In diesem Winter geht es darum, so viel wie möglich zuhause zu bleiben. Statt raus unter Menschen zu gehen, macht man es sich lieber in den eigenen vier Wänden gemütlich. Damit es dort aber auch schön warm und gemütlich wird, haben die Deutschen bereits im Herbst vorgesorgt...
Unter den Top 5 der Dienstleistungen, mit denen Haus und Wohnung winterfest gemacht werden sollen, betreffen gleich drei die Heizungsanlage. Das hat ProntoPro.de, das Online-Portal für Dienstleistungen, herausgefunden. Dabei stehen Instandhaltung und Installation der Anlagen an erster Stelle, danach kommt aber schon der Einbau neuer Heizungen. Das ist auch nötig, stehen doch nach wie vor herkömmliche Energieträger beim Heizen im Mittelpunkt: 47 Prozent der Deutschen heizen mit Erdgas, 25 Prozent mit Öl. Die Zahlen und Daten sind Teil umfangreicher Analysen zur Vorbereitung der eigenen vier Wände auf den Winter, die ProntoPro zusammengestellt hat.
Heizen und Energie sparen – so geht’s
Doch gerade das Heizen kann auch massiv Schaden anrichten: Energieverschwendung belastet sowohl den Geldbeutel als auch das Klima. Es kommt daher darauf an, Haus und Wohnung warm zu halten und gleichzeitig Energie zu sparen. Hierfür hat ProntoPro 5 nützliche Tipps zusammengestellt. Wer sie befolgt, kann im Jahr im Schnitt fast 500 Euro an Heiz- und Energiekosten einsparen:
1. Heizkörper entlüften
Wenn sich Luft in der Heizung befindet, heizt diese nicht mehr richtig und es wird mehr Energie verwendet als benötigt. Mit einem Entlüftungsschlüssel kann jeder dieses Problem einfach selbst beseitigen. Damit lassen sich im Schnitt bis zu 35 Euro im Jahr einsparen. Mit dem einfachen Entlüften können die Heizkosten um bis zu 15 Prozent gesenkt werden. Es steigert die Leistungsfähigkeit der Heizung und beseitigt zusätzlich das störende Gluckern.
2. Bewusster heizen
Auf die richtige Temperatur kommt es an: Schon ein Grad Unterschied kann den Heizverbrauch um bis zu sechs Prozent senken. Damit lassen sich bis zu 35 Euro an Kosten einsparen, wenn man die Heizungen in den Zimmern richtig einstellt. So wird empfohlen, das Bad mit 22 Grad, das Wohnzimmer mit 20 Grad, die Küche und das Schlafzimmer mit jeweils 17 bis 18 Grad zu beheizen. Mit elektrischen Ventilen lässt sich dies einfach über den Tag einstellen und besser steuern.
3. Stoßlüften
Angekippte Fenster bei eingeschalteter Heizung sorgen nicht nur für erhöhten Energieverbrauch, sondern fördern auch die Austrocknung der Wände und erhöhen damit das Risiko künftiger Schimmelbildung. Besser ist deshalb regelmäßiges Stoßlüften – am besten morgens, damit die warme Luft der Nacht entweichen kann und frische Luft in den Raum gelangt. Das sorgt für einen Luftaustausch und die frische Luft kann einfacher erwärmt werden. Damit kann man bis zu 80 Euro einsparen.
4. Warmwasser sparen
14 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Privathaushalten stammen von warmem Wasser. Hierbei gilt darauf zu achten, seine Warmwasser-Nutzung generell zu reduzieren. Dabei helfen auch Durchlaufbegrenzer oder Sparduschköpfe. Bei einer täglichen Dusche von ca. sechs Minuten kann man so in einem Drei-Personen-Haushalt bis zu 215 kg Co2 pro Jahr nur für das überschüssige Warmwasser einsparen. Darüber hinaus spart man auch bis zu 38.000 Liter an Wasser pro Jahr durch die Begrenzung beim Verbrauch. Insgesamt beträgt die durchschnittliche Ersparnis 295 Euro jährlich.
5. Fenster und Türen dicht halten
Wenn Wärme durch Fenster und Türen entweicht, kostet das Geld. Aufgrund der Zugluft steigt auch der Energieverbrauch. Ob durch eine Tür oder ein Fenster Luft dringt, kann man ganz einfach mit einer angezündeten Kerze herausfinden. Dichtungsbänder kosten zehn bis zwölf Euro bei zehn Metern Länge und können bis zu 35 Euro im Jahr einsparen. Gut abgedichtete Fenster ermöglichen Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.