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Sa, 15:03 Uhr
09.05.2020
40 Prozent mehr Frauen betroffen

Isst der Osten fett(er)?

Die Strategie der Bundesregierung mit Blick auf weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten stößt vor allem bei Verbraucherschützern und Medizinern auf Kritik. Sie fordern weit drastischere Maßnahmen als ein freiwilliges Umdenken der Hersteller. Offenbar zu recht, wie eine Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt...

Demnach ist der Anteil der Versicherten, bei denen eine Fettleibigkeit (Adipositas) ärztlich diagnostiziert wurde, von 2008 auf 2018 deutschlandweit um mehr als 36 Prozent gestiegen. Und Gründe dafür sind eben unter anderem schlechte Ernährung und zu wenig Bewegung.

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Im Osten der Republik ist die Zahl der Fettleibigen am höchsten, allen voran in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Dort lebt rund jeder Siebte mit einer entsprechenden Diagnose. Es folgen Brandenburg, Sachsen, Berlin und Thüringen. In Hamburg hingegen gibt es die wenigsten Adipositas-Patienten (8,6 Prozent). Die KKH-Auswertung zeigt darüber hinaus, dass im Bundesdurchschnitt rund 40 Prozent mehr Frauen betroffen sind als Männer.

Bundesländer mit dem größten Anteil 2018
1. Mecklenburg-Vorpommern (14,2 Prozent)
2. Sachsen-Anhalt (13,7 Prozent)
3. Brandenburg (12,3 Prozent)

Bundesländer mit dem kleinsten Anteil 2018
1. Hamburg (8,6 Prozent)
2. Baden-Württemberg (9 Prozent)
3. Bayern / Saarland (9,3 Prozent)

Die Gefahren, die eine Fettleibigkeit mit sich bringt, werden angesichts der Bedrohung durch das Corona-Virus derzeit häufig unterschätzt. Adipositas und Begleiterkrankungen wie Diabetes Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Leiden & Co. sind aber für eine Vielzahl von Todesfällen verantwortlich. Und gerade jetzt können Kontaktbeschränkungen und Homeoffice die Verhaltensweisen bezüglich Ernährung und Bewegung einmal mehr in eine inaktive Richtung lenken.

Adipositas Anteil nach Bundesländern (Foto: Kaufmännische Krankenkasse KKH) Adipositas Anteil nach Bundesländern (Foto: Kaufmännische Krankenkasse KKH)

Vor allem Menschen, die sich vor der Corona-Krise gerade erst für eine Umstellung ihrer Lebensweise entschieden haben, es gerade erst geschafft haben, Bewegung und gesunde Ernährung in ihren Alltag zu integrieren, könnten einen Rückfall erleiden. Denn wer erst kurz vor der Krise eine soziale Gruppe gefunden hat, die ihn beim Training oder bei der Umstellung der Ernährung unterstützt, wird große Mühe haben, das Ganze zu reaktivieren, sobald Sportstätten wieder geöffnet und Gruppenaktivitäten wieder möglich sind. Das gilt besonders für ältere Menschen, die sich nicht mehr so schnell umstellen können.

Je älter, desto schwieriger ist darüber hinaus die Gewichtsabnahme. So zeigt auch die KKH-Auswertung, dass der Anteil der Fettleibigen mit dem Alter deutlich zunimmt. Den größten Anteil verzeichnet die Kasse unter den 65- bis 79-Jährigen. Rund jeder Sechste in dieser Altersgruppe ist betroffen. Den größten Anstieg mit rund 78 Prozent hingegen registriert die KKH bei den ab 80-Jährigen.

Bewegungsmangel kann nicht nur Übergewicht und dramatische Begleiterkrankungen zur Folge haben, sondern auch die körperliche Fitness und Koordination negativ beeinflussen. Deshalb rät die KKH zu jeder noch so kleine Bewegung, und sei es, beim Telefonieren auf- und abzugehen. Wer sich trotz Kontaktbeschränkungen nicht allein bewegen will, kann auf Onlinekurse, Chats mit Gleichgesinnten und Fitness-DVDs zurückgreifen. Bewegung an der frischen Luft ist außerdem wichtig und auch in Zeiten von Corona möglich. Spazierengehen zum Beispiel ist eine Art Ganzkörpertraining, das sowohl Ausdauer und Kraft als auch die Koordination fördert.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
09.05.2020, 15:14 Uhr
Wie der Herr...
...so das Gescherr!

