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Mo, 11:50 Uhr
05.09.2005

Gefördert

Nordhausen (nnz). Die Thüringer Verbraucher sind eigentlich fleißige Sammler und Sortierer. Wie die Wirtschaft von der Sammel- und Sortierwut im Freistaat profitierte, das gibt es mit einem Klick.


Die Thüringer Glasindustrie recycelte im letzten Jahr 97 785 Tonnen Altglas. Das war nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Viertel mehr als noch zwei Jahre zuvor und fast doppelt soviel wie im Jahr 1996, dem ersten Jahr der Erhebung. Das eingeschmolzene und wiederverwertete Glas bestand zu 57 Prozent aus Weißglas, zu 31 Prozent aus Braunglas. Der Rest verteilte sich auf Grün- und Flachglas. 90 Prozent dieser Menge wurde direkt von gewerblichen Abfallerzeugern z.B. aus dem Baugewerbe und der Getränkeindustrie angeliefert, die restlichen 10 Prozent stammen von Sammel- und Sortierbetrieben sowie Altglashändlern.

Die Menge des zur Wiederverwertung eingesetzten Altpapiers ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Wurden im Jahr 1996 noch 86 718 Tonnen Altpapier zum Recyceln an die Papierfabriken in Thüringen angeliefert, waren es im Jahr 2002 schon 140 840 Tonnen und im letzten Jahr 154 876 Tonnen. Das zur Wiederverwertung eingesetzte Altpapier bestand zu 46 Prozent aus unsortiertem und sortiertem gemischten Altpapier. In größerem Umfang landeten auch Büroaltpapier (21 Prozent) und unverkaufte Zeitungen (7 Prozent) bei den Verwertern.

Der überwiegende Teil des zum Recycling angelieferten Altpapiers, rund 90 Prozent, stammt aus der Abfalleinsammlung bzw. der Sortierung von Altpapier. Die restlichen 10 Prozent wurden direkt von gewerblichen Abfallerzeugern beispielsweise aus der Druckindustrie angeliefert oder importiert.
Autor: nnz

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