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Fr, 10:51 Uhr
04.12.2020
Was wurde teurer, was billiger?

Der Warenkorb der Thüringer

Die Verbraucherpreise fielen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vormonat Oktober um 0,8 Prozent auf einen Indexstand von 105,6 Prozent (Basis 2015=100). Die Jahresteuerungsrate sank von 0,3 Prozent im Oktober auf 0,1 Prozent...

Verbraucherpreisindex für Thüringen 2019/20 (Foto: TLS) Verbraucherpreisindex für Thüringen 2019/20 (Foto: TLS)
Die am 1. Juli in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung und sinkende Mineralölpreise dämpften weiterhin die Inflationsrate. Die Preise für Heizöl, einschließlich Umlage, fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 29,6 Prozent, die Kraftstoffe wurden um 15,2 Prozent günstiger angeboten.

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Weitere Preissenkungen zum Vorjahresmonat verzeichneten die Warengruppen Post- und Telekommunikationsdienstleistungen (-3,2 Prozent), Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör (-1,8 Prozent) sowie Bekleidung und Schuhe (-1,3 Prozent). Mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben der Haushalte entfallen auf Dienstleistungen. Dazu zählen beispielsweise Ausgaben für die Nettokaltmiete oder Wohnungsnebenkosten.

Die Preise der Dienstleistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent, darunter die Nettokaltmieten und Wohnungsnebenkosten um 1,8 Prozent. Ohne die Preissteigerungen der Nettokaltmieten und Wohnungsnebenkosten würde die Inflationsrate um 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, die circa 10 Prozent der Gesamtausgaben der Haushalte ausmachen, verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen wurden für Gemüse (+5,0 Prozent), für Fleisch und Fleischwaren (+3,5 Prozent) sowie für Obst (+2,6 Prozent) beobachtet.


Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,8 Prozent. Mineralölprodukte wurden gegenüber dem Monat Oktober um 3,6 Prozent günstiger angeboten.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Erstellung der Statistik:
Aufgrund des Teil-Lockdowns durften im November einige Dienstleistungen in Thüringen nicht angeboten werden. Für die im Monat November nicht angebotenen Dienstleistungen wurden die Preise maschinell berechnet bzw. fortgeschrieben. Dies betraf u. a. Sport- und Kulturveranstaltungen, Gaststättendienstleistungen, private Übernachtungen, der Besuch von Schwimmbädern oder Fitnessstudios.
Autor: psg

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