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Do, 12:13 Uhr
14.01.2021
Impfstellen haben Dienst aufgenommen

Schlusslicht Thüringen

In Thüringens Pflegeheimen wird weiter geimpft, morgen sollen weitere 700 Impfdosen verabreicht werden. Auch die Zahl der vereinbarten Termine steigt, aber das Gesamtbild sieht weiterhin alles andere als rosig aus...

Durchgeführte COVID-19 Impfungen auf Bundesebene pro 1.000 Einwohner, Ausschnitt (Foto: Robert-Koch-Institut) Durchgeführte COVID-19 Impfungen auf Bundesebene pro 1.000 Einwohner, Ausschnitt (Foto: Robert-Koch-Institut)

Die Gesamtzahl der bisher geimpften Personen in Thüringer Pflegeheimen liegt laut Kassenärztlicher Vereinigung bei rund 5.600 Personen. Für den morgigen Donnerstag sind weitere 700 Impfungen geplant, unter anderem im Kyffhäuserkreis und dem Unstrut-Hainich-Kreis. Die Zahl der vereinbarten Termine ist auf rund 40.000 gestiegen.

Heute 14 Uhr hat in Thüringen auch das Impfen in 14 von insgesamt 29 Impfstellen begonnen. Pro Impfstellen sind dabei zunächst pro Tag 72 Impfungen geplant, was rund 1.000 Impfungen pro Tag ergibt, meldet die KV weiter.

Das Impfzentrum in Nordhausen ist nicht mit unter den ersten 14., hier rechnet man erst für Anfang Februar mit den ersten Impfungen.

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Deutschlandweit wurden zum Stand 13.1.2021 laut Robert-Koch-Institut 758.093 Personen geimpft. Im Bundesvergleich bildet Thüringen dabei mit einem Schnitt von 6,1 geimpften Personen pro 1.000 Einwohner klares Schlusslicht, gefolgt von Baden-Würtemberg mit einem Schnitt von 6,9. In Deutschland wurden zuletzt circa 55.823 Impfdosen pro Woche verteilt. Da jeweils zwei Impfdosen gegeben werden müssen, wäre eine Immunisierung von rund 70% der Bevölkerung laut Medienberichten beim aktuellen Tempo erst im September 2026 erreicht.
Angelo Glashagel
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Kommentare

13.01.2021, 19.14 Uhr
harz59 | Furchtbar
.....langsam frage ich mich, warum es mit dem Impfen nicht schneller geht. Warum ist das in den Pflegeheimen so schleppend?
Keiner soll mit der Ausrede kommen, dass es zeitaufwendig wäre.
Alles eine Frage der Organisation!
Wir können auch seit Wochen nicht ins Pflegeheim.
Lt. Regierung stehen jedem Bewohner 20 Tests im Monat zu. Warum wird das nicht umgesetzt?
Klar ist das mit Mehraufwand verbunden, aber wo ein Wille ist auch ein Weg.
In Eisleben in Heimen klappt das. Besucher bekommen einen Termin, werden getestet und dürfen ihre Lieben besuchen.
Warum nicht in Nordhausen? Und kommt mir nicht mit Heimrecht!
Einfach mal Mehrarbeit nicht negativ, sondern positiv für Alle sehen!

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13.01.2021, 19.56 Uhr
horschti14 | Ich weiß ja nicht
welches Heim Sie in Nordhausen meinen, aber in den 3 Heimen unseres Trägers im Landkreis( und vielen anderen auch)können die Bewohner immer, nach Absprache, besucht werden oder selbst das Heim(Wohnung) verlassen. Bei uns werden regelmäßig die Bewohner, die Mitarbeiter und die Besucher(bei jedem Besuch) getestet.
Schade das immer alles pauschalisiert und verallgemeinernd wird, obwohl es beim größten Teil der Heime super klappt.
Und glauben Sie mir, es ist trotzdem nicht einfach. Und solche Kommentare machen es nicht einfacher.
Bleiben Sie gesund!

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13.01.2021, 19.58 Uhr
alex300800 | Eine Frage
hätte ich dazu aber noch, falls ich es nicht überlesen habe..... Mich würde nicht nur interessieren, wie viele Personen geimpft wurden, sondern wievielen das Angebot gemacht wurde, weil das ja die eigentliche Quote darstellen würde und wie viel Prozent der jeweiligen Kategorie damit sozusagen durch sind. Daraus ließe sich ja ableiten, wann man sich dem Ende der jeweiligen Kategorie nähert und damit dann die Impfung für die nächste Kategorie in Sicht ist. Mich interessiert das nicht, um jemanden für seine Entscheidung pro oder kontra zu kritisieren, sondern weil ich in der Familie Kategorie 1,2 und 3 habe, die alle eine Impfung möchten und das Zahlenwerk so einfach im Hinblick auf die Zeitachse nur bedingt aussagekräftig ist.....

