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Do, 17:51 Uhr
23.06.2005

Von einander lernen

Nordhausen (nnz). In wenigen Minuten beginnt auf dem Petersberg die festliche Stadtratssitzung aus Anlaß des 10. Jahrestages der Partnerschaft zwischen Nordhausen und dem polnischen Ostrow. Doch vor der Feier kam heute noch die Arbeit. Die nnz mit den ersten Eindrücken.

Von einander lernen (Foto: nnz) Von einander lernen (Foto: nnz)

Sie sind Kollegen: Mathias Hartung und Wojuech Bialas (siehe Foto). Beide stehen einer Holding vor. Hartung in Nordhausen und Bialas in Ostrow. Im November waren Hartung und Mitarbeiter von städtischen Nordhäuser Unternehmen in Polen zu Gast, jetzt gibt es den Gegenbesuch. Der sei auf keinen Fall mit einer Besichtigungstour zu vergleichen, macht Wojuech Bialas sofort klar. Im Mittelpunkt standen denn auch seit Dienstag Gespräche über die beiden Unternehmen. Man habe bereits viel von einander lernen können und das solle weitergeführt werden. Zwischen dem November und dem Juni lagen Erfahrungen, aber auch Auswertungen. Wie kann man lernen vom anderen, wie kann man vielleicht auch gemachte Fehler vermeiden? Wie schafft man in der Holding noch bessere Synergien?

Die Beantwortung dieser Fragen wird die Polen und ihre deutschen Kollegen in den kommenden Wochen beschäftigen. Obwohl oberflächlich gleich strukturiert, gibt es doch Unterschiede zwischen den beiden Holdings: In Polen weniger Mitarbeiter in der eigentlichen Holding, dafür mehr Verwaltung in den sechs Unternehmen, in Nordhausen umgekehrt.

Die polnischen Gäste sahen sich bisher die Stadtwirtschaft, die Verkehrsbetriebe, die Stadtwerke, die Energieversorgung, aber auch den Wasserverband und die SWG an. Konkret wurden das Straßenbahndepot, die Fotovoltaikanlage in Nentzelsrode, die Kläranlage des Eigenbetriebes, ein Blockheizkraftwerk oder das Wasserwerk in der Puschkinstrasse besichtigt. Mit dem Combino Duo ging es am Nachmittag von Nordhausen nach Ilfeld und zurück.

Heute nehmen die 15 Fachleute an der festlichen Stadtratssitzung teil, morgen soll die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora besichtigt werden. Am Samstag werden die Gäste wieder zurück nach Polen reisen. Im Gepäck sicher viele schöne Erinnerungen an Nordhausen. Marek Tomaszewski, der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft in Ostrow wird zum Beispiel das umsetzen, was er bei der SWG in punkto Sanierung gesehen hat. Neben der Funktionalität muss auch die Ästhetik ihren Platz haben.

Und genau das sind sie, die Erfahrungen, die bei solchen Arbeitsbesuchen gemacht werden. Fest steht schon jetzt, dass der nächste Besuch in Polen bereits jetzt geplant werden wird.
Autor: nnz

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