Do, 17:04 Uhr
11.08.2005
nnz-Wahlkampf: Unglaublich arrogant!
Nordhausen (nnz). Der Herr Stoiber aus Bayern hat mal wieder voll daneben gelangt und legt sich mit den Ossis an. Wer das natürlich unglaublich arrogant findet, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Der SPD-Bundestagskandidat Manuel Müller zeigte sich angesichts der Äusserungen Edmund Stoibers erstaunt. Wenn Stoiber sinngemäß behaupte: Alles ausser Bayern ist dumm (besonders der Osten)” - zeuge das von einer unglaublichen Arroganz und nicht etwa von sonderlicher Klugheit. Müller weiter: Stoiber muss sich fragen lassen, ob der Osten auch bei der Wahl 1990 dumm gewesen ist, als hier Kohl zum Kanzler gewählt wurde.”
So dumm, wie Stoiber die Menschen im Osten sieht, können sie gar nicht sein, so Müller. Ich kann den Ostdeutschen nur Klugheit attestieren, dass sie bei der letzten Bundestagswahl mit dafür gesorgt haben, dass ein Provinzpolitiker aus Bayern, dessen Stärken allenfalls in eindimensionaler Bierzeltpolemik liegen, dort geblieben ist, wo er herkommt!”
Dass Angela Merkel als ostdeutsche Kanzlerkandidaten das Alphorn aus Bayern nicht längst zurück gepfiffen hat, spricht indes Bände. Die Bevölkerung der neuen Bundesländer vermisse ohnehin den Rückhalt von Merkel. Kanzler Schröder sei mehr Ossi”, als Merkel es je sein wird, höre Müller an seinen Infoständen des öfteren. Schließlich sei es Gerhard Schröder gewesen, der die Steuerreform verschoben hat, um den Flutopfern zu helfen und der zum Solidarpakt II stehe.
Aus Reihen der Union höre man immer nur Negatives über den Osten: Althaus zwingt die Leute in den Westen zu pendeln, für Schönbom sind Ostdeutsche SED-Proleten und jetzt werden sie von Stoiber beschimpft. Stoiber schürt damit Konflikte zwischen Ost- und Westdeutschen und qualifiziere den gesamten Osten, auch die CDU-Wähler als dumm!” Hierfür müsse Stoiber sich entschuldigen, so Müller. Und auch vom CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund könnten die Menschen im Wahlkreis erwaren, dass er sich von den Aussagen Stoibers distanziere.
Müller betonte, dass die Stimmung langsam aber sicher kippt. Wenn die Union glaubt, mit dem Etikett von einem ‘ehrlichen Regierungsprogramm’ die vielen Ungerechtigkeiten am kleinen Mann, das Chaos innerhalb ihrer Partei und nicht zuletzt Merkels persönliche Unsicherheiten kaschieren zu können, dann liegt sie daneben!” Gerade die Wähler im Osten hätten längst gemerkt, dass ihnen etwas vorgegaukelt wird und die Rechnung am Ende nicht aufgeht. Dies habe Merkel und ihre CDU ja in den vergangenen Tagen hinlänglich unter Beweis gestellt.
Autor: nnzDer SPD-Bundestagskandidat Manuel Müller zeigte sich angesichts der Äusserungen Edmund Stoibers erstaunt. Wenn Stoiber sinngemäß behaupte: Alles ausser Bayern ist dumm (besonders der Osten)” - zeuge das von einer unglaublichen Arroganz und nicht etwa von sonderlicher Klugheit. Müller weiter: Stoiber muss sich fragen lassen, ob der Osten auch bei der Wahl 1990 dumm gewesen ist, als hier Kohl zum Kanzler gewählt wurde.”
So dumm, wie Stoiber die Menschen im Osten sieht, können sie gar nicht sein, so Müller. Ich kann den Ostdeutschen nur Klugheit attestieren, dass sie bei der letzten Bundestagswahl mit dafür gesorgt haben, dass ein Provinzpolitiker aus Bayern, dessen Stärken allenfalls in eindimensionaler Bierzeltpolemik liegen, dort geblieben ist, wo er herkommt!”
Dass Angela Merkel als ostdeutsche Kanzlerkandidaten das Alphorn aus Bayern nicht längst zurück gepfiffen hat, spricht indes Bände. Die Bevölkerung der neuen Bundesländer vermisse ohnehin den Rückhalt von Merkel. Kanzler Schröder sei mehr Ossi”, als Merkel es je sein wird, höre Müller an seinen Infoständen des öfteren. Schließlich sei es Gerhard Schröder gewesen, der die Steuerreform verschoben hat, um den Flutopfern zu helfen und der zum Solidarpakt II stehe.
Aus Reihen der Union höre man immer nur Negatives über den Osten: Althaus zwingt die Leute in den Westen zu pendeln, für Schönbom sind Ostdeutsche SED-Proleten und jetzt werden sie von Stoiber beschimpft. Stoiber schürt damit Konflikte zwischen Ost- und Westdeutschen und qualifiziere den gesamten Osten, auch die CDU-Wähler als dumm!” Hierfür müsse Stoiber sich entschuldigen, so Müller. Und auch vom CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund könnten die Menschen im Wahlkreis erwaren, dass er sich von den Aussagen Stoibers distanziere.
Müller betonte, dass die Stimmung langsam aber sicher kippt. Wenn die Union glaubt, mit dem Etikett von einem ‘ehrlichen Regierungsprogramm’ die vielen Ungerechtigkeiten am kleinen Mann, das Chaos innerhalb ihrer Partei und nicht zuletzt Merkels persönliche Unsicherheiten kaschieren zu können, dann liegt sie daneben!” Gerade die Wähler im Osten hätten längst gemerkt, dass ihnen etwas vorgegaukelt wird und die Rechnung am Ende nicht aufgeht. Dies habe Merkel und ihre CDU ja in den vergangenen Tagen hinlänglich unter Beweis gestellt.

