So, 15:31 Uhr
14.02.2021
ANTON ADLERAUGE BEFÜRCHTET:
Nach dem Schnee die Sintflut?
Womit Winterdienst, Stadt, Bahn, Firmen und Verkehrsbetriebe ihre liebe Not haben, Tag und Nacht gegen Schneeberge zu kämpfen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, könnte die Natur in Umkehrfolge in den kommenden Tagen umgehend ohne Mühe schaffen: die extreme Winterepisode ist Geschichte...
Väterchen Frost in Gestalt des Kälte-Hochs zieht sich zurück. Ein kräftiges Tiefdruckgebiet über dem Atlantik übernimmt die Regie, schaufelt in den nächsten Tagen milde Luft zu uns. Auch in den Nebenstraßen der Stadt werden die weißen Ungetüme dahin schmelzen, so, als ob es sie gar nicht gab. Ich vernehme schon allenthalben ein Aufatmen in Stadt und Land.
Womöglich fällt auch dem Oberbürgermeister Buchmann ein Stein vom Herzen. Auch er sah sich heftigen Kritiken – nicht immer waren sie ausgewogen - ausgesetzt, ging es doch mit der Schneeberäumung in den Augen mancher Bürger nicht so voran, wie sie sich das vorstellten. Der Freude über den Vorfrühling könnte aber neues Ungemach folgen: Tauwetter!
Frühlingshafte bis 15 Grad sollen es im Rheinland werden. Aber auch mit 10 Grad plus sind wir hierzulande gut bedient. Wo sich heute noch die mittlerweile schon nicht mehr ganz so weißen Ungetüme auftun, waten wir morgen, verbunden mit Regenfällen, eventuell in angestauten Wasserlachen, sollte nicht umgehend eines erfolgen: Gullys vom Eise befreien! Wenn nicht, könnte das Schmelzwasser über Bürgersteige seinen Weg in Kellerräume der Haushalte nehmen. Kritiken an die Stadt, SWG und WBG, verbunden mit heftigen Attacken in den sozialen Netzwerken, wären die Folgen. Über die Ufer tretende Flüsse, Bäche, die zu reißenden Flüssen werden und Überschwemmungen machen auch keine Freude.
Auch höre ich sie jetzt schon, die Klagen über die Folgen der Kältewelle, über die Risse, Spalten und Löcher in Straßen und auf Wegen, die sich im Frühjahr zeigen. Der Winter brach über Nacht herein, überforderte uns mit dieser Macht unerwartet. Das Frühjahr hingegen ist absehbar. Mit ihm die Löcher. So sollte doch auch der Stadt Nordhausen daran sehr gelegen sein, ein Programm zu entwickeln, wie Unwegsamkeiten begegnen werden könnte.
Anton Adlerauge
Autor: psgVäterchen Frost in Gestalt des Kälte-Hochs zieht sich zurück. Ein kräftiges Tiefdruckgebiet über dem Atlantik übernimmt die Regie, schaufelt in den nächsten Tagen milde Luft zu uns. Auch in den Nebenstraßen der Stadt werden die weißen Ungetüme dahin schmelzen, so, als ob es sie gar nicht gab. Ich vernehme schon allenthalben ein Aufatmen in Stadt und Land.
Womöglich fällt auch dem Oberbürgermeister Buchmann ein Stein vom Herzen. Auch er sah sich heftigen Kritiken – nicht immer waren sie ausgewogen - ausgesetzt, ging es doch mit der Schneeberäumung in den Augen mancher Bürger nicht so voran, wie sie sich das vorstellten. Der Freude über den Vorfrühling könnte aber neues Ungemach folgen: Tauwetter!
Frühlingshafte bis 15 Grad sollen es im Rheinland werden. Aber auch mit 10 Grad plus sind wir hierzulande gut bedient. Wo sich heute noch die mittlerweile schon nicht mehr ganz so weißen Ungetüme auftun, waten wir morgen, verbunden mit Regenfällen, eventuell in angestauten Wasserlachen, sollte nicht umgehend eines erfolgen: Gullys vom Eise befreien! Wenn nicht, könnte das Schmelzwasser über Bürgersteige seinen Weg in Kellerräume der Haushalte nehmen. Kritiken an die Stadt, SWG und WBG, verbunden mit heftigen Attacken in den sozialen Netzwerken, wären die Folgen. Über die Ufer tretende Flüsse, Bäche, die zu reißenden Flüssen werden und Überschwemmungen machen auch keine Freude.
Auch höre ich sie jetzt schon, die Klagen über die Folgen der Kältewelle, über die Risse, Spalten und Löcher in Straßen und auf Wegen, die sich im Frühjahr zeigen. Der Winter brach über Nacht herein, überforderte uns mit dieser Macht unerwartet. Das Frühjahr hingegen ist absehbar. Mit ihm die Löcher. So sollte doch auch der Stadt Nordhausen daran sehr gelegen sein, ein Programm zu entwickeln, wie Unwegsamkeiten begegnen werden könnte.
Anton Adlerauge


