Di, 14:36 Uhr
05.07.2005
nnz-Bautagebuch (9)
Nordhausen (nnz). Nicht nur in der Richard-Dehmel-Strasse wird gebuddelt. Vermutlich wird der gesamte Bereich zwischen Bochumer Strasse und der Bleiche neu verrohrt. Und da hat ein Anwohner aus der Franz-Mehring-Strasse eine interessante Frage ins nnz-Bautagebuch geschrieben.
nnz-Bautagebuch (9) (Foto: nnz)
Nicht nur in der Dehmel-Str. wird gebuddelt, sondern auch in der Franz-Mehring-Strasse und anliegende Straßen. Für die Anlieger in der Mehring-Strasse stellt sich eine Frage: Zuerst wird für die Gasleitung aufgeschachtet und wiederzugeschüttet, jetzt soll für die Elektroleitung erneut aufgebaggert werden und wieder zugeschüttet und zu guter Letzt kommen die Wasserversorgung und Abwasser und alles wird zum dritten Mal wieder auf und zugebuddelt. Kann dies so gewollt sein? Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen können doch anders aussehen oder, fragt Andreas Goldschmidt.
Die Antwort gibt Matthias Eppinger vom Planungsbüro in Sondershausen. Eppinger geht davon aus, dass die Gas- und Stromleitungen in den Straßenzügen in einem Arbeitsgang verlegt werden. In der Richard-Dehmel-Strasse ist das jedenfalls so. Dann allerdings wird die Strasse wieder verschlossen, bis sie für die Wasser- und Abwasserleitungen wieder geöffnet wird.
Hintergrund ist das deutsche Recht. Während die EVN Rahmenverträge mit Unternehmen für Tiefbauarbeiten abschließe, müssen der Wasserverband und der Stadtentwässerungsbetrieb öffentlich ausschreiben. Daran hatte sich auch der EVN-Partner (GLU) beteiligt, doch die Firma hatte mit ihrem Angebot nur den zweiten Platz erreicht. Der Auftrag ging nach nnz-Informationen an die Strabag.
Autor: nnz
nnz-Bautagebuch (9) (Foto: nnz)
Nicht nur in der Dehmel-Str. wird gebuddelt, sondern auch in der Franz-Mehring-Strasse und anliegende Straßen. Für die Anlieger in der Mehring-Strasse stellt sich eine Frage: Zuerst wird für die Gasleitung aufgeschachtet und wiederzugeschüttet, jetzt soll für die Elektroleitung erneut aufgebaggert werden und wieder zugeschüttet und zu guter Letzt kommen die Wasserversorgung und Abwasser und alles wird zum dritten Mal wieder auf und zugebuddelt. Kann dies so gewollt sein? Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen können doch anders aussehen oder, fragt Andreas Goldschmidt.Die Antwort gibt Matthias Eppinger vom Planungsbüro in Sondershausen. Eppinger geht davon aus, dass die Gas- und Stromleitungen in den Straßenzügen in einem Arbeitsgang verlegt werden. In der Richard-Dehmel-Strasse ist das jedenfalls so. Dann allerdings wird die Strasse wieder verschlossen, bis sie für die Wasser- und Abwasserleitungen wieder geöffnet wird.
Hintergrund ist das deutsche Recht. Während die EVN Rahmenverträge mit Unternehmen für Tiefbauarbeiten abschließe, müssen der Wasserverband und der Stadtentwässerungsbetrieb öffentlich ausschreiben. Daran hatte sich auch der EVN-Partner (GLU) beteiligt, doch die Firma hatte mit ihrem Angebot nur den zweiten Platz erreicht. Der Auftrag ging nach nnz-Informationen an die Strabag.


