Fr, 07:18 Uhr
12.08.2005
Mal anders
Nordhausen (nnz). Manchmal gibt es in Nordhausen die verkehrte Welt. Das, was ein privater Investor innerhalb von fast drei Jahren nicht schaffte, das geht die Verwaltung innerhalb von Wochen an. Am Montag ist der Start.
Mal anders (Foto: nnz)
Mit dem Beginn von Demontage-Arbeiten ab kommenden Montag, dem 15. August, wird jetzt der Abriss der Wohnblocks in der Nordhäuser Kranichstraße 1 bis 5 vorbereitet. Die Blöcke in der Kranichstraße 1 und 2 haben 24 Wohnungen, wurden im Jahr 1987 gebaut und befinden sich im Eigentum der WBG. Eigentümer der Häuser in der Kranichstraße 3-5 ist die SWG. Sie wurden ebenfalls 1987 gebaut. Dort gibt es 47 Wohnungen, im Erdgeschoss befinden sich Geschäftsräume. Die Abrisskosten belaufen sich auf rund 340.000 Euro, der Großteil davon wird über das Bund-Länderprogramm Stadtumbau finanziert.
Mit dem Abriss soll Platz geschaffen werden für ein Einkaufszentrum. Trotz des Rückzugs des bisherigen Interessenten bleibt das nach wie vor das städtebauliche Ziel an diesem Standort. Wir bereiten derzeit die Unterlagen für die Akquisition von neuen Investoren vor, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU).
Autor: nnz
Mal anders (Foto: nnz)
Mit dem Beginn von Demontage-Arbeiten ab kommenden Montag, dem 15. August, wird jetzt der Abriss der Wohnblocks in der Nordhäuser Kranichstraße 1 bis 5 vorbereitet. Die Blöcke in der Kranichstraße 1 und 2 haben 24 Wohnungen, wurden im Jahr 1987 gebaut und befinden sich im Eigentum der WBG. Eigentümer der Häuser in der Kranichstraße 3-5 ist die SWG. Sie wurden ebenfalls 1987 gebaut. Dort gibt es 47 Wohnungen, im Erdgeschoss befinden sich Geschäftsräume. Die Abrisskosten belaufen sich auf rund 340.000 Euro, der Großteil davon wird über das Bund-Länderprogramm Stadtumbau finanziert. Mit dem Abriss soll Platz geschaffen werden für ein Einkaufszentrum. Trotz des Rückzugs des bisherigen Interessenten bleibt das nach wie vor das städtebauliche Ziel an diesem Standort. Wir bereiten derzeit die Unterlagen für die Akquisition von neuen Investoren vor, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU).

