Fr, 10:38 Uhr
01.07.2005
Sieben zu eins
Nordhausen (nnz). Adoptionen von Kindern sind auch in Thüringen sehr beliebt. Am Jahresende 2004 standen einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen sieben mögliche Adoptiveltern gegenüber. Alle anderen Zahlen und Fakten wie immer mit einem einzigen Klick.
Im Jahr 2004 wurden in Thüringen 83 Jungen und Mädchen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 31 Adoptionen bzw. 27,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und die geringste Adoptionszahl seit 1992. Mehr als die Hälfte (55,4 Prozent) der adoptierten Kinder waren Jungen.
Über die Hälfte (56,6 Prozent) der Kinder waren unter 6 Jahre alt, ein Sechstel (16,9 Prozent) war im Alter zwischen 6 und 12 Jahren und gut ein Viertel (26,5 Prozent) war zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter der adoptierten Jungen und Mädchen betrug 7,0 Jahre. Damit stieg das Durchschnittsalter gegenüber 2003 um 0,6 Jahre.
Die Kinder und Jugendlichen wurden in fast der Hälfte der Fälle (49,4 Prozent) von einem Stiefelternteil oder Verwandten adoptiert. Die meisten Kinder (22 Fälle bzw. 53,7 Prozent) davon waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter betrug 11,7 Jahre. Damit waren die Kinder durchschnittlich mehr als ein halbes Jahr älter als im Jahr 2003.
Weitere 42 der adoptierten Kinder und Jugendlichen (50,6 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern- bzw. Verwandtenadoptionen. 34 Mädchen und Jungen (81,0 Prozent) von ihnen waren noch keine 3 Jahre alt. Das Durchschnittsalter betrug 2,4 Jahre. Ein Jahr zuvor betrug das Alter durchschnittlich 3,2 Jahre.
Am Jahresende 2004 waren 42 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt, 15 Kinder bzw. 55,6 Prozent mehr als am Jahresende 2003. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 282 Adoptionsbewerbungen vor. Ein Jahr zuvor waren es 43 Bewerbungen bzw. 18,0 Prozent weniger. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen sieben mögliche Adoptiveltern gegenüber. Ende des Jahres 2003 waren es neun.
Autor: nnzIm Jahr 2004 wurden in Thüringen 83 Jungen und Mädchen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 31 Adoptionen bzw. 27,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und die geringste Adoptionszahl seit 1992. Mehr als die Hälfte (55,4 Prozent) der adoptierten Kinder waren Jungen.
Über die Hälfte (56,6 Prozent) der Kinder waren unter 6 Jahre alt, ein Sechstel (16,9 Prozent) war im Alter zwischen 6 und 12 Jahren und gut ein Viertel (26,5 Prozent) war zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter der adoptierten Jungen und Mädchen betrug 7,0 Jahre. Damit stieg das Durchschnittsalter gegenüber 2003 um 0,6 Jahre.
Die Kinder und Jugendlichen wurden in fast der Hälfte der Fälle (49,4 Prozent) von einem Stiefelternteil oder Verwandten adoptiert. Die meisten Kinder (22 Fälle bzw. 53,7 Prozent) davon waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter betrug 11,7 Jahre. Damit waren die Kinder durchschnittlich mehr als ein halbes Jahr älter als im Jahr 2003.
Weitere 42 der adoptierten Kinder und Jugendlichen (50,6 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern- bzw. Verwandtenadoptionen. 34 Mädchen und Jungen (81,0 Prozent) von ihnen waren noch keine 3 Jahre alt. Das Durchschnittsalter betrug 2,4 Jahre. Ein Jahr zuvor betrug das Alter durchschnittlich 3,2 Jahre.
Am Jahresende 2004 waren 42 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt, 15 Kinder bzw. 55,6 Prozent mehr als am Jahresende 2003. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 282 Adoptionsbewerbungen vor. Ein Jahr zuvor waren es 43 Bewerbungen bzw. 18,0 Prozent weniger. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen sieben mögliche Adoptiveltern gegenüber. Ende des Jahres 2003 waren es neun.


