Mi, 09:30 Uhr
06.07.2005
Spannung mit St. Florian
Neustadt/Nordhausen (nnz). In diesjährigen Sommerferien laden wieder zahlreiche Vereine und Träger zu Aktionen ein. Im Südharz gab es ein Highlight jedoch schon vor den Ferien. Wenn Sie wissen wollen, was das war, dann klicken Sie einfach auf das bekannte MEHR.
Spannung mit St. Florian (Foto: nnz)
Das Jahreshighlight schlechthin für die Mädchen und Jungen der Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein ist das Jugendzeltlager. Eben dieses fand am vergangenen Wochenende auf dem Hufhaus nahe Ilfeld statt. Hier wurden die 79 Jugendlichen mit ihren 11 Betreuern von Kam. Thomas Gerlach, Chef des Brandschutzverbandes Hohnstein/Südharz, herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung durch die Verbandsjugendwarte Frank Feller und Manja Bernsdorf bezogen die Kinder aus Buchholz, Petersdorf, Herrmannsacker, Neustadt, Niedersachswerfen, Ilfeld und Osterode ihre Quartiere in den Bungalows.
Kernpunkt der Veranstaltung war die kameradschaftliche und aktive Freizeitgestaltung der Jugendlichen. So begann der Samstag mit richtig harter Arbeit: 29 Floriansjünger stellten sich der Prüfung zum Leistungsabzeichen Jugendflamme Stufe 1, wo es galt, Kenntnisse in Theorie und Praxis der Feuerwehrtätigkeit unter Beweis zu stellen. So wurden Notrufe abgesetzt, Fahrzeuge und Geräte erklärt oder Knoten gebunden. Am Nachmittag kamen die richtigen Profis unter den Feuerwehrmännern aus Nordhausen und Niedersachswerfen mit ihren Arbeitsgeräten: ein Gerätewagen für Atem- und Strahlenschutz und ein Dekontaminationsfahrzeug wurden den Kindern vorgeführt und erklärt.
Neben der Feuerwehrkunde kam die sportliche Betätigung und vor allem die Erholung nicht zu kurz. Während die einen am Pool relaxten oder einfach nur entspannten, maßen die Teams unter ausgelassener Stimmung der Zuschauer ihre Kräfte beim Fuß- und Volleyball. Die Sieger wurden mit Urkunden belohnt. Der Abend klang am Lagerfeuer romantisch aus. Höhepunkt der Veranstaltung war die zweistündige Nachtwanderung zum Poppenberg, die in stockfinsterer Nacht dem einen oder anderen die Gänsehaut auf den Leib trieb.
Die Zeit verging wie im Flug und schon hieß es Sachen packen. Vor der Abreise der Jugendlichen bedankten sich die Initiatoren bei den Mädchen und Jungen für die Disziplin, bei den Helfern für die tatkräftige Unterstützung und, nicht zu vergessen, beim Hufhausteam und der Familie Lotter für die Bewirtung. Denn gern würde man im nächsten Jahr wieder für drei Tage mit den Kindern im Südharz zu Gast sein.
Autor: nnz
Spannung mit St. Florian (Foto: nnz)
Das Jahreshighlight schlechthin für die Mädchen und Jungen der Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein ist das Jugendzeltlager. Eben dieses fand am vergangenen Wochenende auf dem Hufhaus nahe Ilfeld statt. Hier wurden die 79 Jugendlichen mit ihren 11 Betreuern von Kam. Thomas Gerlach, Chef des Brandschutzverbandes Hohnstein/Südharz, herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung durch die Verbandsjugendwarte Frank Feller und Manja Bernsdorf bezogen die Kinder aus Buchholz, Petersdorf, Herrmannsacker, Neustadt, Niedersachswerfen, Ilfeld und Osterode ihre Quartiere in den Bungalows.
Kernpunkt der Veranstaltung war die kameradschaftliche und aktive Freizeitgestaltung der Jugendlichen. So begann der Samstag mit richtig harter Arbeit: 29 Floriansjünger stellten sich der Prüfung zum Leistungsabzeichen Jugendflamme Stufe 1, wo es galt, Kenntnisse in Theorie und Praxis der Feuerwehrtätigkeit unter Beweis zu stellen. So wurden Notrufe abgesetzt, Fahrzeuge und Geräte erklärt oder Knoten gebunden. Am Nachmittag kamen die richtigen Profis unter den Feuerwehrmännern aus Nordhausen und Niedersachswerfen mit ihren Arbeitsgeräten: ein Gerätewagen für Atem- und Strahlenschutz und ein Dekontaminationsfahrzeug wurden den Kindern vorgeführt und erklärt.
Neben der Feuerwehrkunde kam die sportliche Betätigung und vor allem die Erholung nicht zu kurz. Während die einen am Pool relaxten oder einfach nur entspannten, maßen die Teams unter ausgelassener Stimmung der Zuschauer ihre Kräfte beim Fuß- und Volleyball. Die Sieger wurden mit Urkunden belohnt. Der Abend klang am Lagerfeuer romantisch aus. Höhepunkt der Veranstaltung war die zweistündige Nachtwanderung zum Poppenberg, die in stockfinsterer Nacht dem einen oder anderen die Gänsehaut auf den Leib trieb.
Die Zeit verging wie im Flug und schon hieß es Sachen packen. Vor der Abreise der Jugendlichen bedankten sich die Initiatoren bei den Mädchen und Jungen für die Disziplin, bei den Helfern für die tatkräftige Unterstützung und, nicht zu vergessen, beim Hufhausteam und der Familie Lotter für die Bewirtung. Denn gern würde man im nächsten Jahr wieder für drei Tage mit den Kindern im Südharz zu Gast sein.

