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Fr, 11:39 Uhr
29.07.2005

Weniger Umsatz

Nordhausen (nnz). Schlechte Zeiten für Baufirmen, auch im ersten Halbjahr 2005 machten sie weniger Umsatz. Trotzdem sieht es in Thüringen besser aus als im Bundesdurchschnitt. Die aktuellen Zahlen hat Ihre nnz.

Von Januar bis Mai 2005 verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Umsatz in den Betrieben des Thüringer Bauhauptgewerbes1) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent und damit deutlich langsamer als in den neuen Bundesländern (- 15,2 Prozent) und in Deutschland (- 13,0 Prozent).

Der Index des Auftragseingangs, als wichtiger Frühindikator der wirtschaftlichen Entwicklung, verringerte sich in Thüringen um 13,2 Prozent, während in Deutschland ein Rückgang um 10,1 Prozent eingetreten ist.

Mit einem Rückgang um 7,6 Prozent fiel in Thüringen im Durchschnitt der Monate Januar bis Mai 2005 der Beschäftigtenverlust geringer aus als im Durchschnitt der neuen Bundesländer (- 11,4 Prozent) und im Bundesdurchschnitt (- 10,2 Prozent).

Bei den geleisteten Arbeitsstunden wurde für Thüringen ein Rückgang um 7,7 Prozent festgestellt. Im Durchschnitt der neuen Bundesländer und in Deutschland nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden wesentlich deutlicher ab.

Der Umsatz je Beschäftigten (Umsatzproduktivität) stieg in Thüringen in den ersten fünf Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum 2004 um 2,0 Prozent. Dagegen sank die Umsatzproduktivität im Bundesdurchschnitt (- 3,1 Prozent) und im Durchschnitt der neuen Bundesländer (- 4,3 Prozent), da dort der Umsatzrückgang im Vergleich zum Rückgang der Beschäftigten deutlicher ausfiel als in Thüringen.


1) Zur Entlastung kleinerer Betriebe werden monatlich nur die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Bauhauptgewerbes befragt.

Wichtiger Hinweis: Ab Januar 2005 werden die Ergebnisse für das Land Berlin nur noch insgesamt zur Verfügung gestellt, d.h. die Unterteilung Berlin Ost/West wird nicht mehr vorgenommen. Bei den vorstehenden Ergebnissen werden die neuen Bundesländer einschließlich Berlin ausgewiesen. Diese Änderungen wurden für das Vorjahr berücksichtigt.
Autor: nnz

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