Fr, 08:16 Uhr
29.07.2005
Frei oder gesperrt?
Nordhausen (nnz). Woher kommen Sie? Wohin fahren Sie? Welchem Zweck diente Ihre Fahrt? – mit diesen Fragen konfrontierten jetzt Azubis und Praktikanten der Stadtverwaltung einen ganzen Tag lang Autofahrer in Nordhausen. Warum die jungen Leute dort standen, das hat jetzt die nnz erfahren.
Von 6 bis 20 Uhr waren rund 600 Autofahrer in der Altstadt im Rahmen einer Verkehrszählung. Grund der Befragung: Die Entscheidung über die Zukunft der Fußgängerzone in der Barfüßer Straße, Kurze Meile genannt. Inge Klaan, Leiterin der städtischen Stadtplanungsamtes: Falls die `Kurze Meile´ dauerhaft zu einer Fußgängerzone werden soll, muss dazu für einen Teil der Barfüßer Straße auch offiziell der Status geändert werden – die so genannte Teileinziehung. Dafür ist unter anderem ein Beschluss des Stadtrates nötig. Und dieser Beschluss soll mit Fakten untersetzt werden – die wir durch die Befragung gesammelt haben.
Mit Hilfe der Antworten könne man analysieren, wie hoch der Anteil des Durchgangsverkehrs zu verschiedenen Tagszeiten am Gesamt-Fahrzeugaufkommen sei und der Anteil von Wirtschafts-, Einkaufs- und Besucherverkehr. Insgesamt haben am Befragungstag mehr als 2000 Fahrzeuge die Altstadt passiert, so die Amtsleiterin.
Vor der Beschlussfassung im Stadtrat wolle man die Zukunft der Kurzen Meile auch mit den Anliegern der Altstadt im Rahmen eines Nordhäuser Stadtgespräches diskutieren – auch dort sollten die Zahlen Grundlage für die Diskussion sein, so Frau Klaan.
Autor: nnzVon 6 bis 20 Uhr waren rund 600 Autofahrer in der Altstadt im Rahmen einer Verkehrszählung. Grund der Befragung: Die Entscheidung über die Zukunft der Fußgängerzone in der Barfüßer Straße, Kurze Meile genannt. Inge Klaan, Leiterin der städtischen Stadtplanungsamtes: Falls die `Kurze Meile´ dauerhaft zu einer Fußgängerzone werden soll, muss dazu für einen Teil der Barfüßer Straße auch offiziell der Status geändert werden – die so genannte Teileinziehung. Dafür ist unter anderem ein Beschluss des Stadtrates nötig. Und dieser Beschluss soll mit Fakten untersetzt werden – die wir durch die Befragung gesammelt haben.
Mit Hilfe der Antworten könne man analysieren, wie hoch der Anteil des Durchgangsverkehrs zu verschiedenen Tagszeiten am Gesamt-Fahrzeugaufkommen sei und der Anteil von Wirtschafts-, Einkaufs- und Besucherverkehr. Insgesamt haben am Befragungstag mehr als 2000 Fahrzeuge die Altstadt passiert, so die Amtsleiterin.
Vor der Beschlussfassung im Stadtrat wolle man die Zukunft der Kurzen Meile auch mit den Anliegern der Altstadt im Rahmen eines Nordhäuser Stadtgespräches diskutieren – auch dort sollten die Zahlen Grundlage für die Diskussion sein, so Frau Klaan.