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13.01.2021, 20.07 Uhr
henry12 | Entrüstet Euch
Macht Rammelo ja auch. Da hilft nur noch ein kompletter Lockdown. Dann merkt das keiner.

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13.01.2021, 21.28 Uhr
Herb | Also müssen wir....
...bei den Impfungen mal einen Spahn zulegen.

Meint Herb

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13.01.2021, 21.42 Uhr
grobschmied56 | Schnecken-Offensive
Kennen Sie das böse Wort vom Jagdhund, den man auf die Jagd tragen muß? Genau das kommt mir in den Sinn, wenn ich die aktuellen 'Rekordzahlen' an Schutzimpfungen sehe.

Der schlimme Verdacht erhärtet sich immer mehr: Eine ganze Menge unserer Politiker wollen gar keine schnelleren Ergebnisse, weil es sich im 'Lockdown' für sie ja so gut leben läßt. Verordnungen statt Debatte, Anweisungen statt Argumenten. Parlamente werden weitgehend übergangen, Wahltermine infragegestellt. Ein Paradies für den Bonsai-Stalin und den Micro-Mussolini.

Falls doch noch irgendwo ein paar Gegenstimmen sich erheben, greift man zum bewährten Totschlagargument:
Seid ihr für den Gesundheitsschutz oder dagegen?!
Kommt mir als gelerntem Ossi sehr bekannt vor, nur hieß es in der DDR: Bist Du für den Frieden, oder dagegen?
Mit dieser Keule hat man damals jeden Regimekritiker zum Menschenfeind geprügelt.

Auch für den Mangel an Impfstoff (auf 100 Einwohner kommt eine halbe Dosis!) hat man sich inzwischen schon ein kleines, aber feines Repertoir an Ausreden zurechtgelegt.
Man müsse im europäischen Rahmen handeln.
Man dürfe nicht 'ärmeren' Ländern den Impfstoff
wegkaufen.
Es dürfe keinen 'Impf-Nationalismus' geben.
und ähnlichen Humbug.
Ich hätte mir einen Bundeskanzler gewünscht, der mit der Faust auf den Tisch kloppt und sagt: 'Das Zeug ist hier in Deutschland entwickelt worden, mit Hilfe deutscher Steuergelder, also wird auch an Deutsche zuerst ausgeteilt!'
Klingt für die Sensibelchen- und Schneeflöckchen-Fraktion zu sehr nach Trump, wie? (Amerika first)
Wär mir aber schnuppe, wenn wir mal endlich wieder zu einem normalen Leben ohne Corona-Diktatur (die angeblich gar nicht existiert, dennoch 'Unwort des Jahres geworden ist) zurückkehren könnten.

Die 'IMPFKAMPAGNE', die wir im Augenblick erleben, erinnert mich sehr unangenehm an eine Kavallerie-Attacke mit Unterbrechung zwecks Feldgottesdienst nach den ersten 100 Metern, nach weiteren hundert Metern wird dann eine ausgiebige Futterpause eingelegt!
Wie bekloppt ist sowas?

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13.01.2021, 23.28 Uhr
geloescht.Walter | Genau, alex
hat es auf den Punkt gebracht: Die, die sich nicht impfen lassen wollen, die müssen mit gezählt werden, die sind fertig mit der Impfung. Und die müssen sich wieder hinten anstellen, egal wie lange das dauert. Von wegen erst mal gucken und dann dazwischen drängeln. Aber ab, hinten dran mit euch.

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14.01.2021, 09.11 Uhr
Dorfkind | WARUM
hängt Nordhausen derart hinterher? In anderen Bundesländern starteten die Impfzentren ihre Arbeit direkt nach Weihnachten. Ältere Verwandte von mir sind bereits geimpft. Die Organisation war von der Terminvergabe bis zum Pieks fantastisch. Was läuft hier falsch?

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14.01.2021, 10.10 Uhr
Bürger 0815 | Ist Söder der deutsche Trump ?
Schlusslicht Thüringen. Welcher gesunde Mensch will sich denn dieses Gebräu verabreichen lassen, welches in Superlaboren mal schnell entwickelt wurde ?

Wer sich impfen lässt, soll mit Vorteilen belohnt werden.
Die Politik versucht alles, unter Corona, um die Menschen gegen einander aufzuhetzen. Einer soll den anderen ansch...
Das mit Älteren Menschen in Heimen, die sich nicht wehren können angefangen wird finde ich beschämend.
Mann könnte ja annehmen die Versuchskaninchen sind alle.
Sollen doch Politiker mit gutem Beispiel voran gehen.

