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Di, 17:57 Uhr
19.01.2021
Nnz-Forumsbeitrag von Tim Schäfer

Corona und die Verfassung des Heimatlandes

Alle leiden unter dieser Corona Krise, der Lockdown ist schwierig. Manch einem sind die Maßnahmen nicht geheuer, mitunter ist die Frage der richtigen Maske schon ein Diskussionsgrund. Was aber dann, das Jahr 2021 hat Auswirkungen auf die Verfassung im politischen Sinne des Heimatlandes, ein Vorschlag…

Zur Corona aktuell gibt es hohe Zahlen und Todesfälle an oder mit Corona. Mutanten sind im Lande, die sich fatal auswirken können. Es könnte zu einer Katastrophe kommen. Dazu gibt es noch keine Entwarnung, sondern Warnungen. Die große Politik verschärft Maßnahmen, getrieben auch aus einer Informationsunsicherheit heraus. Wie sind die Maßnahmen, hält der Impfstoff, was machen die Virusmutationen? Dabei ist man an sich schon im Wahlkampf.

Man kann es schon erkennen. An den Schlagzeilen und Aktionen der verschiedenen politischen Parteien. Was kann passieren? Corona ist auch eine besondere Belastung für die politischen Institutionen und Kräfte. Sollte man da jetzt in 2021 überhaupt noch in den Wahlkampf gehen? In Thüringen hat man verschoben, das kann man verstehen. Hoffen wir, dass wir einen entspannteren, Corona freieren Sommer haben, die Lockdowns Geschichte sind. Der Impfstoff hält, was man verspricht. Dann brauchen wir allen Urlaub, auch die Politik. Das ist so. Wer will da Wahlkampf und politischen Stress in den Medien? Im Ernst es kann aus dieser Krise heraus eine große Gefahr einer unbegründeten Verschiebung der politischen Gefüge entstehen. Die also ohne Corona-Pandemie und Maßnahmen in Gänze anders aussehen würde. Wollen wir das?

Ein Vorschlag: Folglich sollte man alle Wahlen verschieben, nach 2022! Die Kanzlerin und auch den Thüringer Ministerpräsidenten u.a. bitten, bis dahin zum Wohle des Landes weiter zu agieren. Auch, um bestimmte Dinge auszuräumen, ja auch abkühlen zu lassen. Denn tatsächlich nach so einer Krise ist es wohlfeil, dem Anderen Fehler vorzuwerfen. Jetzt käme es aber besonders darauf an, die Vorschläge zum Zurückwerfen und Erholen von der Corona- Krise zu bündeln. Wahlkampf ist nicht das Gebot der Stunde, oder?
Tim Schäfer
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

20.01.2021, 10.47 Uhr
ottilie | Zum NNZ-Forumsbeitrag - Corona und die Verfassung des Heimatlandes
Dem letzten Absatz des NNZ-Forumsbeitrages von Tim Schäfer würde ich voll zustimmen.

6   |  5     Login für Vote
20.01.2021, 17.06 Uhr
-Insider- | Die
einzig demokratische Lösung kann nur sein, dass das Parlament Merkel auf unbestimmte Zeit zur Kanzlerin bestimmt. Einzig Merkel sollte dann entscheiden, wann ihre Amtszeit endet und Wahlen in einem angemessenen Rahmen stattfinden können. Vielleicht kann sie auch in Personalunion Kanzlerin und Bundespräsidentin sein.

Das ist meiner Meinung nach alternativlos!

Wer etwas anderes sagt, ist ein rechter Aluhutträger! :)

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20.01.2021, 19.13 Uhr
grobschmied56 | Wozu noch ein Parlament?
Wenn die beste Kanzlerin, die wir je hatten auch gleichzeitig Bundespräsidentin sein kann, dürfte es ihr nicht schwerfallen Regierung und Opposition in sich zu vereinen.
Man muß die Vorteile sehen:
Geringere Kosten
Geringere Ansteckungsgefahr
Schnellere Abwicklung der Regierungsgeschäfte
Keine lästigen Debatten mehr, die die Harmonie stören.

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20.01.2021, 23.00 Uhr
Kyffhaeuser | Verschieben bringt gar nichts
Wer weiss schon, was in 2022 ist ? Glaskugel ??
Warum nicht einfach für alle Briefwahl anordnen und fertig. Die Helfer in der Wahlkabine kann man ja dann zum Bearbeiten der Berge einsetzen oder gleich Online wählen, haben ja alle einen PC oder Lap top inzwischen. Wäre besser für die Umwelt, aber da wird unser toller Datenschutz schnell dazwischen funken.
Trotzdem sollte man gaaanz langsam im 21. Jhdt. ankommen, aber nur gaaanz langsam und so wie die Wahlen aktuell ablaufen geht das schon seit 100 Jahren.

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