Di, 16:01 Uhr
23.08.2005
Jede Menge Kohle
Nordhausen (nnz). Die Deusa International GmbH und die Stadt Bleicherode konnten sich heute über jede Menge Geld freuen. Einzelheiten wie immer mit dem Klick.
Die Deusa International GmbH investiert 7,5 Millionen Euro an ihrem Standort Bleicherode und schafft damit 10 neue Arbeitsplätze sowie zwei neue Ausbildungsplätze. Für dieses Investitionsvorhaben übergab Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz heute in Bleicherode einen Fördermittelbescheid in Höhe von 830.000 Euro an das Unternehmen. "Diese Investition von Deusa stärkt den Standort Bleicherode", sagte der Wirtschaftsminister.
Im Unternehmen werden Saline Rohstoffe durch Solung sowie Weiterverarbeitung gewonnen und/oder durch zugelieferte Rohstoffe zu Zwischen- und/oder Endprodukten, wie Kalium, Magnesium und ähnliche Verbindungen zu weiteren Grundchemikalien verarbeitet. Des weiteren erfolgt die Verarbeitung von Reststoffen in verwandter Zusammensetzung zum Zweck der Rohstoffverwertung sowie der weltweite Handel mit den vorgenannten Produkten.
Die Solfelder befinden sich in der Nachbargemeinde Kehmstedt. Über entsprechende Leitungen werden die Produktionsausgangsstoffe direkt von Kehmstedt nach Bleicherode transportiert. In Bleicherode werden Kaliumchlorid, ein wichtiger Mineraldüngerbestandteil und Einsatz u. a. in der Glasindustrie, der Waschmittelindustrie, pharmazeutischen Industrie, Magnesiumchlorid und MgO für den Einsatz in Estrich (Bauindustrie) bzw. zur Herstellung von Schneid-, Schleif- und Poliersteinen, Bischofit (für die Staubbindung z. B. auf unbefestigten Straßen, Bergbau), Natrium-, Calcium- und Magnesiumchlorid (Einsatz im Straßenwinterdienst) sowie Salzpaste als Tiernahrung hergestellt.
Das Investitionsvorhaben beinhaltet die Anschaffung neuer Maschinen und Einrichtungen wie ein Stapeltank, Pumpen, Mischer, Rohrleitungen, 400 Quadratmeter Oberflächenkondensator, Laugenvorwärmer, eine Entsulfatisierungsanlage und eine Anlage zur Gipskonditionierung. Das Unternehmen beliefert nach eigenen Angaben über 150 Kunden, wobei die Exportquote bei ca. 30 Prozent liegen soll. Der Absatz der Erzeugnisse erfolgt sowohl an Händler als auch an Weiterverarbeiter und im geringerem Umfang an den Endverbraucher.
Jürgen Reinholz hat weiterhin zur Erschließung des Chemieparks Bleicherode einen Förderbescheid in Höhe von 733.586 Euro an die Stadtverwaltung Bleicherode übergeben. Die Erschließung des Chemieparks sieht den Bau einer Straße, die Installation der Wasserversorgung, einen Schmutzwasserkanal und die Hochwasserfreilegung der Bode vor. Dafür sind Gesamtausgaben von 951.326 Euro erforderlich. Für die Investition stellt das Land aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" einen Zuschuss von 85,21 Prozent der förderfähigen Kosten in Höhe von 860.938 Euro, also 733.586 Euro zur Verfügung. Damit wird eine Bruttofläche von 4,33 Hektar erschlossen, die 4,09 Hektar Nettofläche für Unternehmen bereitstellt.
An diesem Standort werden drei Firmen tätig sein, wovon zwei sich neu ansiedeln und 60 neue Arbeitsplätze schaffen sollen. Die Erschließungsmaßnahmen werden voraussichtlich im Oktober beginnen und bis Ende des nächsten Jahres andauern.
Autor: nnzDie Deusa International GmbH investiert 7,5 Millionen Euro an ihrem Standort Bleicherode und schafft damit 10 neue Arbeitsplätze sowie zwei neue Ausbildungsplätze. Für dieses Investitionsvorhaben übergab Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz heute in Bleicherode einen Fördermittelbescheid in Höhe von 830.000 Euro an das Unternehmen. "Diese Investition von Deusa stärkt den Standort Bleicherode", sagte der Wirtschaftsminister.
Im Unternehmen werden Saline Rohstoffe durch Solung sowie Weiterverarbeitung gewonnen und/oder durch zugelieferte Rohstoffe zu Zwischen- und/oder Endprodukten, wie Kalium, Magnesium und ähnliche Verbindungen zu weiteren Grundchemikalien verarbeitet. Des weiteren erfolgt die Verarbeitung von Reststoffen in verwandter Zusammensetzung zum Zweck der Rohstoffverwertung sowie der weltweite Handel mit den vorgenannten Produkten.
Die Solfelder befinden sich in der Nachbargemeinde Kehmstedt. Über entsprechende Leitungen werden die Produktionsausgangsstoffe direkt von Kehmstedt nach Bleicherode transportiert. In Bleicherode werden Kaliumchlorid, ein wichtiger Mineraldüngerbestandteil und Einsatz u. a. in der Glasindustrie, der Waschmittelindustrie, pharmazeutischen Industrie, Magnesiumchlorid und MgO für den Einsatz in Estrich (Bauindustrie) bzw. zur Herstellung von Schneid-, Schleif- und Poliersteinen, Bischofit (für die Staubbindung z. B. auf unbefestigten Straßen, Bergbau), Natrium-, Calcium- und Magnesiumchlorid (Einsatz im Straßenwinterdienst) sowie Salzpaste als Tiernahrung hergestellt.
Das Investitionsvorhaben beinhaltet die Anschaffung neuer Maschinen und Einrichtungen wie ein Stapeltank, Pumpen, Mischer, Rohrleitungen, 400 Quadratmeter Oberflächenkondensator, Laugenvorwärmer, eine Entsulfatisierungsanlage und eine Anlage zur Gipskonditionierung. Das Unternehmen beliefert nach eigenen Angaben über 150 Kunden, wobei die Exportquote bei ca. 30 Prozent liegen soll. Der Absatz der Erzeugnisse erfolgt sowohl an Händler als auch an Weiterverarbeiter und im geringerem Umfang an den Endverbraucher.
Jürgen Reinholz hat weiterhin zur Erschließung des Chemieparks Bleicherode einen Förderbescheid in Höhe von 733.586 Euro an die Stadtverwaltung Bleicherode übergeben. Die Erschließung des Chemieparks sieht den Bau einer Straße, die Installation der Wasserversorgung, einen Schmutzwasserkanal und die Hochwasserfreilegung der Bode vor. Dafür sind Gesamtausgaben von 951.326 Euro erforderlich. Für die Investition stellt das Land aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" einen Zuschuss von 85,21 Prozent der förderfähigen Kosten in Höhe von 860.938 Euro, also 733.586 Euro zur Verfügung. Damit wird eine Bruttofläche von 4,33 Hektar erschlossen, die 4,09 Hektar Nettofläche für Unternehmen bereitstellt.
An diesem Standort werden drei Firmen tätig sein, wovon zwei sich neu ansiedeln und 60 neue Arbeitsplätze schaffen sollen. Die Erschließungsmaßnahmen werden voraussichtlich im Oktober beginnen und bis Ende des nächsten Jahres andauern.

