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Sa, 10:27 Uhr
18.07.2020
Partymacher sind schneller wieder urlaubsreif als Kulturinteressierte

Kathedrale statt Ballermann?

Wegen hemmungslos feiernder Touristen auf Mallorca warnen Gesundheitsexperten und Politiker nun vor einer zweiten Corona-Welle. Das Partymachen mit vielen Gleichgesinnten erhöht aber nicht nur das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, sondern bringt auch für viele keine langfristige Erholung mit sich...

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Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach wirkt sich der Genuss von Kunst und Kultur offenbar nachhaltiger auf die Urlaubsentspannung aus als Feiern, Wellness und Faulenzen. So sagt mehr als die Hälfte derjenigen Befragten, die sich nach dem Urlaub noch lange Zeit entspannt fühlen, sich am besten bei kulturellen Aktivitäten erholen zu können. Von denjenigen, die spätestens ein paar Tage nach ihrer freien Zeit erneut urlaubreif sind, geben dies hingegen nur 42 Prozent an. Jeder fünfte Kurzzeitentspannte setzt stattdessen auf Partys als beste Urlaubserholung. Von den Langzeitentspannten kann dies nur jeder Siebte bestätigen. Auch beim Faulenzen, etwa am Strand, am Pool oder im Garten laden Kurzzeitentspannte lieber ihren Akku auf als Langzeitentspannte (78 zu 67 Prozent). Dasselbe gilt für die Inanspruchnahme von Wellnessangeboten (40 zu 33 Prozent).

Dass sich bei Partyurlauben mit durchfeierten Nächten keine langfristige Erholung einstellt, wundert nicht. Das gilt aber doch nicht für Wellnessanwendungen, oder? Massagen, Bäder und Packungen können natürlich entspannen. Wer danach aber zum Beispiel wieder ständig Mails checkt, postet und chattet, wird einfach nicht ausreichend abschalten. So zeigt auch die Umfrage, dass sich deutlich mehr Kurzzeiterholte von beruflichen E-Mails und Telefonaten im Urlaub gestresst fühlen als Langzeiterholte (55 zu 42 Prozent).

Während des Urlaubs ist es vor allem wichtig, die Zeit positiv zu erleben. Ein ganz wesentlicher Faktor dabei ist eben, Job und Alltag mental loszulassen. Deshalb sind Kulturinteressierte möglicherweise auch nachhaltig entspannter als Faulenzer an Strand oder Pool: Sie entdecken mehr Neues als der passivere Urlauber im Liegestuhl und sind so deutlich häufiger vom Gedankenkarussell rund um Alltag und Arbeit abgelenkt. Man sollte aber deshalb niemandem eine bestimmte Art von Urlaub aufzwingen. Es gibt unterschiedliche Urlaubstypen. Die einen lieben lange Tage am Strand, die anderen wollen Sport treiben oder Städte besichtigen. Die KKH rät daher vor allem zu einer digitalen Entschleunigung, damit die Urlaubserholung länger anhält.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
18.07.2020, 14:31 Uhr
Und in wenigen Tagen,...
....werden aus den hemmungslosen Partytouristen, dann wieder freiheitssuchende Demonstranten.
Leser X
18.07.2020, 16:07 Uhr
Eimer-Austrinker
Bisher waren sie mir einfach egal. Man kann ja nicht von jedem verlangen, sich kulturvoll durch's Leben zu bewegen und manche kennen auch nichts anderes.

Aber wer in Pandemiezeiten keine andere Idee als Party hat, dem ist erstens nicht zu helfen, und der müsste zweitens im Interesse aller anderen in eine zweiwöchige Qarantäne gehen. Vielleicht brächte das ja dann den so wichtigen Erholungseffekt.
geloescht.20250302
18.07.2020, 16:27 Uhr
Einige von denen...
...werden demnächst dem im Urlaub verprassten Geld noch nachheulen.

