Sa, 09:34 Uhr
20.06.2020
NABU und Umweltamt rufen zur Hirschkäfersuche
Kleine Giganten gesucht
Der NABU Thüringen und das Thüringer Umweltamt rufen auch in diesem Jahr zur Hirschkäfersuche auf. Obwohl diese Käfer recht groß sind, bekommen nicht viele Menschen diese imposanten Tiere zu Gesicht...
Dadurch halten sich die Nachweise leider sehr in Grenzen. Das war auch mit ein Grund, weshalb die TLUG vor einigen Jahren, zusammen mit dem NABU Thüringen, die Hirschkäfersuche zur Erfassung von Zufallsfunden ins Leben gerufen hat.
Neben den eigentlichen Nachweisen sind für den Artenschutz auch die Daten zur Phänologie wichtig. So sind demThüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) bereits am 10. Mai dieses Jahrs die ersten Hirschkäfer aus dem Raum Oldisleben gemeldet worden. Die Meldungen werden im Fachinformationssystem (FIS) Naturschutz des TLUBN erfasst und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage und dadurch auch zum Schutz dieser Käfer.
Am besten können die imposanten Käfer in der Dämmerung zwischen Mitte Mai und Anfang August beobachtet werden. Insbesondere in den Hauptverbreitungsgebieten lassen sich die Hirschkäfer aber auch tagsüber blicken. Als eine der wenigen Käferarten nach Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) sind Hirschkäfer europaweit geschützt. Schon aus diesem Grund sollten die Hirschkäfer bei der Suche nicht gestört werden.
Damit die Experten des TLUBN und des NABU Verwechslungsmöglichkeiten mit ähnlichen Käfern ausschließen können, sind (digitale) Fotos als Beweis und Beleg für die Richtigkeit der Meldung unabdingbar. So sind Hirschkäfer schon mit Nashornkäfer, Balkenschröter, Eremit, großen Bockkäfern oder auch dem Lederlaufkäfer verwechselt worden.
Eine direkte Meldung des Fundes kann über die Umwelt-App für Thüringen unter http://www.tlug-jena.de/meine-umwelt/index.html erfolgen. Angaben zu Ort und Datum der Beobachtung, ggf. dem Geschlecht, der Anzahl der Tiere sowie Fotos sollten nicht fehlen.
Darüber hinaus sind Angaben zu möglichen Beeinträchtigungen oder sonstige Beobachtungen zum Lebensraum sehr hilfreich, aber keine Bedingung für die Meldung. Im Zweifelsfall wird von Seiten des TLUBN Unterstützung angeboten.
Hirschkäfermeldebogen, Artensteckbrief und weitere Informationen finden Sie auf der betreffenden Seite des NABU Thüringen unter https://thueringen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/hirschkaefersuche/index.html sowie über das TLUBN unter: http://www.tlug-jena.de/meine-umwelt/01.html; https://tlubn.thueringen.de/fileadmin/00_tlubn/Naturschutz/Dokumente/artensteckbriefe/kaefer/artensteckbrief_lucanus_cervus_3_141209.pdf bzw. https://tlubn.thueringen.de/fileadmin/00_tlubn/Naturschutz/Dokumente/1_zool._artenschutz/1_TH_Arten-Erfass/Hirschkaefermeldebogen_20191112.pdf
Autor: redDadurch halten sich die Nachweise leider sehr in Grenzen. Das war auch mit ein Grund, weshalb die TLUG vor einigen Jahren, zusammen mit dem NABU Thüringen, die Hirschkäfersuche zur Erfassung von Zufallsfunden ins Leben gerufen hat.
Neben den eigentlichen Nachweisen sind für den Artenschutz auch die Daten zur Phänologie wichtig. So sind demThüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) bereits am 10. Mai dieses Jahrs die ersten Hirschkäfer aus dem Raum Oldisleben gemeldet worden. Die Meldungen werden im Fachinformationssystem (FIS) Naturschutz des TLUBN erfasst und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage und dadurch auch zum Schutz dieser Käfer.
Am besten können die imposanten Käfer in der Dämmerung zwischen Mitte Mai und Anfang August beobachtet werden. Insbesondere in den Hauptverbreitungsgebieten lassen sich die Hirschkäfer aber auch tagsüber blicken. Als eine der wenigen Käferarten nach Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) sind Hirschkäfer europaweit geschützt. Schon aus diesem Grund sollten die Hirschkäfer bei der Suche nicht gestört werden.
Damit die Experten des TLUBN und des NABU Verwechslungsmöglichkeiten mit ähnlichen Käfern ausschließen können, sind (digitale) Fotos als Beweis und Beleg für die Richtigkeit der Meldung unabdingbar. So sind Hirschkäfer schon mit Nashornkäfer, Balkenschröter, Eremit, großen Bockkäfern oder auch dem Lederlaufkäfer verwechselt worden.
Eine direkte Meldung des Fundes kann über die Umwelt-App für Thüringen unter http://www.tlug-jena.de/meine-umwelt/index.html erfolgen. Angaben zu Ort und Datum der Beobachtung, ggf. dem Geschlecht, der Anzahl der Tiere sowie Fotos sollten nicht fehlen.
Darüber hinaus sind Angaben zu möglichen Beeinträchtigungen oder sonstige Beobachtungen zum Lebensraum sehr hilfreich, aber keine Bedingung für die Meldung. Im Zweifelsfall wird von Seiten des TLUBN Unterstützung angeboten.
Hirschkäfermeldebogen, Artensteckbrief und weitere Informationen finden Sie auf der betreffenden Seite des NABU Thüringen unter https://thueringen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/hirschkaefersuche/index.html sowie über das TLUBN unter: http://www.tlug-jena.de/meine-umwelt/01.html; https://tlubn.thueringen.de/fileadmin/00_tlubn/Naturschutz/Dokumente/artensteckbriefe/kaefer/artensteckbrief_lucanus_cervus_3_141209.pdf bzw. https://tlubn.thueringen.de/fileadmin/00_tlubn/Naturschutz/Dokumente/1_zool._artenschutz/1_TH_Arten-Erfass/Hirschkaefermeldebogen_20191112.pdf


