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So, 09:13 Uhr
06.12.2020
Alternativen zum Gänsebraten

Wildgericht macht Familienweihnacht perfekt

Pandemiebedingt wird dieses Jahr das Weihnachtsfest vielfach Zuhause und in kleinem Kreis gefeiert. Ein köstliches Wildgericht ist gerade jetzt die erste Wahl. Und ein guter Wein macht das kulinarische Gesamterlebnis perfekt...

Damhirschhaxe mit Rosenkohl und Briochekartoffeln (Foto: Barbara Neumann) Damhirschhaxe mit Rosenkohl und Briochekartoffeln (Foto: Barbara Neumann)


Heimisches Wildfleisch ist ein Qualitätsprodukt mit regionaler Herkunft, ist gesund und preislich so günstig wie lange nicht mehr. Deshalb empfiehlt die Landesforstanstalt, im Kreis der Lieben zu Heiligabend ein köstliches Wildgericht aufzutischen. Dies umso mehr, da pandemiebedingt in diesem Jahr die Weihnachtsfeiern vorwiegend Zuhause und im kleinen Familienkreis gefeiert werden müssen.

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Egal ob Reh-, Schwarz-, Rot-, Dam- oder Muffelwild, Wildbret ist reich an Eiweißen, Vitaminen, Nährstoffen sowie Mineralien und, ganz besonders wichtig, ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. „Das fettarme, leicht bekömmliche und naturbelassene Fleisch ist aufgrund regionaler Herkunft, kurzer Transportwege und einem geringen Energiebedarf bei der Verarbeitung außerdem ein besonders nachhaltiges Nahrungsmittel“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Alle 24 Thüringer Forstämter bieten derzeit frisches, fleischhygienerechtlich einwandfreies Wildfleisch an, allerdings so, wie es die Jägerin oder der Jäger erlegt hat: In ganzen Stücken (mit Decke bzw. Schwarte). Wer dagegen kleinere Portionen bevorzugt, kommt im Wildladen des Forstamtes Erfurt-Willrode zum Zuge: Dort kann Keule, Rücken, Lende oder Ragout gekauft werden. Die Zubereitung von Wildfleisch bedarf keiner besonderen Würz- oder Zubereitungsmethode.

Gleichwohl gibt es eine Vielzahl von speziellen, oft regionalen Rezepten, Tricks und Aromen von bodenständig traditionell bis modern mit Pfiff. „Bei so hochwertigem Fleisch macht die Zubereitung doppelt so viel Spaß“, so Gebhardt, selbst passionierter Hobbykoch, weiter. Wie exklusiv ein Wildgericht zu Weihnachten ist, mögen wenige Zahlen unterstreichen: Pro Jahr isst der „Durchschnittsdeutsche“ rund 600 Gramm Wildfleisch, aber 60 Kilogramm Schweine- und Rindfleisch.

Und noch einen Tipp hat Gebhardt parat: Wild und Wein sind ein Traumpaar! Zu Hirsch- und Rehrücken empfiehlt er kräftige Saale-Unstrut-Weine, aber auch ein würzig-kontrastreicher Pinot noir. Für Wildschwein, schonend gegart und mild gewürzt, kann auch ein Weißwein, etwa ein Pinot blanc, das Geschmackserlebnis perfektionieren, um das perfekte kulinarische Traumpaar Wild & Wein für Weihnachten 2020 zu finden.
Autor: red

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Kommentare
jo jau
06.12.2020, 17:47 Uhr
Wildgericht,
Über 50 ig Prozent der Wildtiere werden nicht
waidgerecht erlegt, sondern krank geschossen.
Das zum Thema gesunder stressfreier Wildbraten.
Katzengreis
06.12.2020, 21:04 Uhr
Widerliche Treibjagden mit Netzkesseln
Braucht das Wildfleisch hier nicht schön zu schreiben. In den letzten Tagen war hier gut zu beobachten wie die Wildtiere in Treibjagden garantiert nicht Stressfrei abgeballert wurden.
Um Bad Sachsa wurden große Netzkessel gebaut.
Was das mit weidmännischen Verhalten zu tun haben soll kann ich nicht nach vollziehen.
Übrigens waren bei diesen Treibjagden zig Leute unterwegs, man traf sich dann zum großen Hallo ohne Mindestabstand bzw Maske an den geparkten Fahrzeugen.
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