eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 13:45 Uhr
04.07.2005

Ein sicherer Ort

Uthleben/Nordhausen (nnz). Was ist ein Dorf ohne funktionierende Freiwillige Feuerwehr? Was ist eine Freiwillige Feuerwehr ohne moderne Technik? Diese Fragen müssen sich die Uthleber Kameraden seit dem Wochenende nicht mehr stellen.

Ein sicherer Ort (Foto: nnz) Ein sicherer Ort (Foto: nnz)

Es ist der gesetzliche Auftrag der Gemeinden, für einen ausreichenden Brandschutz und die Abwehr von sonstigen Gefahren zu sorgen. In Uthleben war das alte Löschfahrzeug – ein LO aus dem Jahre 1971 – jedoch nicht mehr dauerhaft einsatzbereit. Jetzt hat es die Gemeinde geschafft, einen angemessen Stand der Technik und damit die technische Einsatzbereitschaft der Feuerwehr wieder herzustellen.

Mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates Thüringen gelang die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges LF 10/6 auf einem MAN-Fahrgestell. Am vergangenen Samstag hatte die Uthleber Bevölkerung dann allen Grund zum Feiern: Das neue Fahrzeug wurde offiziell in Dienst gestellt und in die Verantwortung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. Ein Höhepunkt in der Geschichte des Uthleber Feuerwehrwesens, handelt es sich beim neuen Fahrzeug doch um das wichtigste Werkzeug der Feuerwehr, um ihren ehrenamtlichen Dienst am Nächsten zu leisten.

Bürgermeister Fritz Lehmann verband die Übergabe der Fahrzeugschlüssel an die Wehrleitung mit der Zuversicht, dass die erworbene Technik durch die Kameraden verantwortungsbewusst gepflegt und im - hoffentlich seltenen - Einsatzfall präzise eingesetzt wird. Pfarrer Zschömitsch sprach den Kameraden vor dem neuen Löschfahrzeug seine Segenswünsche aus. Zahlreiche Gäste aus befreundeten Feuerwehren, Einrichtungen, Firmen und Vereinen wohnten der Feierstunde bei und überbrachten ihre Glückwünsche.

Zurzeit zählt die Freiwillige Feuerwehr 72 Mitglieder, davon versehen 43 Frauen und Männer ihren Dienst in der Einsatzabteilung. In den vergangenen zwölf Monaten kamen sie 21 Mal zum Einsatz. Speziell ausgebildete Kameraden wirken außerdem im Gefahrgutzug des Landkreises mit.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)