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Sa, 22:16 Uhr
06.08.2005

Skinhead-Treffen verhindert

Nordhausen (nnz). Die Polizei in Nordthüringen hat am Samstag ein Skinhead-Treffen verhindert. Wo das alles vor sich ging, das hat jetzt die nnz erfahren.


Bereits am Freitag hatten sich mehr als 20 Mitglieder der rechten Szene in Sondershausen getroffen, um das Treffen vorzubereiten. Ein Teil von ihnen hat anschließend in Zelten außerhalb der Stadt übernachtet. Am Vormittag wurde das Zeltlager durch Beamte der Nordhäuser Polizei aufgelöst und den Anwesenden Platzverweise erteilt. Den ganzen Tag beobachteten Polizeibeamte die Zufahrtsstraßen nach Sondershausen. Dabei konnten immer wieder Fahrzeuge festgestellt werden, die zu dem Treffen nach Sondershausen wollten. Sie kamen aus Thüringen und Bayern. Auch gegen die Insassen dieser Fahrzeuge wurden Platzverweise ausgesprochen.

Gegen einen 23-Jährigen wird nunmehr wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Er trug ein Kapuzenshirt mit dem Totenkopf der Waffen-SS und der Aufschrift „Kettenhunde Thüringen“. Im Auto eines 24-Jährigen fanden die Beamten rund 20 selbstgebrannte CDs. In diesem Fall wird gegenwärtig noch ermittelt, ob es sich dabei um einen Verstoß gegen das Kunsturheberrechtsgesetz handelt, oder die Tonträger rechtsgerichtete Musik beinhalten.

Für die verbleibende Zeit des Wochenendes wird die Polizei in und um Sondershausen verstärkte Präsenz zeigen, um die geplante, aber nicht angemeldete Veranstaltung zu verhindern.
Autor: nnz

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