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Di, 11:10 Uhr
01.12.2020
Stadtbibliothek Nordhausen informiert

Verkürzte Öffnungszeiten wegen Vandalismus

Am Samstag kann in der Stadtbibliothek wieder in alten Büchern gestöbert werden beim 5. Büchrflohmarkt. Außerdem weist die Bibo darauf hin, dass die Zeiten der Spätrückgabe vekürzt werden. Interessant ist hierbei die Begründung...

In der Nordhäuser Stadtbibliothek (Foto: ©Stadtverwaltung Nordhausen) In der Nordhäuser Stadtbibliothek (Foto: ©Stadtverwaltung Nordhausen)


Am Samstag in der Stadtbibliothek: Advents-Bücherflohmarkt
Die Stadtbibliothek und ihr Förderverein lädt am Samstag, den 5. Dezember, von 10 bis 13 Uhr, zu einem großen Advents-Bücherflohmarkt ein. Der Erlös des Flohmarktes kommt der Neuerwerbung von Medien zugute. An diesem Samstag steht wieder eine besonders große Auswahl zur Verfügung. Die Stadtbibliothek weist in diesem Zusammenhang auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln hin.

digital
Spätrückgabe der Bibliothek wird verkürzt
Aufgrund von fortgesetzten Vandalismus müssen die Öffnungszeiten der Spätrückgabe verkürzt werden. Das sagte jetzt Bibliotheksleiterin Hildegard Seidel, der dies für die Nutzer sehr leidtut.
Da der Vorraum zur Bibliothek in den Abendstunden oft verwüstet werde, wie auch am vergangenen Freitag geschehen, gelten bis auf Weiteres folgende Zugangszeiten zur Spätrückgabe: Die Tür zur Spätrückgabe ist Montag bis Freitag 6-19 Uhr und Samstag 6-14. Sonntag ist geschlossen.
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Kommentare

01.12.2020, 12.19 Uhr
Richard Z.& Paul | Wie?
Gibt es dort zur Abschreckung von Vandalen keine Kameraüberwachung?
Wäre sicher sinnvoll!
Mit freundlichen Grüßen.

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01.12.2020, 13.19 Uhr
Real Human | What’s up?
Wer braucht heute noch so was wie Büüücher in Zeiten von „WhatsApp“? Klar, das hört sich an wie die uralte Klage über „die heutige Jugend“.

Wenn sich internationale Plansprachen wie „Esperanto“ weltweit durchgesetzt hätten, wäre ich für einen temporären(!) Schüleraustausch mit der Volksrepublik China. Bei Manchen würden dort vielleicht schon nonverbale Einwirkungen für eine Bewusstseinsveränderung ausreichen?

Man kann auch alle Schuld auf die „faulen Lehrer“ schieben. Aber wer ist eigentlich zuallererst für seine „Früchtchen“ verantwortlich?

Und was sagte der weise Kon-Fu-Tse dazu?

„Man kann dem Volk wohl Gehorsam befehlen, aber kein Wissen.“

Ja, „Richard Z.& Paul“, genau so ist es in der Volksrepublik!

Dann gibt es auch noch den Spezialfall Fahrenheit 451

Dieser dystopische Roman von Ray Bradbury spielt in einem Staat, in dem es als schweres Verbrechen gilt, Bücher zu besitzen oder zu lesen. Die Gesellschaft wird vom politischen System abhängig, anonym und unmündig gehalten. Drogen und Videowände lassen dennoch keine Langeweile aufkommen. Selbständiges Denken gilt als gefährlich, da es zu antisozialem Verhalten führe und so die Gesellschaft destabilisiere. Bücher gelten als Hauptgrund für nicht systemkonformes Denken und Handeln. (Wikipedia)

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01.12.2020, 14.11 Uhr
Trüffelschokolade | Lesekritik
Kinder lesen so viel wie nie zuvor.

Seit Ende der 90er ist die Zahl der lesenden Kinder ungefähr gleich geblieben was Bücher angeht. Gleichzeitig wird zunehmend in digitalen Medien gelesen. Im Endeffekt hat sich dadurch die Zeit erhöht, die Kinde rund Jugendliche mit Lesen verbringen.

Was genau soll die "uralte Klage über die 'heutige Jugend'"?

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01.12.2020, 17.14 Uhr
Echter-Nordhaeuser | @Trüffelschokolade
Wie sie so schön schreiben verbringen Kinder und Jugendliche mehr mit lesen. Bei manchen Jugendlichen sind das bestimmt solche Bücher "Wie kann ich was zerstört". Man braucht nur tagtäglich die NNZ lesen und es vergeht meist kein Tag was wieder Zerstört ist. Dann kommen solche Sachen heraus. Einfach schade das zum Teil wegen solcher Idioten vieles den Bach runter geht.

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01.12.2020, 18.16 Uhr
henry12 | Bibliothek
"Rund 34 Prozent der im Rahmen der JIM-Studie 2019 befragten Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren gaben an, täglich oder mehrmals in der Woche Bücher zu lesen. Das waren fünf Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig ist aber der Anteil der Jugendlichen, die einmal pro Woche bis einmal in 14 Tagen in einem gedruckten Buch lesen leicht gestiegen, allerdings stieg auch der Anteil der Jugendlichen, die dies nie tun, um zwei Prozent." Das kurz zum Thema lesen. Außerdem dürfte der Anteil derer, die nicht lesen können - also deutsch - , regelmäßig steigen. Wird zumindest nicht in der Statistik extra aufgeführt.
Der Anteil anderer Medien am Leseverhalten ist auch nicht zu unterschätzen .

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