Es soll wohl so werden, das z.B. ein Bürger den anderen aus dem Bus schmeißt weil der Erkältungserscheinungen hat und zum Doktor fahren muss, oder jemand geschlagen wird weil er Drogen nimmt oder raucht oder fettleibig ist oder oder oder
Ich finde die Maßnahmen, die die Regierung den Bürgern hier auferlegt als Aufruf zur Selbstjustiz. ( nur mit Impfschein bin ich regierungsfreundlich !!! )
Und dann kann ja die Regierung mit Gewalt eingreifen.

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14.01.2021, 10.38 Uhr
Henkel | Hinten anstellen
Zum Glück haben Menschen wie Walter nichts zu melden. Wer abwarten will, weil er bedenken hat, der hat das Recht auf seine Meinung. Wer es nicht erwarten kann, soll sich impfen lassen. Die Allgemeinheit kommt sowohl bei Erkrankungen und Impffolgekosten auf. Auch die Impfung bezahlen alle mit, auch die sich nicht impfen wollen, aus welchen Gründen auch immer. Genauso kommen wir für alle Menschen auf, die sich zwar bei der Ernährung, Sport, Rauchen, Saufen einen Pfifferling um ihre Gesundheit scheren, nun aber wegen Corona in die Hose machen. Man könnte ja auch fragen, warum man nicht zuerst, nach den alten Menschen, diejenigen impft, sie sich immer um eine gesunde Lebensweise bemüht haben. Das alles wird aus solidarischen Gründen nicht gemacht und es ist richtig so.

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14.01.2021, 15.18 Uhr
Hector_Landers | Nun....
.... vielleicht ist ndh schlusslicht, weil die impfbereitschaft hier niedrieger ist?
und das könnte daran liegen, dass sich die leute dort noch nen eigenen kopf machen und nicht jedem stöckchen hinterher springen.

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14.01.2021, 18.01 Uhr
Ndh09 | 2026?
"Da jeweils zwei Impfdosen gegeben werden müssen, wäre eine Immunisierung von rund 70% der Bevölkerung laut Medienberichten beim aktuellen Tempo erst im September 2026 erreicht. "
Die Rechung mag vielleicht richtig sein, aber wir gehen doch davon aus, dass in absehbarer Zeit deutlich mehr Impfstoffe, auch mehrerer Hersteller, verfügbar sind und sich viel mehr Menschen, auch unter 80-Jährige und Pfleger impfen lassen. Ein wenig mehr Optimismus, danke.

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14.01.2021, 18.10 Uhr
Kobold2 | Optimismus
ist nix für diese Region.
Auf eine scherzhafte Frage an meine Kollegen ( auch die mit Migrationshintergrund)
Was können die im Osten überhaupt und am Besten???




JAMMERN!

;)
Ich konnt nur noch schmunzeln.

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14.01.2021, 18.22 Uhr
Hector_Landers | @kobold...
... im verbieten und verordnen war man im osten auch mal ganz vorn dabei....
... und manch ewiggestriger kann davon auch heute noch nicht genug kriegen! ;-)

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14.01.2021, 19.41 Uhr
HisMastersVoise | Was der Osten kann?
Es gibt ja Ossis, Wessis und Deutsche. Die Ersten beiden haben 30 Jahre danach immer noch nicht begriffen. Aber was der Osten wirklich kann, ist begreifen, wann es genug ist mit dummen Parolen und wann es Zeit ist, anzupacken und zu Helfen. In der Impfproblematik war der Osten Lichtjahre voraus, weil man nicht die Gesundheit des Volkes für die Halstarrigkeit von Individuen geopfert hat. Unsere heutige Coronalage ist der Preis der Freiheit. Aber Freiheit kann auch übertrieben werden, wenn Andere zu Schaden kommen. Es gibt genug zu tun und eigendlich nichts zu labern. Also Maske tragen, Abstand halten, Hirn einschalten und Sozialkompetenz zeigen.

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15.01.2021, 21.41 Uhr
tannhäuser | Das gibt eine Drängelei...
...in Walters Impfzelt.

Wenn der Letzte durch ist dürfen sich die Ersten schon wieder zur Wiederholungsimpfung anstellen.

Ich will ja auch nicht übertrieben humanbiologisch denken und Verständnis für Impfskeptiker einfordern, aber sollten wirklich nachweisbare gefährliche Nebenwirkungen oder gar Todessfälle bei Geimpften auftreten, wird es hier in der NNZ bestimmt übersichtlich in den Reihen der jetzigen Sanktionsforderer betreffs medizinischer Hilfsmaßnahmen für Nicht-Impfbefürworter.

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