eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 09:34 Uhr
02.02.2021
Krankenkasse warnt vor fatalen Folgen

Drastischer Rückgang bei der Krebsfrüherkennung

Als „lebensgefährliches Zögern“ bezeichnet Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER Thüringen, den Rückgang der Krebs-Früherkennungsuntersuchungen im Zuge der Corona-Pandemie. Teils ist die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen bei gesetzlich Versicherten im Freistaat um mehr als die Hälfte zurückgegangen...

Verglichen wurden die ersten beiden Quartale der Jahre 2019 und 2020. „Krebs kann heutzutage in vielen Fällen geheilt werden. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird“, macht BARMER-Landeschefin Birgit Dziuk anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar deutlich.

Anzeige symplr (1)
„Wo Früherkennungsuntersuchungen nicht wahrgenommen oder verschoben wurden, sollten diese schnellstmöglich nachgeholt werden“, so Dziuk weiter. Keinesfalls sollte hiermit auf das Ende der Pandemie gewartet werden, im Ernstfall könnte dadurch wertvolle Zeit verloren gehen.

Rückgang um mehr als die Hälfte beim „Check-Up 35“
Den sogenannten „Check-Up 35“, den allgemeinen Gesundheitscheck für alle ab 35 Jahren, hatten im zweiten Quartal 2019 noch rund 80.000 gesetzlich Versicherte Thüringerinnen und Thüringer wahrgenommen. Im gleichen Zeitraum ein Jahr später waren es nicht mal mehr die Hälfte (38.500).

Sowohl Frauen als auch Männer seltener zur Vorsorge
Waren im zweiten Quartal 2019 noch 103.400 Thüringerinnen zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen, so taten dies im zweiten Quartal 2020 nur noch 87.400 Frauen. Das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent. Auch die Männer in Thüringen waren deutlich seltener bei Vorsorgeuntersuchungen. Um 17,5 Prozent ist die Rate bei der Früherkennung von Prostatakrebs im selben Vergleichszeitraum zurückgegangen. Diese kann von Männern ab 45 Jahren jährlich in Anspruch genommen werden.

Weniger Untersuchungen auf Darmkrebs und Hautkrebs
Bei Früherkennungsuntersuchungen auf Darmkrebs per Stuhlprobe meldet die BARMER einen Rückgang um knapp 40 Prozent im Vergleich des zweiten Quartals der Jahre 2019 und 2020. Anspruch auf diese Untersuchungen haben Versicherte ab 50 Jahren einmal jährlich und ab 55 alle zwei Jahre. Auch bei Darmspiegelungen zur Früherkennung von Darmkrebs hat es einen Rückgang gegeben. Um 12 Prozent ist die Rate gesunken.

Ähnlich stark sind Früherkennungsuntersuchungen auf Hautkrebs zurückgegangen. Im zweiten Quartal 2020 haben rund 13 Prozent weniger Menschen die Untersuchung wahrgenommen als noch im zweiten Quartal 2019.

Vielfältige Ursachen des Rückgangs
Zu den Gründen des drastischen Rückgangs können zum jetzigen Zeitpunkt nur Vermutungen angestellt werden. Denkbar seien einerseits Ängste und Zurückhaltung der Patientinnen und Patienten, andererseits aber auch Zurückhaltung in der Ärzteschaft sowie geschlossene oder eingeschränkt geöffnete Arztpraxen.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Eckenblitz
02.02.2021, 11:28 Uhr
Merkel und die Angst
Ob da nicht die panische Angstmacherei von Merkel und ihren Marionetten in Sachen Corona dahinter steckt? Nehmen das die Regierenden als Kollateralschaden in KAUF? Ich habe das Gefühl es ist wichtiger wenn nur irgendwie möglich, aus jeden Verstorbenen einen Coronatoten zu machen, oder irre ich mich da?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)