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Di, 08:33 Uhr
19.01.2021
Neuer CDU-Chef

Junge Union blickt optimistisch in die Zukunft

Die Junge Union Nordhausen sieht trotz teils unterschiedlicher Meinungen optimistisch der Zukunft entgegen. Viele hatten Friedrich Merz vorne gesehen, Laschet sei aber trotzdem "keine schlechte Wahl"...


Am 16. Januar 2021 ging ein elfmonatiger Wettbewerb um den Vorsitz der CDU Deutschlands zu Ende. Auf dem ersten digitalen Wahlparteitag der deutschen Parteiengeschichte wurde Armin Laschet zum Bundesvorsitzenden gewählt. Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens konnte sich im zweiten Wahlgang gegen den Vizepräsidenten des Wirtschaftsrates der CDU Friedrich Merz durchsetzen. Zuvor ist bereits im ersten Wahlgang der Außenpolitiker Dr. Norbert Röttgen beiden Politikern unterlegen gewesen. Das Ergebnis des Parteitags muss noch per Briefwahl bestätigt werden, sodass es rechtlich verbindlich ist.

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Infolge der Wahl Armin Laschets gab es jedoch viele enttäuschte und kritische Stimmen, die insbesondere aus dem Lager der Unterstützer Friedrich Merz‘ kamen. Auch bei der Jungen Union Nordhausen zeigten sich einige Mitglieder unzufrieden, dass Merz erneut die Wahl nicht für sich entscheiden konnte: „Merz hat von allen Kandidaten den größten wirtschaftlichen Sachverstand. Er wird benötigt, um die Wirtschaft nach der schweren Coronakrise wieder aufzufangen. Wir brauchen jemanden, der klare Kante zeigt“, so Chris Schröder, Stadtrat in der Landgemeinde Heringen.

Aber auch Norbert Röttgen konnte gerade viele junge Menschen von seinen Ideen überzeugen, so auch in der Jungen Union Nordhausen: „Ich war schon seit der Bekanntgabe von Norbert Röttgens Kandidatur ein Fan. Röttgen hat einen klaren Plan entworfen, wie er die Partei und Deutschland modernisieren und für die Herausforderungen der 20er Jahre fit machen will“, so der stellvertretende Vorsitzender der JU’ler Pascal Pohl. Weiterhin ist er froh, „dass Norbert Röttgen die Möglichkeit genutzt hat, im Präsidium mitzuarbeiten und seine Ideen zur modernen Mitte einzubringen.“

Armin Laschet war zwar nicht Wunschkandidat der JU, ist aber trotzdem keine schlechte Wahl. „Laschet ist der Einzige der drei Kandidaten gewesen, der bereits Regierungserfahrung vorweisen kann. Außerdem regiert er nicht irgendein Land, sondern das bevölkerungsreichste Bundesland der gesamten Republik“, bemerkt Johannes Basse, stellvertretender Vorsitzender der JU Nordhausen. „Zudem führt er die einzig verbliebene christlich-soziale Landesregierung an. Davon können Merz-Anhänger eigentlich nur träumen.“

Der Kreisvorsitzende der hiesigen JU Chris Schröder richtet den Blick nach vorne: „Mit der Bestätigung der Ergebnisse des digitalen Parteitags am Freitag ist die Vorsitzendenfrage endgültig geklärt. Dann geht es darum einen geeigneten Spitzenkandidaten zu finden, der uns erfolgreich in die Bundestagswahl führen soll. Außerdem stehen auch bei uns im September wieder Landtagswahlen an.“ Abschließend können Thüringer und JU’ler laut Landgemeinderatsmitglied Jana Kleinewalter zufrieden mit den Wahlen sein: „Nicht nur unsere beiden Thüringer Kandidaten für den Bundesvorstand Prof. Dr. Dagmar Schipanski und Mike Mohring, sondern auch drei starke JU’lerinnen haben es mit Laura Hopmann, Anna Kreye und Wiebke Winter in den Bundesvorstand geschafft. Dazu herzlichen Glückwunsch!“

