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Di, 08:28 Uhr
08.09.2020
Praktikum im Jugendhostel

Ein Abschluss allein macht noch keine Fachkraft

Soziale Berufe brauchen gut ausgebildete Fachkräfte – und „gut ausgebildet“ heißt nicht nur, einen entsprechenden Abschluss zu haben. Es bedeutet lebenslanges Lernen und ständige Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Das will das Jugendhostel des Horizont Vereins dem Nachwuchs bieten...

„Bestes Beispiel ist die stationäre Hilfe zur Erziehung, wie sie im Jugend-Hostel Nordhausen geleistet wird“, sagt Sophia Amthor, Fachbereichsleiterin des Horizont-Vereins, „sie fordert den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hohes Fachwissen und Können ab. Den Grundstein, um Fachkräfte zu gewinnen, bilden Praktika für Auszubildende und Berufseinsteiger.“ Allein in den vergangenen Wochen haben acht Bewerber aus drei verschiedenen Bildungseinrichtungen ihr Praktikum im Jugend-Hostel Nordhausen begonnen. Pro Jahr stellt der Horizont-Verein dort bis zu 20 Praktikumsplätze zur Verfügung.

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Die Praktikant und Praktikantinnen erhalten einen umfassenden Einblick in das Arbeitsfeld der stationären Jugendhilfe. Das Besondere: Sie dürfen fast überall im Einrichtungsalltag dabei sein, auch bei Gesprächen mit Jugendämtern und in Dienstberatungen beispielsweise. Außerdem erhalten sie Coachings und Supervision, setzen sich einmal wöchentlich mit dem pädagogischen Leiter Sven Heyn zusammen, um fachliche Fragen und Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag zu reflektieren.

„Wenn wir Mitarbeiter gewinnen und binden wollen, müssen wir in Erfahrung bringen, was ihnen wichtig ist. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass sich auch unsere Praktikanten im Arbeitsalltag einbringen und ihn hinterfragen können“, so Fachbereichsleiterin Amthor. „Wir arbeiten gemeinsam an unseren Aufgaben und stecken uns Ziele für die Praktikumszeit.“

Ein Praktikum im Jugendhostel bringt auch Praxiserfahrung  (Foto: Horizont e. V.) Ein Praktikum im Jugendhostel bringt auch Praxiserfahrung (Foto: Horizont e. V.)

Für die Bereiche der Jugendhilfe gibt es verschiedene Anforderungen an die berufliche Qualifikation der Fachkräfte. So dürfen in der Heimerziehung in Thüringen z.B. Erzieher und Heilerziehungspfleger, Sozialpädagog und Erziehungswissenschaftler mit einem Diplom-, Bachelor- oder Masterabschluss arbeiten.
Das Jugend-Hostel Nordhausen kooperiert seit Jahren eng mit verschiedenen Berufsfachschulen und Hochschulen, insbesondere mit der Pro Vita Akademie
und der Hochschule Nordhausen. Das Bindeglied stellt häufig die Studentische Hochschulpraxis des Horizont-Vereins dar, die seit vielen Jahren eine Plattform für Praktikumssuchende ist.
Autor: red

Kommentare
Sonntagsradler 2
08.09.2020, 09.20 Uhr
Ein Abschluss …
Da war und ist "unsere Muddi" aber ganz anderer Meinung!
Naja: Es muss ebbend immer jemanden geben der glaubt es besser zu wissen.
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