Ich nenne lieber keine Namen, aber schlanke Politiker wie Lauterbach sind auch nicht gerade die Regel...

Schwätzen ohne eigene Vorbildwirkung ist man ja gewöhnt, wenn von Kanzel oder Rednerpult über Maßhalten oder Verzicht gepredigt wird.
Paulinchen
09.05.2020, 17:42 Uhr
Der Osten isst ...
... wie er ist. Irgendwann kommt jeder mal zu dem Entschluss, nur das zu essen, was er muss. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Wolfi65
10.05.2020, 10:44 Uhr
Gerade das Wessi muss sich aufregen
Die Schwäbische, Hessische und die Badische Küche, hat meistens nur fettreiches zu bieten.
Da ein Schuss Sahne und dort ein wenig Creme Fraiche.
Und man achtet im Osten nicht auf die Kalorien?
Ein Lacher ist das.
Wer frisst denn sich seit Jahren durch Berge von Fast Food, wo man im Oschten einen BigMac nur von der Werbung im Fernsehen kannte?
Selbstverständlich haben die Brüder und Schwestern im Westen das Gesunde Essen erfunden, wo man nur zu einen Salatteller und einen Wässerchen in den Harz fährt, um sich zu Hause bei einem Sahnetörtchen die Kalorienbombe zu geben.
Franziskus
10.05.2020, 12:07 Uhr
Wie hoch
ist denn der Fettgehalt des Thüringer- und des Hessischen
Gehacktes ( Mett ) ?
Wolfi65
10.05.2020, 13:37 Uhr
Die Frage ist doch
Wieviel Olivenöl und Sahne haut der Hesse an sein Fleischgericht?
Damit meine ich nicht Linsengericht und Freigericht.
Denn das hört sich zwar nach Essen an, sind aber zwei Ortschaften im Hesseland.
Und das Gehackte ist in Thüringen garantiert nicht das Gleiche wie das Mett in Hessen.
Als ich beim Hessischen Metzger nach Knoblauch im Gehackten fragte, schallte mir ein "Iiiiii", über die Theke und das Knoblauch auf keine Fall da hinein gehöre.
Das ischt dar Unnerschied!
Franziskus
10.05.2020, 20:15 Uhr
In
Schwaben haben wir generell nur fettarme Gerichte kennengelernt. Man isst dort nicht alles, in sich rein.
Wolfi65
10.05.2020, 21:37 Uhr
Wir in Schwaben?
Wir sind hier in Thüringen.
Wenn Sie übergesiedelt sind, sollten Sie sich langsam von Thüringen trennen, denn beides kann man nicht sein.(Thüringer und Schwabe)
Wenn man da drüben wohnt, kann man nicht mehr für Thüringen sprechen, denn dann sind Sie keiner mehr.
Es ist nur dem Internet geschuldet, dass Sie hier noch mitkommentieren können und über alles Neue hier informiert werden.
Mit Heimat hat das nichts mehr zu tun.
Man hat sich für Schwaben im Wessiland entschieden.
Ihr Geburtsort wird weiterhin vielleicht NDH sein.
Vielleicht zu Besuch bei ihren Eltern herkommen.
Aber für Nordhausen in Thüringen brauchen Sie nicht mehr sprechen oder schreiben.
Oder ich habe Sie vollkommen falsch verstanden...
Kobold2
10.05.2020, 21:55 Uhr
Ich wüsste jetzt nicht
wo Herr Friedrich seine Wohnort bekannt gegeben hat?
Die Ost-Westbalken sollte man schon längst mal aus den Kopf bekommen, sonst werden die Schmerzen unerträglich.
Ein Brett vorm Kopf ist da noch harmlos.
PIMI
10.05.2020, 22:21 Uhr
ich werfe jetzt mal etwas vor die Herren hier ...
Gestatten Sie mir , der ehemals Zeiss-ianerin ein Lied von HRK dazu zu bringen- Die Wahrheit vom letzten Hemd-
Zuhaus nicht zuhause in der Fremde nicht fremd, das ist die Wahrheit vom letzten Hemd...Mit dem Rücken zur Wand liest Du stirb oder friß, das ist die Wahrheit vom großen Beschiss. So, da ich nun fast 20 Jahre nach dem Aus beim Zeiss im Westen war und mir einen Vergleich erlauben darf, was haben die Herren aus Nordthüringen zum West-Ost- Vergleich denn zu bieten außer blöden Suff- Kommentaren?
Franziskus
10.05.2020, 22:27 Uhr
"Danke "
für die "hilfreichen" Sätze.
Ich kann überall in Deutschland leben,
was Andere nicht können.
Freidenker 1304
10.05.2020, 23:59 Uhr
Armut und Fettleibigkeit
Statt dem "Osten" den Buhmann anzuhängen, sollten alle mal überlegen, warum die Menschen hier fetter sind. Unter anderem, weil sie ärmer sind. Das billigste Fleisch ist nun mal nicht Rind, Lamm und Geflügelfleisch. Sondern das ach so verpönte Schweinefleisch. Und jeder muss nach seinem Geldbeutel leben. Da gibt es zum Grillen eben Bauchfleisch und Bratwurst. Ja ja, man muss sich eben auch mehr bewegen. Und mehr Gemüse essen. Aber im Osten gibt es immer noch mehr Frustration. Wer nach 40 Jahren Arbeit mit nem Taschengeld als Rente abgespeist wird, kauft sich kein Rehrücken oder argentisches Rinderfilet. Oder der Familienvater, der gerade mal nen Tausender für vier Personen im Portmonaise hat. Der kauft billige Masse. Klar ist Armut nicht der einzige Grund. Aber ein wichtiger und hier im "Osten" ein weitverbreiteter....
Opa Hardrock
11.05.2020, 07:55 Uhr
PIMI, ich muss...
...Ihnen jetzt auch was vor die Füßé werfen. Ziehen Sie sich die Jacke an oder nicht.

