Mi, 14:21 Uhr
18.10.2000
Ellricher Stadtrat beschloß Bildung eines Gewässerverbandes
Ellrich (nnz). Die Mehrheit der Ellricher Stadträte hat am Abend der Bildung eines Gewässerverbandes zugestimmt. Von den anwesenden 14 Mitgliedern des Stadtrates stimmten für den neuen Verband, zwei enthielten sich ihrer Stimme, zwei votierten dagegen. Zu ihnen gehört auch Jens Schlichting (SPD). Der Vorsitzende des Finanzausschusses sieht in erster Linie höhere Belastungen auf die Bürger der Einheitsgemeinde zukommen. Nach Überlegungen der Stadtverwaltung sollen zwar 850.000 Mark an Fördermitteln für den Gewässerverband an den Südharz fließen, doch die Stadt Ellrich müßte immerhin 85.000 Mark an Eigenmitteln aufbringen.
Die sollen, so Schlichting zur nnz, durch eine Erhöhung der Grundsteuer A und B in die Kasse gespült werden. Der Vorsitzende des Finanzausschusses verweist darauf, daß alle Parteien im kommunalen Wahlkampf keine höheren Belastungen für die Bürger versprochen hatten. Nun soll das alles Schall und Rauch sein, so seine Frage.
Für problematisch hält Schlichting auch die Lohnkostenzuschüsse. Diese seien für zwei Jahre sichergestellt, doch was danach passiert, daran würde noch nicht gedacht. Sollte es zu weiteren Belastungen im Ellricher Haushalt kommen, so müßten weitere freiwilligen Leistungen in den Bereichen Soziales und Kultur gestrichen werden.
Autor: nnzDie sollen, so Schlichting zur nnz, durch eine Erhöhung der Grundsteuer A und B in die Kasse gespült werden. Der Vorsitzende des Finanzausschusses verweist darauf, daß alle Parteien im kommunalen Wahlkampf keine höheren Belastungen für die Bürger versprochen hatten. Nun soll das alles Schall und Rauch sein, so seine Frage.
Für problematisch hält Schlichting auch die Lohnkostenzuschüsse. Diese seien für zwei Jahre sichergestellt, doch was danach passiert, daran würde noch nicht gedacht. Sollte es zu weiteren Belastungen im Ellricher Haushalt kommen, so müßten weitere freiwilligen Leistungen in den Bereichen Soziales und Kultur gestrichen werden.

