Di, 06:46 Uhr
19.07.2005
nnz-Rückspiegel: Schrauben und Skandale
Nordhausen (nnz). Auch an diesem 19. Juli 2004 stand der Petersberg im Mittelpunkt der nnz-Berichterstattung. Aber da waren auch Neuigkeiten aus der Nobas und ein Umweltskandal in Nordhausen.
Voller Berg
Das gab es nicht einmal zur Eröffnung der Landesgartenschau: Der Berg war voll und voller Energie. Bis zum Abend – dann kam der Regen. Die Stühle vor der Bühne auf dem Petersberg waren restlos besetzt, im Zelt war kein Quadratmeter mehr frei, die Sitzgarnituren kaum noch zu sehen. Die Energieversorgung Nordhausen hatten mit einem volkstümlichen und – vor allem – quer geschnittenen Programm Tausende von Menschen zum Halbzeitfest auf den Berg gelockt. Hinzu kamen die volkstümlichen Eintrittspreise. Und natürlich wollten die meisten der Bergfestbesucher ihn sehen: Nino de Angelo. Der Mann kam pünktlich auf die Bühne, die Menge tobte und der Himmel über dem Berg schüttete seine Wassermassen auf die Menschen. Viele stürmten zu nächst gelegenen Unterstellmöglichkeiten, Schirme beherrschten die Szenerie, doch kaum einer wollte den Platz verlassen. Die ganz Harten sangen unverdrossen und fühlten sich an diesem Tag nicht unbedingt Jenseits von Eden, sondern mit Angelo sogar mittendrin...
Drehen an der Schraube
Als nicht unerfolgreich bezeichnete Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch die derzeitige Situation in dem Nordhäuser Traditionsunternehmen. Trotzdem sollen sich die Arbeitnehmer weiter in Verzicht üben. Im vergangenen Jahr steckte der Nordhäuser Bausmaschinenhersteller in einer dicken Krise. Gemeinsam mit Gewerkschaft, Betriebsrat und kommunaler sowie Landes-Politik wurde ein Weg gefunden, vor allem die 140 Arbeitsplätze zu erhalten (siehe nnz-Archiv). Nach der vereinbarten Qualifizierung sind die Arbeitnehmer wieder in die Nobas und den damals neu gegründeten Spezialstahlbau zurückgekehrt. Beide Unternehmen haben mittlerweile gut gefüllte Auftragsbücher, sagt die IG Metall in Nordhausen. Das bestätigte auch Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch und verweist im Gespräch mit der nnz unter anderem auf einen Großauftrag in Griechenland. Doch die gefüllten Auftragsbücher haben laut Kupsch einen Haken...ausführlich in nnz-Archiv
Umweltskandal an der Zorge
nnz-Rückspiegel: Schrauben und Skandale (Foto: nnz)
Viele Nordhäuser erfreuen sich seit Jahren an der Zorge. Der Fluß ist sauber, die Fische tummeln sich in ihm. Jetzt haben Unbekannte Farbe in den Fluß geschüttet. Gegen 9 Uhr wurden heute morgen Berufsfeuerwehr und Stadtentwässerungsbetrieb zur Zorge an der Brücke der Einheit gerufen. Dort lief eine weiße, unbekannte Flüssigkeit aus einem Seiten-Zulauf in den Fluss. Die Berufsfeuerwehr legte eine Sperre in den Zulauf, die Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes pumpten die nachlaufende Flüssigkeit mit einem Spezialfahrzeug ab...ausführlich in nnz-Archiv
Entwicklungshilfe der besonderen Art
Auch in diesem Jahr leisteten sieben Jugendliche im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme wieder Entwicklungshilfe in Marokko. Das JugendSozialwerk Nordhausen e.V. schickte die Jugendlichen mit ihren Betreuern in das im Norden Afrikas gelegene Land, um ihnen durch gemeinsame Projekte das Leben afrikanischer Jugendlicher näher zu bringen. So arbeiteten und lebten die deutschen Jugendlichen acht Wochen mit marokkanischen Jugendlichen in einem Jugendheim unter einfachsten Bedingungen zusammen. Die Hauptaufgaben während dieser Zeit waren das Sanieren und Renovieren von mehreren Räumen im Jugendheim, das Anlegen eines Gartens und die Neugestaltung des Sportplatzes...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzVoller Berg