Den Unterschied bei Mann und Frau
sieht man duchs Schlüsselloch genau.
So hat es Ringelnatz beschrieben.
Man soll auch seine Feinde lieben.
Und wer durch's Schlüsselloch erschaut,
wie unterschiedlich wir gebaut,
erkennt die Wahrheit plötzlich krass:
Die Welt, die wär' ein leeres Fass!
Ihr brauchtet Euch nicht länger quälen,
würden Euch die Männer fehlen,
ich sag es Euch, ganz unverdorben:
Auch Ihr wärt lange ausgestorben.

Die schrieb ein Herr aus Nordthüringen.
Ist Ihre Frage damit beantwortet?
PIMI
11.05.2020, 08:44 Uhr
Lieber Hardrock-Opa
ich kann mich nur amüsieren über die hiesigen Herrschaften, die zum Leben im Westen was schreiben, aber sich dort nicht integrieren könnten oder würden.
Zum Artikel selbst: Haben Sie mal über die Kernfrage nachgedacht- 40 Prozent mehr Frauen betroffen ? Ist das nicht ganz einfach hier eine Frauenfeindliche Aussage ?
Für mich selbst zwar kein Angriffspunkt, denn ich bekomme einen Geld-Bonus jährlich von meiner Betriebskrankenkasse. Für Arzt-Checks, Nichtrauchen, BMI unter 25. Obwohl ich nun zugeben muß, der BMI ist in letzter Zeit schon mehr, weil ich nicht mehr in Schicht um Maschinen wirbelen kann wie bis April.
Fakt ist auch, der Kyffhäuserkreis ist bei den ärmsten Städten und Regionen auf Platz 10. Schlechter ist unter anderem noch die Uckermark und das Ruhrgebiet. Hier statistisch 17705 Teuro pro Kopf Einkommen. Und wie es schon ein Anderer hier schrieb- Armut und Übergewicht. Hier gibt es keine Bio-Märkte und auch auf den Wochenmärkten ist viel weniger los als im Süden Deutschlands, wo die Menschen wohlhabender sind.
Viele können sich keine gesünderen Lebensmittel leisten. Dazu kommt der Frust über die ,,blühenden Landschaften", die uns Westpolitiker versprachen. Die Landschaft von der Natur her blüht auch schön, aber ganz ohne Politik, dafür viel mehr mit Pflanzengiften auf den Feldern als im ,,grüneren" Süden. Fakt ist auch, hier rauchen viel mehr Frauen wie im Süden und es gibt auch wesentlich mehr saufende Männer um die 50 als dort.
Und ab heute ziehe ich die Jacke an, es ist kälter draußen
Gehard Gösebrecht
11.05.2020, 11:48 Uhr
Über den Osten herziehen ist leicht
Bei einem westdeutschen Unternehmen am Fliessband stehend im Takt 3 Schrauben anziehen und dafür noch 3.500 Euro in der Lohntüte haben, dann kann man bequem über den Osten herziehen.
Natürlich sind alle kritischen Kommentare nur im Suff verfasst.
Kobold2
11.05.2020, 17:14 Uhr
Glücklicher macht es
Der Inhalt der Lohntüte wohl auch nicht.
Anders kann man sich das Dauerunwetter in den Kommentaren kaum erklären.