Chris Schröder, Kreisvorsitzender
Junge Union Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
memento mori
19.01.2021, 09:14 Uhr
Christlich-sozial?
Und ich dachte schon, Herr Laschet steht in NRW einer christlich-liberalen Regierung vor, na so kann man sich täuschen :)
Sonntagsradler 2
19.01.2021, 09:37 Uhr
Mal eine ganz bescheidene Frage
Wie viele Parteien braucht das land eigentlich?
Alles die solche Parteien ins Leben rufen sind für mich nur potenzielle Pension und Diätenjäger.
Sie faben im grunde nur ein Ziel. Sie wollen in den Bundesrad.Nicht mehr und nicht wenuger.
IN MEINEN Augen alles nur Wichtigtuer. Und davon haben wir nicht nur im Bundesrad sondern auch auf Landesebene genug davon,
Aber es gibt immer wieder Menschen die solchen „Götzenbildern oder Idolen“ Uhnen etwas vorgaukeln in wahrsten Sinne des Wortes anhimmeln.
So ist es schon je her in der Geschichte der Menschheit gewesen.
it’s Showtime

Sonntagsradler / Vorsitzender KFU
(kleinen Familienunternehmen) :- ) ;-D
Trüffelschokolade
19.01.2021, 10:26 Uhr
Autoritätsverlockungen?
Werden hier gerade im Kommentarbereich Wünsche nach der Abschaffung von Demokratie geäußert, und stattdessen der Wunsch nach was eigentlich preisgegeben? Königin? Führer?

Das wird zwar nicht ganz klar aus vorherigem Post (ähnlich unklar wie die sonntägliche Rechtschreibung), aber zumindest der antidemokratische Impuls gibt doch zu denken.
Sonntagsradler 2
19.01.2021, 12:15 Uhr
Klasse Trüffelschokolade
So liebe ich es.
Und noch eines zum Thema
Lesen Sie mal das Programm oder lesen Sie sich mal den Artikel durch, Alles Punkte die von anderen Parteien in irgendeiner Form schon einmal zur Sprache oder in Betracht gezogen wurden.
Übrigens ist eine kleine Rechtschreibschwäche eines sonntags radelnden bestimmt nicht so schlim wie andere Kommentatoren trotzt beiderseitiger Nicknamen zu beleidigen.

Ach ja
Intelligente oder professionellen Ausdrücke in Ihren Kommentar.
Fast so wie der Sprachjargon der Diener
Pascal Pohl
19.01.2021, 14:11 Uhr
Verzeihen Sie den Fehler
Sie haben natürlich Recht, Outsider.

Armin Laschet steht der einzig verbliebenen christlich-liberalen Landesregierung vor. Ein kleiner Fehler unsererseits. Ob das wohl die Folge ist, wenn man seit 2013 mit einer GroKo auf Bundesebene aufwächst? ;-)

