Nordhausen
Kriminalpräventiver Rat tagt nicht-öffentlich
Aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen, wird der als öffentliche Sitzung avisierte Kriminalpräventive Rat der Stadt Nordhausen, am 9. Dezember im Ratssaal des Bürgerhauses als nichtöffentliche Sitzung stattfinden...
Eine öffentliche Veranstaltung mit ungewisser Anzahl an Teilnehmenden ist aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens, der Landkreis Nordhausen befindet sich aktuell in der Stufe 4: Mehr als 100 Neuinfektionen/100.000 Einwohner, nicht durchführbar. Für die Beiratssitzungen haben u.a. alle Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen Einladungen erhalten.
Autor: red
Kommentare
Eckenblitz
04.12.2020, 14:29 Uhr
Wozu Corona gut ist,........
ja mit Corona hat man es leichter die Bevölkerung auszuschalten und lästigen Fragen aus dem Weg zu gehen, oder nicht? Das dumme Volk muss ja auch nicht alles wissen. Ein unwissenden Bevölkerung lässt sich besser in ihre Schranken weisen, oder?
nur_mal_so
04.12.2020, 14:37 Uhr
Darf ich Herrn Sigmund eine Frage stellen?
Sie echauffieren sich über die Nicht-Öffentliche Sitzung und unterstellen, die Politik wäre Corona dankbar, dass sie jetzt vieles unter Ausschluss der Öffentlichkeit machen könne.
Nun meine Frage: wären Sie denn am 9.12. zu Sitzung hingegangen und hätten ihr beigewohnt?
Gudrun1974
04.12.2020, 15:20 Uhr
Rathaus will die Öffentlichkeit nicht
Wer soll hier wieder für dumm verkauft werden!? Die Anzahl der Besucher ist dann nicht ungewiss, wenn man dann bei Überschreiten der Besucherzahl laut Hygienekonzept keinen Zutritt mehr gewährt.
Aber gleich von Anfang nichtöffentlich ist natürlich bequemer.
Paulinchen
04.12.2020, 16:00 Uhr
Das Rathaus scheut die Bürger....
... der Stadt, wie der Teufel das Weihwasser.
Corona machts möglich, dann verschicken wir mal fix die Kündigung der Garagen in der Hufelandstr.. Dann ersparen wir uns die Diskussion mit den Mietern, welche unangenehme Fragen stellen können.
Passt zwar nicht so ganz zum obigen Thema, aber dennoch zu dem Kommentar mit der Überschrift, welche sich mit dem Verhältnis zwischen der Stadtverwaltung und den Bürgern befasst.
Kama99
04.12.2020, 16:32 Uhr
Einfach ....
bei der nächsten Wahl mal daran erinnern.
Wie Bitte
04.12.2020, 16:49 Uhr
Mich hätte ja mal interessiert,
wieviele von den Kommentatoren, die auf die Nicht-Transparente Politik schimpfen, welche durch Corona begünstigt würde, am 9.12. tatsächlich an der öffentlichen Sitzung teilgenommen hätten?
Kontrapost
05.12.2020, 08:35 Uhr
@wie bitte: Stadtverwaltung Selbstzweck?
@wie bitte, Sie betreiben hier Bürgerbashing. Die Verwaltung gibt es nur, um gegenüber dem Bürger Dienstleistungen zu erbringen. Dazu finanziert der Bürger ja den Apparat. Deshalb ist auch alles vom. Grundsatz her öffentlich zu halten, was in NDH nicht der Fall ist.
So hat ein kriminalpräventiver auch öffentlich zu tagen, selbst wenn kein Bürger kommt. Doch ich bin mir sicher bei rechtzeitiger Ankündigung und bei Themen, die wichtig sind für die Bürger, werden diese auch kommen.
der_böhse_onkel
05.12.2020, 09:25 Uhr
@Wie Bitte
Sie haben es richtig erkannt, der Großteil weiß vielleicht nicht Mal was Kriminalprävention überhaupt ist & selbst wenn, es kümmert sie inhaltlich nicht, aber sich erstmal wieder aufregen - das ist wichtig - nicht wahr...?!!!
So & diejenigen jetzt alle schnell bei Onkel G. nachschlagen.... ;)
(oder es sind ein paar "Querdenker" dabei, das wäre auch möglich - die das so nicht respektieren wollen)
Ra1n3R
05.12.2020, 09:39 Uhr
@Wie Bitte
Im Jahr 2020 sollte sicher auch in "Stadtverwaltungen" die Information angekommen sein, dass es durchaus schon technische Hilfsmittel (Kameras in vielen unterschiedlichen Größen / Variationen) und so unbekanntes Terrain wie "Internet" gibt. Wenn man bestimmte Termine nicht verschieben kann, sollte man wenigstens andere Möglichkeiten prüfen.
Ganze Berufszweige bieten seit Monaten Videokontakte an, um das entstandene Chaos durch Corona einzudämmen. Ich sehe hier auf den ersten Blick keine Gründe, warum immer wieder Öl ins Feuer gegossen wird, um unnötig weiter Vertrauen abzubauen. Etwas mehr Fingerspitzengefühl bei Entscheidungen (gerade aus der Politik) in der Coronazeit täten sicher vielen gut.
Lotterfee
05.12.2020, 14:50 Uhr
Kritik ist angebracht
Nachdem 2011 der Kriminalpräventive Rat ins Leben gerufen wurde, ist er irgendwann still und heimlich von der Bildfläche verschwunden. Schon damals war es ziemlich still um diesen Rat . 2017 war erstmalig dann wieder der Wunsch da ,diesen Rat zu aktivieren . Wenn ich mich nicht irre wurde dann 2018 der Rat wieder ins Leben gerufen. Aber was hat sich gegenüber 2011 geändert? Noch immer ist es recht still. Und wenn die Bürger nicht wissen was ein Kriminalpräventiver Rat ist, dann liegt es vielleicht auch daran das viel zu wenig Informationen um diesen Rat die breite Öffentlichkeit erreichen. Wie sagte damals Herr Jendricke in einem Interview mit der NNZ:
Der kriminalpräventive Rat ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss aber durch den Rat wird die Diskussion nicht mehr an der Öffentlichkeit vorbei geführt und wir hoffen so einen Rückkopplungseffekt in der Gesellschaft, den Behörden und auch der Verwaltung zu
erreichen.
Kontrapost
06.12.2020, 08:43 Uhr
Transparenz war nur Slogan für den Wahlkampf
Es gab wohl nie so wenig Transparenz in der Stadt und Kreis Politik wie jetzt. Selbst zu so großen und teuren Projekten wie Feuerwehr und Theater wurden die Bürger nicht einbezogen, die geplanten Parkhäuser am Kino und auf dem Bebelplatz sollten "durchgezogen" werden, auch die Beratungen zum Haushalt fanden "top secret" statt. So fehlt die öffentliche Kontrollmöglichkeit, so kann es passieren daß eine Verwaltungsetage für 400.000 Euro!!! umgebaut werden soll.
So schnell hebt sich die Realität vom Wahlkampf ab. Hat man erstmal einen Posten, will man von den Versprechen nichts mehr wissen.
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