Di, 16:43 Uhr
09.08.2005
Alles klar für die Urne
Nordhausen (nnz). Es könnte sein, dass am 18. September ein neuer Bundestag gewählt werden muß. Und sucht die Nordhäuser Stadtverwaltung wie im Vorfeld jeder Wahl aktive Helfer. Und sie wird wohl auch in diesem Jahr wieder fast allein dastehen.
Das Mitwirken in einer kleinen Gemeinschaft, in der man gemeinsam Verantwortung trägt, kann eine angenehme Erfahrung sein, mit diesen Worten ruft Günter Wagner, Beauftragter für die Wahlen in der Stadtverwaltung Nordhausen, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, sich als Helfer in den Wahllokalen für die Abwicklung der möglichen Bundestagswahl am 18. September zu Verfügung zu stellen. Die Stadtverwaltung ist für Vorbereitung und Durchführung der Wahlen im Stadtgebiet mit den 36.150 Wahlberechtigten verantwortlich und dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger unerlässlich – wir benötigen rund 250 Wahlhelfer, so Wagner, um die Arbeit der insgesamt 35 Wahlvorstände in den Wahllokalen der Stadt und den Ortsteilen abzusichern. Wer Interesse habe, als Wahlhelfer zu wirken, könne sich im bei ihm melden – entweder über die Postadresse Stadt Nordhausen, Wahlbüro, Markt 1, 99734 Nordhausen oder telefonisch über die Nummer 03631 / 696 410.
Wer sich frühzeitig melde, könne im Wahllokal des eigenen Wohngebietes eingesetzt werden und hier kann vielleicht auch der oft vermisste nachbarliche Zusammenhalt wieder erlebt werden. Für den Einsatz gebe es eine so genanntes Erfrischungsgeld von insgesamt 20 Euro, Wahlvorstände bekämen 25 Euro. Davon kommen 16 Euro vom Bund, wir als Stadt legen den Rest drauf. Ehrenamtliche Helfer für die Wahlen zu finden, werde zunehmend schwieriger dabei ist die Übernahme dieses Ehrenamtes eine Voraussetzung für das Funktionieren der städtischen Gemeinschaft und vor allem auch des demokratischen Staates, so Wagner. Zwar gebe es erfreulicherweise einen harten Kern von rund 50 Nordhäuserinnen und Nordhäuser, die sich praktisch immer für dieses Ehrenamt anbieten würden, der Großteil der Wahlhelfer müsse allerdings aus der Stadtverwaltung heraus rekrutiert werden.
Ab dem 22. August würden die Wahlbenachrichtigungen an die Haushalte verschickt, am 29. August öffne im Bürgersaal des Neuen Rathauses das Briefwahllokal. Dort könnten jene schon im Vorfeld ihre Stimme abgeben, die am Wahltag aus wichtigem Grund verhindert seien oder für die es nicht zumutbar sei, das Wahllokal im Wohngebiet aufzusuchen. Das Briefwahllokal habe montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet, donnerstags werde die Öffnungszeit auf 18 Uhr verlängert, freitags werde um 15 Uhr geschlossen. Wer die normale Briefwahl per Post nutzen wolle, müsse den Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausfüllen und in einem frankierten Briefumschlag an das Wahlbüro senden. Der Stimmzettel kommt dann per Post, so Wagner.
Sollten sich Wahlberechtigte im Ausland befinden und trotzdem wählen wollen, dann sollten die Angehörigen auf der Wahlbenachrichtigung des Verreisten die Nachsende-Adresse vermerken, damit an diese Adresse die Wahlunterlagen verschickt werden könnten. Wahlscheinanträge könnten auch per Internet beim Thüringer Landesrechenzentrum bestellt werden über die Web-Adresse www.ebd.thueringen.de. Am Wahltag selbst müssten die Wahlbenachrichtigung und/oder Personalausweis oder Pass mit ins Wahllokal gebracht werden, so Günter Wagner. Die Wahllokale haben zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet.
Autor: nnzDas Mitwirken in einer kleinen Gemeinschaft, in der man gemeinsam Verantwortung trägt, kann eine angenehme Erfahrung sein, mit diesen Worten ruft Günter Wagner, Beauftragter für die Wahlen in der Stadtverwaltung Nordhausen, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, sich als Helfer in den Wahllokalen für die Abwicklung der möglichen Bundestagswahl am 18. September zu Verfügung zu stellen. Die Stadtverwaltung ist für Vorbereitung und Durchführung der Wahlen im Stadtgebiet mit den 36.150 Wahlberechtigten verantwortlich und dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger unerlässlich – wir benötigen rund 250 Wahlhelfer, so Wagner, um die Arbeit der insgesamt 35 Wahlvorstände in den Wahllokalen der Stadt und den Ortsteilen abzusichern. Wer Interesse habe, als Wahlhelfer zu wirken, könne sich im bei ihm melden – entweder über die Postadresse Stadt Nordhausen, Wahlbüro, Markt 1, 99734 Nordhausen oder telefonisch über die Nummer 03631 / 696 410.
Wer sich frühzeitig melde, könne im Wahllokal des eigenen Wohngebietes eingesetzt werden und hier kann vielleicht auch der oft vermisste nachbarliche Zusammenhalt wieder erlebt werden. Für den Einsatz gebe es eine so genanntes Erfrischungsgeld von insgesamt 20 Euro, Wahlvorstände bekämen 25 Euro. Davon kommen 16 Euro vom Bund, wir als Stadt legen den Rest drauf. Ehrenamtliche Helfer für die Wahlen zu finden, werde zunehmend schwieriger dabei ist die Übernahme dieses Ehrenamtes eine Voraussetzung für das Funktionieren der städtischen Gemeinschaft und vor allem auch des demokratischen Staates, so Wagner. Zwar gebe es erfreulicherweise einen harten Kern von rund 50 Nordhäuserinnen und Nordhäuser, die sich praktisch immer für dieses Ehrenamt anbieten würden, der Großteil der Wahlhelfer müsse allerdings aus der Stadtverwaltung heraus rekrutiert werden.
Ab dem 22. August würden die Wahlbenachrichtigungen an die Haushalte verschickt, am 29. August öffne im Bürgersaal des Neuen Rathauses das Briefwahllokal. Dort könnten jene schon im Vorfeld ihre Stimme abgeben, die am Wahltag aus wichtigem Grund verhindert seien oder für die es nicht zumutbar sei, das Wahllokal im Wohngebiet aufzusuchen. Das Briefwahllokal habe montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet, donnerstags werde die Öffnungszeit auf 18 Uhr verlängert, freitags werde um 15 Uhr geschlossen. Wer die normale Briefwahl per Post nutzen wolle, müsse den Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausfüllen und in einem frankierten Briefumschlag an das Wahlbüro senden. Der Stimmzettel kommt dann per Post, so Wagner.
Sollten sich Wahlberechtigte im Ausland befinden und trotzdem wählen wollen, dann sollten die Angehörigen auf der Wahlbenachrichtigung des Verreisten die Nachsende-Adresse vermerken, damit an diese Adresse die Wahlunterlagen verschickt werden könnten. Wahlscheinanträge könnten auch per Internet beim Thüringer Landesrechenzentrum bestellt werden über die Web-Adresse www.ebd.thueringen.de. Am Wahltag selbst müssten die Wahlbenachrichtigung und/oder Personalausweis oder Pass mit ins Wahllokal gebracht werden, so Günter Wagner. Die Wahllokale haben zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet.

