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Di, 13:18 Uhr
23.10.2001

Stellungnahme zum Rettungsdienst

Nordhausen (nnz). Zu den Querelen im Rettungsdienst-Zweckverband Nordhausen äußert sich jetzt auch Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl.


„Wir sind erschrocken über die Nachricht, dass es eventuell keine Rettungswache am Nordhäuser Krankenhaus mehr geben wird. Das Hauen und Stechen im Rettungsdienst darf nicht unsere Bürger treffen“, sagte Klaus Wahlbuhl.

Gerade jetzt, wo viele Menschen ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis hätten, sei es völlig unverständlich, dass die Nordhäuser nur noch von Rettungswachen versorgt werden könnten, die sich außerhalb der Stadt befänden. Klaus Wahlbuhl weiter: „Für uns als Stadt ist es auch sehr bedenklich, dass ein Mitglied aus dem Zweckverband ausgeschlossen werden soll, dass schon sehr früh nach der Wende und bis heute sehr qualifiziert arbeitet.“

Die Stadt hofft, dass in dieser Problematik das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Einhellig rief Klaus Wahlbuhl alle Mitglieder des Zweckverbandes dazu auf, sich noch einmal an einen Tisch zu setzen, denn schließlich geht es hier um das Wohlergehen der Menschen.
Autor: nnz

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