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Mi, 17:13 Uhr
13.05.2020
CDU im Stadtrat Nordhausen

CDU fordert klare, nachvollziehbare Regeln

Stadtrat Michael Kramer (CDU) will für die Zukunft klare und schriftlich fixierte Kriterien für die Vergabe von Fördermitteln an die Träger der Jugend- und Sozialarbeit. Anlass für die Forderung waren "Unstimmigkeiten" bei der jüngsten Sitzung des Stadtratsausschusses für Kultur, Bildung und Sport...

„Dieser Ausschuss ist die Entscheidungsinstanz für die Vergabe dieser Mittel. Uns lag ein Antrag eines Trägers, auf die Gewährung von Mitteln in Höhe von 2000 Euro für ein Begegnungsprojekt. Den Rest hatte der Verein unter anderem beim Landratsamt beantragt. So weit, so gut. Umso erstaunter waren einige Ausschussmitglieder, als in der zugehörigen Beschlussvorlage als Bewilligungssumme aber von 5000 Euro die Rede war. Die Antwort des Rathauses lautete, dass man die Summe `sicherheitshalber´ für den Verein mehr gegenüber dem Antrag als verdoppelt habe, falls das Geld nicht reiche.

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Mein Einwand, dass dies zwar für den konkreten Verein gut sei, aber für alle anderen Vereine nicht fair, und dass man nach klaren, nachvollziehbaren Regeln-, sowie natürlich anhand der vorliegenden Antragsunterlagen handeln müsse, wurde nicht akzeptiert. Leider fand auch mein Änderungsantrag (Bewilligung nur der Summe, die auch beantragt wurde) wenn auch nur knapp, so doch keine Mehrheit“, sagte Kramer. Dies sei umso bedauerlicher, da aufgrund der Haushaltssperre an vielen anderen Stellen Mittel und auch Zuschüsse erheblich gekürzt worden seien.

Er werde sich nun dafür einsetzen, dass bei sämtlichen Vergaben die Regeln zur Vergabe schriftlich fixiert würden. „Das bedeutet wiederum bürokratischen Mehraufwand. Aber nur so kann man sich, gerade in Zeiten knapper Kassen, vor dem Vorwurf der Willkür schützen. Traurig finde ich es, dass dazu keine Einsicht seitens der Verwaltungsführung vorhanden ist.“
Autor: red

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Kommentare
Honsteiner
13.05.2020, 22:48 Uhr
Zuschüsse für Vereine müssen Transparent sein
Mensch Herr Kramer, das ist ja wie bei den Schlaraffen in Nordhausen.
Schade das unser Verein nicht zur Kreisstadt gehört. Hätte 5.000 beantragt und dann 10.000 bekommen.
Geile Sache. Im Kreistag streicht man den Kindern den Zuschuss für das Schulessen und in Nordhausen gibt man lieber ein bisschen mehr raus.

Aber mal Spaß beiseite, wenn jemand 2000 beantragt und 5000 bekommt, dann würde mich natürlich interessieren welcher Verein das war und solche Vorteile bezieht.
banse
14.05.2020, 08:50 Uhr
Darstellung mit Fehlern
Leider kann ich dem Text so nicht zustimmen.
Sie enthält einige problematische Aussagen, die das Bild verzerren.

Fakt ist, der Erstantrag enthielt die Bitte um 5000€, darum landete der Antrag im Ausschuss.
Auf Grund der Coronasituation konnte der Verein die mit dem Geld avisierten Angebote nicht mehr durchführen.
Es erfolgte eine Nachberechnung auf 2000€.
Problem ist aber das Angebot des Vereins.
Hintergedanke ist dabei die bevorstehende Erweiterung des öffentlichen Lebens.
Nach Herrn Kramer und der CDU sollte der Verein einen neuen Antrag stellen, wenn das Geld gebraucht wird.
Der Idee kann man haushsltsplanetisch positiv gegenüber stehen.
Aber andere Meinungen sehen dies wiederum
Kritisch.
Sollte das gesellschsftliche Leben anlaufen, fehlen die Gelder, die Angebote liegen brach.
Der Verein hat dann eine Finanzlücke, die er allein nicht stemmen kann.
Ohne Corona gäbe es die Angebote, was nicht heißt, das diese nicht ab August oder September wieder anlaufen könnten.
Nur darum ist Herrn Kramer s Antrag mit nicht nur knapp sondern mit dreifacher Ablehnung ins Nirvana geschickt worden.
Der Verein bekommt nur 2000€. Sollte es aufwärts gehen, bekommt er je nach erweiterten Angebot eine Aufstockung, auf max. 5000 €
Wo ist da das Problem.
Keins !!!

Verschlankung und kurze Wege bei sozialen Programmen, danach schreien doch alle.
Auf einmal gibt es das, dann ist es wieder nicht Recht?!
Passt nicht.

Im Übrigen kann die Stadt auch ohne Gremium bis zu 2500€ für gemeinnützige sozial wichtige Projekte ausgeben. Da brauchts keine Abstimmung.

Klare Regeln gibt es bei Fördermittelanträgen, da brauchen wir keine zusätzlichen.
Ich weiss nicht was das soll.
Aber es war eine gute, wenn auch langatmige Diskussion im Öffentlichen Teil der Veranstaltung. War nur kein Bürger da.
qwertz
15.05.2020, 23:53 Uhr
@banse
Genau so!
Ihrem Kommentar ist Eigentlich nichts Weiter hinzuzufügen!

Vereine und Träger brauchen Planungssicherheit.
Evtl nicht benötigtes Geld wird am Ende zurückgegeben.

Es gibt also Tatsächlich überhaupt kein Problem!
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