Manch kleiner Unternehmer beispielsweise hat bei der Bewilligung der Corona-Hilfen das Kleingedruckte nicht gelesen und bekommt jetzt Rückzahlungsforderungen, egal was Minister Scholz vor 3 Monaten gesagt hat.

Sich davon ein neues Auto zu finanzieren oder das Geschäft zu renovieren war nämlich nicht Sinn der finanziellen Unterstützung. Das haben einige falsch verstanden.

Das betrifft ebenso Stundungen bei Vermietern, Stadtwerken oder Krankenkassen, die demnächst mit Forderungen auf der Matte stehen werden.

Wer glaubte, dass Corona ein Freibrief für Schulden war, wird ein böses Erwachen erleben.

Und ich stimme Leser X zu: Wer nichts Wichtigeres zu tun hatte als nach Malle zum Saufen zu fliegen, dürfte sich gerne in Quarantäne erholen. Am besten nicht in den eigenen 4 Wänden, sondern in einem bewachten Container oder Zelt.
Frank1966
19.07.2020, 15:30 Uhr
Verstehe die Aufregung nicht
Unser Gesundheitssystem, glaubt man den Predigern, ist auf die nächsten Wellen bestens vorbereitet. Ich frage mich nur, wo die ganzen Patienten für die Intensivmedizin sind.
Da demonstrieren Schulter an Schulter zigtausend gegen Rassismus - Intensivpatienten gleich null.
Da gibt es - wieviel falsch positive - Tests beim Schweineguru - Intensivpatienten gleich null. Von Toten in beiden Bsp. ganz zu schweigen.
Dem Bundesministerium für Gesundheit ist jetzt aufgefallen, das dem Steuerzahler 365 Mio. Euro abhanden gekommen sind. Wie das? Die Steuerzahler haben für Intensivbetten 534 Mio. Euro spendiert. Laut Melderegister fehlen 7300 Betten bei der Fördersumme. Na ja, Peanuts halt.
Ich als Impfstoff, wäre stinkesauer auf die Deutschen.
Dann stimmt es also doch, was uns der Mainstream predigt:
Wir Deutschen werden immer Täter sein und niemals Opfer.
HeiKev
19.07.2020, 17:15 Uhr
Muss auch nicht jeder verstehen
Eigentlich ist der Text des Artikels doch ganz einfach. Neben der Gefahr des Superspreadings wird auch der Erholungsfaktor ins Spiel gebracht, der bei täglichem Vollsaufen ja irgendwo bei Null sein dürfte.

Wie man da auf so etwas kommen dürfte:

"Ich als Impfstoff, wäre stinkesauer auf die Deutschen.
Dann stimmt es also doch, was uns der Mainstreams predigt:
Wir Deutschen werden immer Täter sein und niemals Opfer."

wird wohl immer das Geheimniss des Verursachers bleiben. Man kann es mit der Täter und Opfer Neurose, die in einer bestimmten Szene ja sehr aktuell ist, auch übertreiben, ohne jemals wirklich die Zusammenhänge des menschlichen Zuzusammenlebens zu erkennen.
Frank1966
19.07.2020, 17:40 Uhr
Glauben Sie doch einfach...
... an diese verheerende Seuche und alles ist gut in Ihrem Universum. Mal schauen was es bedarf, den eigenen Verstand mal wieder zu nutzen. Damit meine ich nicht, die Wahrheit gepachtet zu haben, sondern das Offensichtliche erkennen wollen und kritisch und wachsam zu sein. Ist aber einfacher in der Herde.
HeiKev
19.07.2020, 18:26 Uhr
Die 2. Welle kommt - auch für Narzisten!
Das "Offensichtliche" erkannt haben zu wollen ist nur eine Umschreibung der gepachteten angeblichen Wahrheit. Und die Herde, die sich gegen Mundschutz und überhaupt gegen Corona wendet, ist zumindest im Internet keine kleine Herde. Man ist also in großer, aber fragwürdiger Gesellschaft.

Nur bei Fakten sieht es bei dieser Herde ziemlich düster aus. Außer "Augen zu und durch" und "der Gipfelpunkt war im März schon überschritten", hört man von diesen Leugnern und Gegnern von allem Vernünftigen nichts!

