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Sa, 10:53 Uhr
12.12.2020
Das ändert sich 2021 für Autofahrer, Reisende und Co.

Teurer Sprit, neue Normen und härtere Strafen

Im Jahr 2021 kommen viele Neuerungen und Änderungen auf Autofahrer und Reisende zu. Der ADAC hat die wichtigsten Änderungen rund um Mobilität zusammengefasst...

Ab Januar wird durch ein neues Gesetz zum Klimaschutz das Tanken teurer. Um fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger und klimafreundlichere Alternativen wie E10 noch attraktiver zu machen, steigen die Preise für Diesel und Super-Benzin. Auch für Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar neu zugelassen werden, gibt es Änderungen: Für Autos mit hohem Spritverbrauch steigt die Kfz-Steuer. Bei Pkw dürfen nur noch Fahrzeuge zugelassen werden, die die Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM erfüllen. In der Klasse L (vor allem Motorräder) sind nur noch Euro-5 Modelle zulassungsfähig.

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Bereits bei einer Erstzulassung ab dem 21. Dezember dieses Jahres müssen Radios mit dem digitalen Standard DAB+ ausgestattet sein. Seit dem 1. Dezember gilt die Reform des Wohn-Eigentums-Gesetzes. Dadurch werden die Rahmenbedingungen zur Installation einer Ladeeinrichtung für E-Autos in Mehrfamilienhäusern erleichtert. Um Pendler zu entlasten steigt zum Jahresbeginn die Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer der einfachen Arbeitswegstrecke von 30 auf 35 Cent pro Kilometer.

Gaffern drohen ab nächstem Jahr höhere Strafen: Nicht nur das Filmen und Fotografieren von Verletzten, sondern ab Januar auch das von Toten wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft. Wer eine Drohne ab 500 Gramm MTOM (die noch keine CE-Zertifizierung haben) besitzt, braucht ab Jahresbeginn einen großen Drohnenführerschein. Sonst ist der Drohnenflug verboten. Günstigere Autoersatzteile ermöglicht eine sogenannte Reparaturklausel im „Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs“. Dies hat zur Folge, dass freie Ersatzteilhändler künftig mit Automobilherstellern und deren Original-Ersatzteilen konkurrieren dürfen. Dadurch können sichtbare Ersatzteile wie Kotflügel, Motorhauben oder Scheinwerfern, deren Design nach dem Inkrafttreten angemeldet wird, im freien Teilehandel günstiger werden.

Auch für Reisende hält das Jahr 2021 einige Änderungen bereit. Die Fahrgastrechte werden voraussichtlich zum August 2021 reformiert: Fahrgäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität bekommen dann mehr Rechte. Außerdem soll jeder Bahnkunde zukünftig das Recht haben, Fahrräder mit in den Zug zu nehmen und der Anspruch auf Entschädigung, wenn sogenannte außergewöhnliche Umstände (z.B. extremes Wetter, Pandemie) zum Zugausfall oder einer Verspätung führen.

Frankreich führt ab dem 1. November eine generelle Winterreifenpflicht für Bergregionen ein. Diese wird voraussichtlich in 48 Departements gelten. Aktuell gibt es in Frankreich keine generelle Winterausrüstungspflicht, sie kann bei winterlichen Straßenverhältnissen regional kurzfristig angeordnet werden.

In Spanien wird ab Mitte 2021 das Tempolimit innerorts flächendeckend gesenkt. Die Kommunen können aber bereits früher damit beginnen.
  • Auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen und ohne seitliche Gehsteige ohne Höhenunterschied gilt ein Tempolimit von 20 km/h
  • Auf Straßen mit jeweils einer Fahrbahn für jede Fahrtrichtung gelten maximal 30 km/h
  • Auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren in jeder Fahrtrichtung beträgt das Tempolimit weiterhin 50 km/h.

