte Abgaben entrichten müssen, während die einkommensschwächeren Haushalte Transferzahlungen erhalten.
Voraussetzung für dieses System sind allerdings leistungsfähige Finanzämter in den Kreisen, Althaus Zentralisierungspläne würden die Vorschläge des CDU-Wirtschaftsfachmanns Müller allerdings ab absurdum stellen, so Hitzing abschließend.
Autor: nnz
Das ist der falsche Weg (Foto: nnz)
Wenn sich der Saarländische Ministerpräsident und Schattenwirtschaftsminister Peter Müller für das FDP Modell der negativen Einkommenssteuer ausspricht, braucht er starke Finanzämter in den Landkreisen, so Franka Hitzing. Neben der Äußerung Müllers in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung steht auch der Hessische Ministerpräsident Roland Koch für diesen Vorschlag ein. Sollte Müller tatsächlich Wirtschaftminister in einer schwarz-gelben Koalition werden, kann Althaus nicht an der Schließungen der Thüringer Finanzämtern in den Kreisen festhalten! so Hitzing.Das liberale Bürgergeldmodell bzw. das Modell der negativen Einkommenssteuer, sieht vor dass das Steuersystem durch einen negativen Steuerbereich ergänzt wird. Bei Unterschreiten eines bestimmten Einkommens werden nicht nur keine Steuern erhoben, sondern vielmehr Transfers ausgezahlt. Eine negative Einkommensteuer ist eine Einkommensteuer, bei der die einkommensstärkeren Haushalte Abgaben entrichten müssen, während die einkommensschwächeren Haushalte Transferzahlungen erhalten.
Voraussetzung für dieses System sind allerdings leistungsfähige Finanzämter in den Kreisen, Althaus Zentralisierungspläne würden die Vorschläge des CDU-Wirtschaftsfachmanns Müller allerdings ab absurdum stellen, so Hitzing abschließend.

