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Fr, 13:36 Uhr
11.09.2020
Afrikanische Schweinepest

Schweinepest: Landratsamt mahnt zu Aufmerksamkeit

Nach dem ersten bestätigten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Brandenburg mahnt auch das Veterinäramt des Landkreises Nordhausen zu erhöhter Aufmerksamkeit. Wer in der Natur unterwegs ist, wird gebeten, tote Wildschweine dem Veterinäramt zu melden, damit diese umgehend auf das ASP-Virus untersucht werden können...


Alle Halter von Schweinen sind aufgefordert, ihre Tiere in Bezug auf den Gesundheitszustand regelmäßig und gewissenhaft zu kontrollieren sowie die Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, einzuhalten und bei Bedarf anzupassen. Bei Krankheitsanzeichen und Auffälligkeiten sollte umgehend ein Tierarzt hinzugezogen werden. Das Veterinäramt ist montags bis freitags telefonisch erreichbar unter 03631 911-3601 sowie per E-Mail an Veterinaeramt@lrandh.thueringen.de bzw. am Wochenende über die Leitstelle.

Bei einem tot aufgefundenen Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße wurde gestern der ASP-Erreger nachgewiesen. Der Fundort liegt in unmittelbarer Nähe zum angrenzenden ASP-Seuchengebiet in Westpolen. Der Bund hat den zentralen Tierseuchen-Krisenstab aktiviert, Sperr- und Sicherungsmaßnahmen wurden veranlasst.

Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, der wirtschaftliche Schaden einer Einschleppung dieser Tierseuche in die Tierbestände ist jedoch enorm hoch. Wichtig ist zu wissen, dass keine Lebensmittelreste, insbesondere Wurstreste, in Abfallbehältern im Wald oder auch an Autobahnraststätten entsorgt werden sollten, denn wenn Wildschweine diese fressen, kann ein hohes Infektionsrisiko bestehen.

Bild von Pexels auf Pixabay
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Kommentare

11.09.2020, 14.01 Uhr
Herr Schröder | Vielleicht hilft ja,
... ein Mund- und Nasenschutz für die Schweine
Ich sehe schon die ersten Schweine in Berlin vor dem Reichstag demonstrieren.
;)

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11.09.2020, 16.06 Uhr
Rieke11.11.11 | Ich frag mal....
Wann kommt ein Hausschwein mit einem Wildschwein in Kontakt? Nur weil da ein totes Tier irgendwo im Wald rumlag gleich wieder so ne Panikmache. Naja, Corona hat die Wirtschaft ringsum nicht ganz klein gekriegt...vielleicht schafft es ja ein totes Wildschwein. ..Da kann man sich echt nur an den Kopf fassen :-/

7   |  4     Login für Vote
11.09.2020, 16.24 Uhr
GerKobold
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
11.09.2020, 17.57 Uhr
Landarbeiter | Na klar, alles nur Panikmache.
"Wann kommt ein Hausschwein mit einem Wildschwein in Kontakt?"

Zum Beispiel in der Freilandhaltung?
Oder vielleicht über das Wurstbrot des Mästers?
Oder das Wurstbrot des Truckers, der die Schweinchen zur Kaffeefahrt mitnimmt?
Über kontaminierte Futter?
...

In China, in Russland, im Baltikum, in Polen, in Rumänien, in der Tchechei ...ist ASP schon in den Nutztierbeständen. Aber in Deutschland kann das natürlich nicht passieren, da halten sich schließlich alle an Seuchenverordnungen. Alles nur Panikmache der Regierung. Alles klar.

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11.09.2020, 18.50 Uhr
Wie Bitte
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Verstoß gegen AGB
11.09.2020, 19.26 Uhr
Pe_rle | Schweinpest /Wildschweine
vielleicht sucht man auch einen Grund um mehr Wildschweine schießen zu dürfen .
Im Moment muß man alles von 2 Seiten betrachten
Aber wir Menschen haben ja kein Problem mit der Afrikanischen Schweinegrippe,unser Magen verkraftet ja alles wer,s Glaubt

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12.09.2020, 10.11 Uhr
Jäger53 | Steigende Fleischpreise
Ob es die Vogelgrippe, ( tausende von Hühnern wurden getötet ) dann wurden massenhaft Rinder
(Rinderseuche) getötet und genauso war es schon einmal bei der Schweinepest, denn die hatten wir auch schon mal. Dadurch passiert nur eines, die Preise müssen steigen. Dazu kommt das nicht ins Ausland geliefert werden darf.Es wäre ja dann ein Überangebot von Fleisch da und die Preise würden sinken. Das darf nicht sein.Es werden natürlich auch gesunde Tiere getötet, aber dieses Fleisch darf nicht in den Handel.

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