Freundliche Grüße
Undine
19.01.2021, 16:35 Uhr
Die CDU ist eine Kaderpartei, wie sie im Buche steht!
Merkel hat seit Jahrzehnten die Hosen an. Sie fährt ihre Partei an die Wand und mit ihr die ganze Nation. Die Delegierten hängen allesamt am Parteitropf, und wer an dem bleiben darf, bestimmt Merkel, nach wie vor. Laschet, Altmaier und Co. sind genau nach ihrem Geschmack, farblos, willfähig und leicht zu händeln. Schlimm nur, dass die Basis nicht mal den Aufstand probt. Seit Jahren schauen sie zu, wie ihre Partei entkernt wird und ein Ende ist mal wieder nicht in Sicht. Laschet ist aber "keine schlechte Wahl". Naja wichtig ist ja, dass man jeden Morgen in den Spiegel schauen kann!
diskobolos
19.01.2021, 19:00 Uhr
Ich verstehe sie nicht
"Die CDU ist eine Kaderpartei, wie sie im Buche steht!"
Was genau verstehen Sie denn darunter? Die CDU hat über 400000 Mitglieder, alles Kader? Oder meinen Sie damit, dass die Partei keinen ideologischen Kern hat? Oder hat sie nur die für Sie falsche Ideologie? Sie müssen sie ja nicht wählen. Nennt sich Wahlfreiheit. Sonntagsradler braucht scheinbar gar keine Parteien, außer vielleicht die, die er immer wählt. Oder soll doch der Kaiser wieder kommen?
Pascal Pohl
19.01.2021, 19:06 Uhr
Deutschlands Erfolgskurs fortsetzen
Inwiefern die CDU und Deutschland an die Wand gefahren werden, erschließt sich mir nicht. Deutschlands Reputation ist unter Angela Merkels Führung so beachtlich, wie vielleicht nie zuvor. Mit der Ära Merkel muss nicht gebrochen werden, die Zielrichtung muss nur geändert werden. Armin Laschet und sein Team zeigen Richtung Zukunft: Umwelt, Digitalisierung und Europa. Wenn man persönlich aber noch alten Zeiten nachtrauert und nicht bereit für die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts ist, kann ich verstehen, dass die CDU nicht die richtige Partei ist.
fso2020
19.01.2021, 22:48 Uhr
Herr Pohl...
...bemüht sich redlich Frau Merkel und Herrn Laschet zu huldigen.
Fakt ist: Frau Merkel führte und führt Deutschland besonnen durch manche Krise, nicht aber die CDU wie die vergangenen Jahre gezeigt haben.
Viele Mitglieder sind es aber mittlerweile leid einen endlos scheinenden Kurs der Mitte mittragen zu müssen, bei dem man sich oft zurecht fragt, wozu wir in Deutschland überhaupt noch ein Mehrparteiensystem haben. Diesen Kurs stützt Herr Laschet seit Jahren ohne Widerspruch und wird wohl auch künftig kaum davon abweichen wollen.
Herr Merz hingegen hat richtig erkannt, dass die CDU ihr Profil schärfen muss, um auch diejenigen Wähler neu zu begeistern, die sich aus Protest gegen die Mainstreampolitik an die linken oder rechten Ränder des Parteienspektrums orientieren oder grünen Weltverbesserern hinterherlaufen, die mit ihren Ideen den Industriestandort Deutschland und damit hunderttausende Arbeitsplätze in unsrem Land gefährden.
Sorry, aber so wird das nix mit einem deutlichen Zeichen an die Wähler, dass die CDU wirklich bereit ist für einen lange überfälligen Neubeginn.
Pascal Pohl
21.01.2021, 13:10 Uhr
Neubeginn durch Rückschritt?
An fso2020,
es mag eine solche Wählerwanderung in die äußeren Ränder des Parteienspektrums zwar geben, die sicherlich auch dem Streben der Volksparteien in die politische Mitte geschuldet sind. An der Richtigkeit dieses Kurses ändert das aber nichts. Die Politik, die sie als Mainstreampolitik bezeichnen, die sich in der politischen Mitte abspielt, ist die Politik der Zukunft. Sicherlich gibt es da reichlich Verbesserungsbedarf in Umwelt, Digitalisierung, Technologie und Entwicklung, Chancengleichheit, Generationengerechtigkeit usw. Dabei denke ich an Röttgens moderne Mitte. Das sind die Themen von morgen. Die können wir den „grünen Weltverbesserern“ überlassen oder wir verbinden sie mit dem christdemokratischen Werte- und Wirtschaftsverständnis und sorgen somit dafür, dass eben nicht hunderttausende Arbeitsplätze wegfallen und sich Menschen von der Mitte an die Ränder gedrängt, sondern mitgenommen fühlen. Aber ein Neubeginn unter Friedrich Merz? Mir wäre neu, dass ein Neubeginn definitorisch auch Rückschritt bedeuten kann.
Sonntagsradler 2
21.01.2021, 13:43 Uhr
Pascal Pohl / Immer wieder die gleiche Leier…
Solche Versprechungen oder Vorhaben hat man vor 30 Jahren schon einmal gehört.
Solche abgedroschenen Phrasen hört man alle paar Jahre von irgendwelchen ParteieImmer wieder die gleiche Leier…n immer kurz vor den Wahlen.
Lachhaft hoch 3
Glauben Sie eigendlich selber an das was Sie da im letzten Kommentar geschrieben haben.
Es klingt bald so als kommen Sie aus einer anderen Welt und wissen nicht wie der Hase im Kapitalismus läuft.

:-D .-D Junge Union führt uns in eine neue Welt. :-D .-D
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