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Mo, 14:49 Uhr
31.08.2020
Kirchenkreis Südharz

Pfarrer Büttner verabschiedet

Der Platz vor der Frauenbergkirche in Nordhausen war, coronabedingt locker, aber mit Stühlen vollgestellt. Als die Glocken zum Verabschiedungsgottesdienst am Sonntag läuten, ist nahezu jeder dieser Plätze besetzt...

Pfarrer Friedemann Büttner (Foto: R.Englert) Pfarrer Friedemann Büttner (Foto: R.Englert)


Nach exakt 13 Jahren verabschieden sich Pfarrer Friedemann Büttner und seine Frau Gesine von Gemeindemitgliedern und Freunden. Menschen aus den Gemeinden Frauenberg, Steinbrücken, Sundhausen und Bielen sowie die Gehörlosengemeinde und Kollegen aus der Notfallseelsorge sind gekommen. Nach einem letzten Rückblick auf die Zeit im Kirchenkreis und einem herzlichen Dank stellvertretend an einige Weggefährten brechen die Beiden nun nach Erfurt auf.

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Doch zuvor wurden sie mit Gruß- und Segensworten sowie Geschenken reich bedacht. Landrat Matthias Jendricke überbrachte beispielsweise eine große Flasche Nordhäuser Doppelkorn. Seinem Vater Wilfried Jendricke war derweil nicht nur fröhlich zumute. Er war zuvor als einer der wenigen Wegbegleiter von Friedemann Büttner persönlich hervorgehoben worden.

Pfarrer Büttners neue Aufgabe umfasst 25% Gemeindepfarrdienst in St. Andreas und zu 75% die Stelle als leitender Seelsorger für Pflege- und Altenheimseelsorge im Kirchenkreis Erfurt. Er wird die Netzwerkarbeit für 25 Einrichtungen übernehmen.
Seine Pfarrstelle im Südharz teilt sich nun bis zur Neubesetzung der Stelle das Nordhäuser Pfarrehepaar von Biela. Die entscheidenden Worte der Entpflichtung Pfarrer Büttners von seinem Dienst im Kirchenkreis Südharz sprach am Sonntag der stellvertretende Superintendent Werner Heizmann. Ein Pfarrer, der selbst nach langer Dienstzeit am 18. Oktober um 14.00 Uhr im Pfarrbereich Sollstedt verabschiedet wird. Beide Pfarrer sind Mitte 50 und möchten sich noch einmal ganz neuen Aufgaben stellen.
Autor: red

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Kommentare
Honsteiner
01.09.2020, 09:40 Uhr
Immer weniger Pfarrer und mehr leerstehende Kirchen
Es ist schon eine komische Situation. Kommt ein neuer Pfarrer, ist man gespannt und sagt Hallo.
Verlässt er die Pfarrstelle wird er reich beschenkt und Abschiedsfeiern werden gehalten. Das lässt ja bald den Eindruck zu, gut das er geht.
Es ist schade, das die Kirche es nicht versteht, sich neu zu erfinden. Im Landkreis sind einige Stellen vakant. Und es sieht nicht so aus, als ob diese so schnell wieder besetzt werden.
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