Do, 14:22 Uhr
18.08.2005
Präsident oder Präsidium gesucht?
Nordhausen (nnz). Es gibt Presseerklärungen, die lieber nicht abgeschickt werden sollten. Eine solche flatterte heute auf den nnz-Redaktionstisch.
Zu einer außerordentlichen Zusammenkunft trafen sich am Mittwochabend das Präsidium des FSV Wacker 90 und Mitglieder des Ehrenrates, um über die jüngsten Entwicklungen in der Vereinsspitze zu beraten, so steht es jedenfalls in einer offiziellen Pressemitteilung. Ja, meine Herren, was denn für Entwicklungen. Nun wissen nnz-Leser bekanntlich mehr und damit könnte gemeint sein, dass der jetzigen Präsident Hans-Peter Kell bei der Wahl im September nicht mehr antreten wird.
Doch weiter im Text: Ganz unmissverständlich wurde deutlich gemacht, dass die Präsidiumsarbeit bis zur Wahlversammlung am 7. September den Anforderungen entsprechend weitergeführt wird. Die Präsidiumsmitglieder laden fußballinteressierte und ambitionierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an der Vorstandsarbeit zu beteiligen und ab September Verantwortung zu übernehmen. Will heißen, es gibt noch niemand, der den Job von Kell übernehmen will. Heißt aber auch, dass weitere Stühle im Wacker-Präsidium frei werden.
Und wie in einer Stellenanzeige ist zum Schluß zu lesen: Der Verein befindet sich nach der Insolvenz im Jahre 2000 und einer vierjährigen Konsolidierungsphase in einer gesunden wirtschaftlichen und sehr hoffnungsvollen sportlichen Lage, die genug Anreiz bieten sollte, aktiv an der Entwicklung des traditionsreichen Nordhäuser Vereins mitzuwirken.
Autor: nnzZu einer außerordentlichen Zusammenkunft trafen sich am Mittwochabend das Präsidium des FSV Wacker 90 und Mitglieder des Ehrenrates, um über die jüngsten Entwicklungen in der Vereinsspitze zu beraten, so steht es jedenfalls in einer offiziellen Pressemitteilung. Ja, meine Herren, was denn für Entwicklungen. Nun wissen nnz-Leser bekanntlich mehr und damit könnte gemeint sein, dass der jetzigen Präsident Hans-Peter Kell bei der Wahl im September nicht mehr antreten wird.
Doch weiter im Text: Ganz unmissverständlich wurde deutlich gemacht, dass die Präsidiumsarbeit bis zur Wahlversammlung am 7. September den Anforderungen entsprechend weitergeführt wird. Die Präsidiumsmitglieder laden fußballinteressierte und ambitionierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an der Vorstandsarbeit zu beteiligen und ab September Verantwortung zu übernehmen. Will heißen, es gibt noch niemand, der den Job von Kell übernehmen will. Heißt aber auch, dass weitere Stühle im Wacker-Präsidium frei werden.
Und wie in einer Stellenanzeige ist zum Schluß zu lesen: Der Verein befindet sich nach der Insolvenz im Jahre 2000 und einer vierjährigen Konsolidierungsphase in einer gesunden wirtschaftlichen und sehr hoffnungsvollen sportlichen Lage, die genug Anreiz bieten sollte, aktiv an der Entwicklung des traditionsreichen Nordhäuser Vereins mitzuwirken.


