Do, 10:14 Uhr
11.06.2020
Ein Blick in die Statistik
Fast 10.000 Thüringer weniger
Am 31.12.2019 lebten 2 133 378 Personen in Thüringen, davon 1 055 996 Personen männlichen und 1 077 382 weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank die Einwohnerzahl des Freistaats somit um 9 767 Personen bzw. 0,5 Prozent...
Im Jahr 2018 sank die Einwohnerzahl Thüringens in ähnlicher Größenordnung (-8 060 Personen bzw. -0,4 Prozent).
Der Bevölkerungsrückgang 2019 resultierte aus einem Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) in Höhe von 12 549 Personen, welcher durch den Wanderungsgewinn in Höhe von 3 372 Personen nicht ausgeglichen werden konnte.
Hinzu kamen nachträglich die von den Standes- und Meldeämtern gemeldeten Korrekturen, welche zusätzlich einen minimalen Bevölkerungsrückgang in Höhe von 590 Personen ausmachten. Im Jahr 2018 gab es einen etwas höheren Wanderungs- gewinn von 4 559 Personen und der Sterbefallüberschuss lag bei 12 387 Personen (Korrekturen: 232 Personen).
Während die Zahl der Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft im Jahr 2019 um 15 281 zurück- ging, nahm die Zahl ausländischer Staatsbürger um 5 514 Personen zu. Dadurch stieg der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Thüringen von 4,9 Prozent im Laufe des Jahres 2019 auf 5,2 Prozent. Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens gab es 2019 überwiegend Bevölkerungsverluste, aber auch drei Kreise mit Einwohnerzuwächsen.
Einwohnergewinne verzeichneten der Landkreis Weimarer Land (0,3 Prozent bzw. 209 Personen) und die kreisfreien Städte Weimar (0,2 Prozent bzw. 138 Personen) und Erfurt (0,1 Prozent bzw. 282 Personen). Der Landkreis Sonneberg (-1,2 Prozent bzw. -693 Personen), die kreisfreie Stadt Gera (-1,1 Prozent bzw. -1 027 Personen) und der Kyffhäuserkreis (-1,1 Prozent bzw. -797 Personen) hatten im Jahr 2019 hingegen die größten Bevölkerungsrückgänge in Relation zur Einwohnerzahl.
Autor: redIm Jahr 2018 sank die Einwohnerzahl Thüringens in ähnlicher Größenordnung (-8 060 Personen bzw. -0,4 Prozent).
Der Bevölkerungsrückgang 2019 resultierte aus einem Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) in Höhe von 12 549 Personen, welcher durch den Wanderungsgewinn in Höhe von 3 372 Personen nicht ausgeglichen werden konnte.
Hinzu kamen nachträglich die von den Standes- und Meldeämtern gemeldeten Korrekturen, welche zusätzlich einen minimalen Bevölkerungsrückgang in Höhe von 590 Personen ausmachten. Im Jahr 2018 gab es einen etwas höheren Wanderungs- gewinn von 4 559 Personen und der Sterbefallüberschuss lag bei 12 387 Personen (Korrekturen: 232 Personen).
Während die Zahl der Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft im Jahr 2019 um 15 281 zurück- ging, nahm die Zahl ausländischer Staatsbürger um 5 514 Personen zu. Dadurch stieg der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Thüringen von 4,9 Prozent im Laufe des Jahres 2019 auf 5,2 Prozent. Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens gab es 2019 überwiegend Bevölkerungsverluste, aber auch drei Kreise mit Einwohnerzuwächsen.
Einwohnergewinne verzeichneten der Landkreis Weimarer Land (0,3 Prozent bzw. 209 Personen) und die kreisfreien Städte Weimar (0,2 Prozent bzw. 138 Personen) und Erfurt (0,1 Prozent bzw. 282 Personen). Der Landkreis Sonneberg (-1,2 Prozent bzw. -693 Personen), die kreisfreie Stadt Gera (-1,1 Prozent bzw. -1 027 Personen) und der Kyffhäuserkreis (-1,1 Prozent bzw. -797 Personen) hatten im Jahr 2019 hingegen die größten Bevölkerungsrückgänge in Relation zur Einwohnerzahl.