Das gab es nicht einmal zur Eröffnung der Landesgartenschau: Der Berg war voll und voller Energie. Bis zum Abend – dann kam der Regen. Die Stühle vor der Bühne auf dem Petersberg waren restlos besetzt, im Zelt war kein Quadratmeter mehr frei, die Sitzgarnituren kaum noch zu sehen. Die Energieversorgung Nordhausen hatten mit einem volkstümlichen und – vor allem – quer geschnittenen Programm Tausende von Menschen zum Halbzeitfest auf den Berg gelockt. Hinzu kamen die volkstümlichen Eintrittspreise. Und natürlich wollten die meisten der Bergfestbesucher ihn sehen: Nino de Angelo. Der Mann kam pünktlich auf die Bühne, die Menge tobte und der Himmel über dem Berg schüttete seine Wassermassen auf die Menschen. Viele stürmten zu nächst gelegenen Unterstellmöglichkeiten, Schirme beherrschten die Szenerie, doch kaum einer wollte den Platz verlassen. Die ganz Harten sangen unverdrossen und fühlten sich an diesem Tag nicht unbedingt Jenseits von Eden, sondern mit Angelo sogar mittendrin...
Drehen an der Schraube
Als nicht unerfolgreich bezeichnete Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch die derzeitige Situation in dem Nordhäuser Traditionsunternehmen. Trotzdem sollen sich die Arbeitnehmer weiter in Verzicht üben. Im vergangenen Jahr steckte der Nordhäuser Bausmaschinenhersteller in einer dicken Krise. Gemeinsam mit Gewerkschaft, Betriebsrat und kommunaler sowie Landes-Politik wurde ein Weg gefunden, vor allem die 140 Arbeitsplätze zu erhalten (siehe nnz-Archiv). Nach der vereinbarten Qualifizierung sind die Arbeitnehmer wieder in die Nobas und den damals neu gegründeten Spezialstahlbau zurückgekehrt. Beide Unternehmen haben mittlerweile gut gefüllte Auftragsbücher, sagt die IG Metall in Nordhausen. Das bestätigte auch Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch und verweist im Gespräch mit der nnz unter anderem auf einen Großauftrag in Griechenland. Doch die gefüllten Auftragsbücher haben laut Kupsch einen Haken...ausführlich in nnz-Archiv
Umweltskandal an der Zorge
nnz-Rückspiegel: Schrauben und Skandale (Foto: nnz)
Viele Nordhäuser erfreuen sich seit Jahren an der Zorge. Der Fluß ist sauber, die Fische tummeln sich in ihm. Jetzt haben Unbekannte Farbe in den Fluß geschüttet. Gegen 9 Uhr wurden heute morgen Berufsfeuerwehr und Stadtentwässerungsbetrieb zur Zorge an der Brücke der Einheit gerufen. Dort lief eine weiße, unbekannte Flüssigkeit aus einem Seiten-Zulauf in den Fluss. Die Berufsfeuerwehr legte eine Sperre in den Zulauf, die Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes pumpten die nachlaufende Flüssigkeit mit einem Spezialfahrzeug ab...ausführlich in nnz-ArchivEntwicklungshilfe der besonderen Art
Auch in diesem Jahr leisteten sieben Jugendliche im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme wieder Entwicklungshilfe in Marokko. Das JugendSozialwerk Nordhausen e.V. schickte die Jugendlichen mit ihren Betreuern in das im Norden Afrikas gelegene Land, um ihnen durch gemeinsame Projekte das Leben afrikanischer Jugendlicher näher zu bringen. So arbeiteten und lebten die deutschen Jugendlichen acht Wochen mit marokkanischen Jugendlichen in einem Jugendheim unter einfachsten Bedingungen zusammen. Die Hauptaufgaben während dieser Zeit waren das Sanieren und Renovieren von mehreren Räumen im Jugendheim, das Anlegen eines Gartens und die Neugestaltung des Sportplatzes...ausführlich in nnz-Archiv

