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Mo, 17:17 Uhr
22.10.2001

Ziel: Kürzere Wartezeiten

Nordhausen (nnz). Am 24. und 30. Oktober inspizieren Experten verschiedener Behörden, Ämter und der Polizei alle 35 Ampeln der Stadt Nordhausen. „Wir nehmen uns für die Verkehrsschauen den ganzen Tag Zeit“, kündigte Rainer Kottek von der Nordhäuser Verkehrsbehörde an. nnz informiert.


„Ziel dieser Aktionen ist eine möglichst bessere Ampelschaltung, die gleichzeitig sicher und leistungsfähig ist. Derzeit sind viele Autofahrer unzufrieden. Darauf wollen wir vor allem das Straßenbauamt Nordthüringen aufmerksam machen, das für die Bundesstraßen zuständig ist; aber auch umgekehrt hören, warum die Ampelschaltungen vielleicht so und nicht anders ein können“, erklärte Kottek.

Am 24. beginnt die Verkehrsschau um 6.00 Uhr ­ um die Verkehrs“spitzen“ zum Arbeitsbeginn und tagsüber zu beobachten; am 30. geht es ab 19.00 Uhr darum, die Verkehrsströme und Ampelschaltungen bei Dunkelheit zu inspizieren.

Problematisch sind insbesondere zwei Straßenabschnitte: Zum einen die „Brücke der Einheit“ wegen der langen Rückstaus in die Arnoldstraße und wegen der ausgedehnten Rot-Zeiten für die Rechtsabbieger aus der Freiherr-vom-Stein-Straße in die Uferstraße. Zum anderen die B80 von Werther nach Nordhausen hinein, wo die Autos ebenfalls oft lange an den zahlreichen Ampeln stehen.

Bei den Verkehrsschauen überprüfen die Fachleute auch, ob in den Abendstunden einige Ampeln nicht früher abgeschaltet werden können, um auch damit unnötiges Warten zu vermeiden.
Autor: nnz

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