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Di, 19:42 Uhr
08.09.2020
Sonderausgabe frisch aus dem Druck

Die Geschichte des Schachtes Ludwigshall

Dank des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein ist der Nachlass über die Geschichte des Schachtes Ludwigshall Wolkramshausen des Ende 2017 verstorbenen Ullrich Mallis auf rund 45 Seiten nun für jeden Geschichtsfreund nachzulesen...

Mallis erforschte die facettenreiche Geschichte des Schachtes „Ludwigshall“ Wolkramshausen von den guten und von den schlechten Zeiten.
Mallis machte es sich zur Aufgabe, das in der DDR einst wenig beachtete Thema besonders um die Geschichte des Schachtes, insbesondere das tragische Unglück, aufzuarbeiten.

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Obwohl nur wenig Material zur Verfügung stand, wie einige wenige Publikationen aus den alten Bundesländern, veröffentlichte Aufarbeitungen nach der Wiedervereinigung und Zeitzeugenberichten, ist es Mallis gelungen, die geschichtlichen Anfänge über die Zeit des Kali-Werks in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts, über die Dienstverpflichtung von Zwangsarbeitern und Deutsche Arbeitsfront (DAF) in der Heeres-Munitionsanstalt im Nationalsozialismus dazustellen. Das Explosionsunglück nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. Er befasste sich intensiv mit der Sprengstoffkatastrophe im Jahr 1942.

In rund 660 Metern unter der Erde ereignete sich eine Großexplosion der Heeres-Munitionsanstalt, bei der 145 Tote, darunter größtenteils zwangsweise Beschäftigte, zu beklagen waren. Neben dessen historischer Darstellung wird auch die Erinnerung- und Gedenkarbeit im Nationalsozialismus, in der DDR-Zeit und seit der Wiedervereinigung in den Blick genommen. Nicht nur der textuelle Gehalt, sondern auch das bisher noch unbekannte verwendete Bildmaterial geben dem Werk von Mallis seine qualitative Wertigkeit für die Regionalgeschichte.

Die 500 gedruckten Exemplare der Sonderausgabe sind für 10,00 Euro pro Exemplar im Nordhäuser Buchhandel erhältlich.
Geschichts- und Altertumsverein Nordhausen
Autor: red

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