Do, 18:08 Uhr
30.06.2005
Wie zu DDR-Zeiten
Nordhausen (nnz). Eigentlich sollte die moderne Fotovoltaikanlage auf dem Gelände bei Nentzelsrode schon lange Sonnenstrom abgeben. Doch da gibt es einen Engpaß. Der ist allerdings nicht beim Lieferanten der Energie zu suchen...
Wie der nnz von den Stadtwerken mitgeteilt wurde, verschiebt sich der Fertigstellungstermin für das Solarkraftwerk im Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode. Grund dafür ist, so Geschäftsführer, Arndt Forberger, dass die von einer chinesischen Firma herzustellenden Solarmodule nicht geliefert werden können. Die Produktion der noch fehlenden rund 2000 Module ist gestoppt, da das aus Japan angeforderte Basismaterial, die Siliziumkristalle nicht bereitgestellt werden. Derzeit bemüht sich der Generalauftragnehmer, die Firma EEPro aus Erfurt, die noch benötigten Module von einem anderen Produzenten zu beziehen.
Arndt Forberger ist dennoch optimistisch, denn bereits jetzt wird mit den vorhandenen Modulen eine Tagesleistung von 2.521 Kilowattstunden erreicht. Geplant war eine durchschnittliche Einspeisung von 2.330 Kilowattstunden in das öffentliche Netz. Das bessere Ergebnis ist auf die derzeit günstige Sonneneinstrahlung zurückzuführen.
Autor: nnzWie der nnz von den Stadtwerken mitgeteilt wurde, verschiebt sich der Fertigstellungstermin für das Solarkraftwerk im Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode. Grund dafür ist, so Geschäftsführer, Arndt Forberger, dass die von einer chinesischen Firma herzustellenden Solarmodule nicht geliefert werden können. Die Produktion der noch fehlenden rund 2000 Module ist gestoppt, da das aus Japan angeforderte Basismaterial, die Siliziumkristalle nicht bereitgestellt werden. Derzeit bemüht sich der Generalauftragnehmer, die Firma EEPro aus Erfurt, die noch benötigten Module von einem anderen Produzenten zu beziehen.
Arndt Forberger ist dennoch optimistisch, denn bereits jetzt wird mit den vorhandenen Modulen eine Tagesleistung von 2.521 Kilowattstunden erreicht. Geplant war eine durchschnittliche Einspeisung von 2.330 Kilowattstunden in das öffentliche Netz. Das bessere Ergebnis ist auf die derzeit günstige Sonneneinstrahlung zurückzuführen.