Angeblich gibt es für diese Schlaumeier ja gar keine Pandemie. Angeblich ist das alles nur eine Erfindung der Linksgrünen in Zusammenarbeit mit der deutschen Blockparteienregierung der BRD GmbH.

Die Superspreader aus Malle gehören alle erst einmal in 14 tägige selbst finanzierte Quarantäne. Und ihre daheim gebliebenen Unterstützer gleich mit! Damit einmal Denkprozesse neben der Herde überhaupt stattfinden!
Frank1966
19.07.2020, 20:49 Uhr
Die Sehnsucht nach der 2. Welle!
Ich gratuliere dem Mainstream. Haben Sie doch das verinnerlicht, was man Ihnen jeden Tag rund um die Uhr eintrichtert - die nächsten Wellen kommen. Und egal, was auch immer dann beschlossen wird, es wird schon richtig sein. Und bei der hilflosen Aussage, das Neurosen in einer bestimmten Szene aktuell sind, wusste ich, die sachliche Argumentation hat kein Futter mehr.
Das ist also Ihre Wahrheit, Menschen die Fragen stellen sind fragwürdig? Nun gut.
Nur ein paar Bsp. über die Wahrheit, welcher Sie Glauben schenken. Bitte selber recherchieren. Ein Foto vom Strand in Mallorca - einmal im Focus vom 19.06.2020 und einmal im Nachrichtenportal für Brandenburg vom 12.06.2019.
Erschrecken Sie bitte nicht, das es sich dabei um ein und dasselbe Bild handelt.
Ein Bild auf tagesschau.de vom 11.12.2019 und vom 11.07.2020 - bitte wieder nicht erschrecken.
Wobei ich mir vorstellen kann, das Ihr Vorwurf Zusammenhänge nicht zu erkennen, hier zum Boomerang wird. Visualisieren, heißt das Zauberwort.

Zur medizinischen Bedeutung des Virus, mal diese "Wahrheit" - zu finden bei lungenaerzte im netz ( ich weiß nur nicht, welcher Szene die angehören - Achtung Seitenhieb ).

Coronaviren wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können Menschen und Tiere infizieren. Sieben Vertreter dieser Gruppe verursachen beim Menschen Atemwegserkrankungen - von gewöhnlichen Erkältungen bis zu gefährlichen oder gar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie Sars. Von dreien – das neuen Coronavirus Sars-CoV-2 eingerechnet - ist bekannt, dass sie mitunter schwere Symptome auslösen.
Der Namensgeber des Erregers, die Coronavirus-Studiengruppe des Internationalen Komitees zur Taxonomie von Viren (International Committee on Taxonomy of Viruses) bezieht sich mit dem Namen Sars-CoV-2 auf die sehr enge Verwandtschaft zum Sars-Virus (Sars-CoV), an dem 2002/2003 Hunderte Menschen gestorben waren. Die Viren sind Experten zufolge Varianten ein und derselben Virusart.

Zum Verständnis: Diesen Virenstamm gibt es seit ca. 65 Jahren, das bestreite ich überhaupt nicht. Ich frage nur nach dem heutigen politischen Umgang damit und den nicht gesundheitlichen Folgen.
Frank1966
19.07.2020, 20:58 Uhr
Die 2. Welle und der Narzist!
Oscar Wilde:
"Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze."
Professor Claas-Hinrich Lammers:
"Viele Eigenschaften, die man heute gern narzisstisch nennt, sind durchaus gesund", erklärt der Chefarzt für Psychiatrie am Asklepios-Klinikum Nord in Hamburg. So macht Selbstvertrauen psychisch stabil. Wer die Schuld für einen Misserfolg eher bei anderen sucht, steckt Rückschläge besser weg. Manche mag so ein Verhalten nerven. "Doch nicht jeder, der stört, ist auch gestört", sagt Lammers.

Auch im Namen meines Psychaters ; ) vielen Dank für das Kompliment.
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