Fr, 10:06 Uhr
05.02.2021
Ein Blick in die Statistik
Preise zogen kräftig an
Die Einführung der CO2 Abgabe und das zeitlich befristete Ende der Mehrwertsteuersenkung sorgte für einen kräftigen Anstieg der Verbraucherpreise. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat Dezember um 0,5 Prozent…
Die Jahresteuerungsrate stieg von 0,2 Prozent im Dezember auf 1,3 Prozent. Besonders stark stiegen im Jahresvergleich die Preise für andere Waren und Dienstleistungen (+4,1 Prozent), hier insbesondere für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen um 14,5 Prozent. Auch im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke war ein großer Preisanstieg festzustellen (+3,1 Prozent). Weit über dem Vorjahresniveau lagen die Preise für Gemüse (+12,2 Prozent) und Obst (+4,6 Prozent). Die Preise für Bohnenkaffee erhöhten sich um 4,6 Prozent, Fleisch und Fleischwaren um 1,8 Prozent sowie Brot und Getreideerzeugnisse um 1,6 Prozent.
Die Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) waren im Vergleich zum Januar 2020 um 3,0 Prozent günstiger. Mit der Einführung der CO2 Abgabe stiegen sie aber im Vergleich zum Vormonat um 4,7 Prozent. Die Kraftstoffe verteuerten sich gegenüber dem Monat Dezember um 12,6 Pro- zent, Heizöl verteuerte sich um 5,4 Prozent, Fernwärme um 3,4 Prozent sowie Gas um 1,6 Prozent. Preissenkungen verzeichneten im Monatsvergleich feste Brennstoffe (-6,1 Prozent) sowie Strom (-1,5 Prozent).
Die Preise für Heizöl (-15,6 Prozent), für Fernwärme (-5,8 Prozent), für feste Brennstoffe (-5,5 Prozent), für Strom (-2,1 Prozent) sowie für Kraftstoffe (-1,5 Prozent) lagen allerdings noch unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt verteuerten sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent.
Aufgrund des Lockdowns war die Preiserhebung im Januar vor Ort nur eingeschränkt möglich. In den geöffneten Geschäften und Dienstleistungseinrichtungen wurden die Preise vor Ort erhoben. Preise die nicht vor Ort erhoben werden konnten, wurden online, schriftlich oder telefonisch erfasst. In anderen Fällen erfolgten Schätzungen und Berechnungen sowie maschinell unterstützte Fortschreibungsmechanismen und Berechnungen anhand typischer, z. B. saisonaler Verläufe.
Dadurch war eine solide Berechnung von Preisveränderungen möglich. In Einzelbereichen müssen allerdings Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Die Indizes und Veränderungsraten der betroffenen Positionen sind in den Tabellen mit Klammern versehen. Eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen waren nicht von den Einschränkungen betroffen, z. B. Mieten, Energieprodukte, Tarife und Gebühren.
Die Qualität des Gesamtergebnisses ist weiterhin gewährleistet.
Autor: redDie Jahresteuerungsrate stieg von 0,2 Prozent im Dezember auf 1,3 Prozent. Besonders stark stiegen im Jahresvergleich die Preise für andere Waren und Dienstleistungen (+4,1 Prozent), hier insbesondere für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen um 14,5 Prozent. Auch im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke war ein großer Preisanstieg festzustellen (+3,1 Prozent). Weit über dem Vorjahresniveau lagen die Preise für Gemüse (+12,2 Prozent) und Obst (+4,6 Prozent). Die Preise für Bohnenkaffee erhöhten sich um 4,6 Prozent, Fleisch und Fleischwaren um 1,8 Prozent sowie Brot und Getreideerzeugnisse um 1,6 Prozent.
Die Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) waren im Vergleich zum Januar 2020 um 3,0 Prozent günstiger. Mit der Einführung der CO2 Abgabe stiegen sie aber im Vergleich zum Vormonat um 4,7 Prozent. Die Kraftstoffe verteuerten sich gegenüber dem Monat Dezember um 12,6 Pro- zent, Heizöl verteuerte sich um 5,4 Prozent, Fernwärme um 3,4 Prozent sowie Gas um 1,6 Prozent. Preissenkungen verzeichneten im Monatsvergleich feste Brennstoffe (-6,1 Prozent) sowie Strom (-1,5 Prozent).
Die Preise für Heizöl (-15,6 Prozent), für Fernwärme (-5,8 Prozent), für feste Brennstoffe (-5,5 Prozent), für Strom (-2,1 Prozent) sowie für Kraftstoffe (-1,5 Prozent) lagen allerdings noch unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt verteuerten sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent.
Aufgrund des Lockdowns war die Preiserhebung im Januar vor Ort nur eingeschränkt möglich. In den geöffneten Geschäften und Dienstleistungseinrichtungen wurden die Preise vor Ort erhoben. Preise die nicht vor Ort erhoben werden konnten, wurden online, schriftlich oder telefonisch erfasst. In anderen Fällen erfolgten Schätzungen und Berechnungen sowie maschinell unterstützte Fortschreibungsmechanismen und Berechnungen anhand typischer, z. B. saisonaler Verläufe.
Dadurch war eine solide Berechnung von Preisveränderungen möglich. In Einzelbereichen müssen allerdings Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Die Indizes und Veränderungsraten der betroffenen Positionen sind in den Tabellen mit Klammern versehen. Eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen waren nicht von den Einschränkungen betroffen, z. B. Mieten, Energieprodukte, Tarife und Gebühren.
Die Qualität des Gesamtergebnisses ist weiterhin gewährleistet.


