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Mi, 14:30 Uhr
02.12.2020
KULINARISCHES ZUM WEIHNACHTSFEST

Gaumenschmaus – was darf es sein?

Stammcafe und -lokal dicht. Sauna und ein Schwatz mit Freunden? Derzeit nicht möglich. Ein Bummel übern Weihnachtsmarkt? War einmal. Familienfeier? Behüte Gott. Was bleibt da in dieser grauen Corona-Zeit noch an Freuden?

Silvia Agte und Bettina Gliesing im Verkaufsraum der Bauer Fleischspezialitäten. Links im Bild ihr Chef Dieter Göbel, Geschäftsführer der Wippertaler Agrar GmbH. (Foto: privat) Silvia Agte und Bettina Gliesing im Verkaufsraum der Bauer Fleischspezialitäten. Links im Bild ihr Chef Dieter Göbel, Geschäftsführer der Wippertaler Agrar GmbH. (Foto: privat)
Sundhausen. Vielleicht der in Aussicht stehende und von der Kanzlerin gepriesene heilende Impfstoff? Mit ihm soll der Pandemie der Garaus gemacht werden und uns wieder normale Zeiten erwarten. Wer sagt mir aber, ob das, was in Laboren zusammengemischt wird, überhaupt wirkt? Womöglich hat man mit den Nachwirkungen seine liebe Not. Die Freude auf die Spritze hält sich in Grenzen.

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Da bleibt derzeit wohl nur die Freude auf Weihnachten. Ob mit oder ohne Schwiegermutter. Die kulinarischen Genüsse an den Festtagen lassen wir uns doch nicht nehmen. Was soll es denn sein? Brust oder Keule von Gans oder Ente? Oder lieber Reh, Hirsch, Wildschwein, Wild-, Jäger - oder Gulaschpfanne? Wer auf Wildspezialitäten und andere Köstlichkeiten setzt, wird bei Bauer regionale Fleischspezialitäten fündig.

Die im Südharz bekannte und von ihren Kunden geschätzte Wildhandel Bauer GmbH, die in Wolkramshausen einen Verkaufsladen führte, zog im Vorjahr in ein Objekt beim Scheunenhof in Sundhausen um. Aus Wildhandel Bauer wurde Bauer - Regionale Fleischspezialitäten. Neben einem neuen Namen erwartet die Kunden ein um ein regionales Rind- und Schweinefleischspezialitäten erweitertes Sortiment.

Seit 2009 bietet Wildhandel Bauer Wildspezialitäten an. In Wolkramshausen setzte sich die Arbeit des Firmengründers Hartmuth Bauer erfolgreich fort, der mit der Wildfleischvermarktung bereits 1992 in Kleinfurra begann. Mit den Jahren wuchs der Kreis der Wild anliefernden Jäger und Forstämter als auch der zufriedener Kunden. Über 3000 Stück Wild werden jährlich verarbeitet und daraus mehr als 25 Tonnen Wurst und Schinken sowie 50 Tonnen Fleisch regional vermarktet.

Da sich Kunden aber immer wieder auch Rind- und Schweinefleischprodukte regionaler Herkunft wünschten, entschloss man sich zu einem weit reichenden Schritt. Der führte im Oktober 2019 in den Scheunenhof. Das Unternehmen erwarb den dortigen seit Jahren ungenutzt gebliebenen Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb. Grundhaft saniert und mit moderner Technik – Kühl -und Tiefkühlzellen nebst Reifungsräumen -- versehen, erfüllt er alle Anforderungen eines zeitgemäßen EU-Fleischverarbeitungsbetriebes.

Fleischermeister Sascha Dauer im Reiferaum. (Foto: privat) Fleischermeister Sascha Dauer im Reiferaum. (Foto: privat)
Dieter Göbel, Geschäftsführer der Wippertaler Agrar GmbH und Chef der Bauer Fleischspezialitäten, versichert: „Unser Motto lautet: Klasse statt Masse! Wir stehen für Regionalität, Herkunftssicherheit und Qualität!“ Verarbeitet würden daher nur Rinder, Schweine und saisonal Schafe, welche die Landwirte nach Qualitätsvorgaben füttern und halten. Alles aus einer Hand – von der Schlachtung bis zur Veredlung.

Die Rinderhaltung und -züchtung erfolgt in Wolkramshausen. Eigens für die Direktvermarktung wurde eine Mutterkuhherde der Rasse Angus aufgebaut, informiert der Geschäftsführer. Um die Fleischqualität weiter zu verbessern, ist die Einkreuzung mit Wagyu-Rindern vorgesehen. Erste Anpaarungen seien schon erfolgt. Die Angusherden befinden sich auf den Weiden zwischen Hain -und Windleite. Im Winter im Stall. Die Schweine hält ein ausgesuchter Mäster und als Familienbetrieb wirtschaftender Landwirt aus dem Südharz. Die Tiere fühlten sich in einem dicken Strohpolster wohl.

Man gönnte sich ja das Jahr über keine außergewöhnlichen kulinarischen Genüsse. Zum Weihnachtsfest soll es daher schon was besonders Leckeres sein. Schalten wir Corona auf allen Kanälen an den Weihnachtstagen ab. Brust oder Keule? Rehrücken oder Wildpfanne? Tun wir uns was Gutes.
Kurt Frank
Autor: red

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