Auch das Mitführen von Radarwarngeräten wird dann verboten und mit 500 Euro Bußgeld geahndet.
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
12.12.2020, 11:20 Uhr
Ja wir schaffen das!!!
Und ja wir schaffen das den Leuten das Geld wieder aus der Tasche zu ziehen. Alles für den Klimaschutz in Deutschland wir bezahlen doch gerne für die ganze Welt. Das Staatssäckel muss wieder gefüllt werden.
Kobold2
12.12.2020, 12:47 Uhr
Wir schaffen es leider nicht
Das jeder begreift, worum es geht und sein bisheriges Handeln mal überdenkt.
"Weiter so" ist nun mal keine Option.
Echter-Nordhaeuser
12.12.2020, 13:51 Uhr
@Kobold2(ist klar wir schaffen es nicht)
Ist schon klar Wir wir alleine Deutschland wir schaffen es nicht den Klimawandel aufzuhalten. Wir sind nur dafür da um alles zu bezahlen. Wir verzichten sogar schon auf Arbeitsplätze wegen dem Klimaschutz siehe Automobilindustrie es ist ein sehr hoher Preis den wir bezahlen.
Kobold2
12.12.2020, 15:17 Uhr
Oh ja,
Sie glauben auch, alles wenn es in ihr Bild passt.
Die Autoindustrie ist, geschützt und verhätschelt von den vergangenen Regierungen auf einer trügerischen Sicherheit Daher geschwommen und dabei ins Hintertreffen geraten.
Vorsprung durch Technik und Innovationen war vorgestern.
Gewinnsteigerung durch Betrug, Verlagerung von Zulieferern nach Osteuropa, Abzocke es Kunden durch zweifelhafte Konstruktionen, die die Werkstattbindung erhöhen sind schon lange sichtbar.
Mittlerweile kann man noch nicht mal mehr selbst ein Rad, eine Batterie, oder gar Bremsbeläge selbst wechseln.
Letztens war hier zu lesen wie kundenfreundlich man es mit dem Notrufassistenten hält. Der deutsche Autofahrer lässt sich hier gern vorführen und gibt allen die Schuld. Nur nicht den Verursachern und sich selbst, das er das traurige Spiel anstandslos mitspielt
Jetzt jammert man wie sie, weil es so nicht weiter geht u d nutzt die mit Regierungs und EU-Unterstützung aufgebauten Werke, um hier eines nach dem andern zu schließen damit ja die Gewinne nicht einbrechen.
Ist ja schon schlimm genug, das man gezwungen wird in neuer Entwicklung zu investieren, damit man nicht vollends ins Hintertreffen gerät.
Dem gemeinen Volk verkauft man das als Opfer der Energiewende und die breite Masse trottet genauso hinterher, wie vorher bei der kundenbindenen Abzockerei.
Die Werke hätte man früher oder später eh geschlossen, Aber Corona und Energiewende kann ja für vieles mißbraucht werden. Sogar für Missmanagement.
Henkel
12.12.2020, 15:53 Uhr
Kobold2,
wir wissen ja, dass alles was wir Deutschen gemacht haben, ohne linke Gutmenschen, einfach nur Mist war. Wie die Menschen in der ganzen Welt unsern Diesel gekauft haben, wie dumm sie doch alle waren. Deshalb wird es uns unter Grün- Rot fantastisch gehen. Und niemand in der Welt muss noch deutschen Schrott kaufen. Spätestens jetzt, wenn die Chinesen und Amis unsere Firmen mit den schönen Patenten abnehmen, werden wir gerettet.
Wyatt Earp
12.12.2020, 16:36 Uhr
Der Markt ist doch frei
Da kann doch jeder Schlaue Deutsche weiterhin Diesel verkaufen , sogar ein @Henkel. Nur Mut. Da freut sich der ADAC. Es ist auch nicht verboten, einen Diesel zu kaufen. Es ist auch nicht verboten, sich ne Kutsche mit Hottehü zu kaufen. Kann doch jeder machen wie er will.
Der-NDH-Mann
13.12.2020, 10:43 Uhr
Das ändert sich 2021
Danke Greta Thunberg !!!
geloescht.20250302
13.12.2020, 22:24 Uhr
Derzeit...
...scheinen zumindest in Sondershausen die Spritpreise bei allen Tankstellen eingefroren zu sein.

Man könnte sich ja bevorraten...Bei Strom funktioniert das eher nicht...Es sei denn, Annalena erklärt uns, wie man Steckdose und Kobolde einlagert...
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