Die Situation nur am Essen festzumachen ist leider recht einseitig, kurzsichtig und wenig zielführend. Genauso wenig sinnvoll, einigen Kommentatoren hier mit pauschalen Vorurteilen, ohne Wissen der Person, bestimmte Erfahrungen abzusprechen.
Für mich ist die Ernährungssituation nicht rein vom Geld abhängig. Eher auch von der Einstellung
Im Süden kocht man, nach meiner Beobachtung mehr konventionell und nutzt weniger die halbfertigen und fertigen Gerichte, mit den teiweilse undefinierbaten Zusätzen....
Man sieht dort in der Freizeit auch vergleichsweise mehr Jogger, Walker, Wanderer oder Radfahrer.
PIMI
11.05.2020, 17:58 Uhr
an die letzten beiden Herren
Zum einen würde ich mich sehr über die Lohnsumme hier freuen, real ist das bei mir etwa ein Vierteljahrgehalt, bei schlechten Monaten oder krank und im Urlaub.
Und weil jetzt die Schicht- und Leistungszulagen wegfallen, habe ich weniger als die Hälfte und heule deswegen nicht herum, dafür hat man Rücklagen.
Und im Gegensatz zu dem bekannten Werk in Kölleda, auf das Sie wohl anspielen, dort werden auch nur deren eigene Stammkräfte auf 80 % aufgestockt.
Ich schaffe normalerweise auch im ähnlichen Sektor, aber 0,00 dazu zur Kurzarbeit. Außer den Führungsleuten aus dem West-Stammwerk, die standesgemäß ab und zu mit Porsche kommen, arbeiten hier nur Einheimische und dies zum oder knapp über Mindestlohn. Die Teile sind für Luxusautos aus Süddeutschland und Italien.

Zum zweiten - ich gebe Ihnen völlig Recht, tatsächlich sieht man hier auffällig wenige Frauen mit Inliner oder auch Fahrrad (von mir abgesehen) , dafür sehr viele meist ältere Radfahrer oder Rentner- und Urlaubspaare.
Das schiebe ich auch auf die Lebensqualität. Im Süden teils 35 bis 38 Stunden Wochenarbeitszeit lassen es zu mehr Sport zu treiben. Wieviel Stunden man hier den Leuten abverlangt ist ja bekannt.
Das andere Problem ist die Verkaufsmentalität der Supermärkte, gesündere Sachen wie IGLO Fischprodukte werden immer kleiner gemogelt, dafür immer mehr XXL- Fleischpackungen. Und was da außer eingespritztem Wasser und Antibiotika-Resten noch an Fleisch drin ist hat mit gesunder Ernährung kaum etwas zu tun.
geloescht.20250302
11.05.2020, 18:00 Uhr
Wenigstens...
...ist die Thüringer Bratwurst inzwischen geschützt und darf nicht, ähnlich wie das Wiener Schnitzel (Schwein statt Kalb) als legale "Fälschung" nur noch mit dem Zusatz "...nach...Art..." verkauft werden.

Bevor die EU das endlich auf die Reihe bekam, grenzte es an kulinarische Körperverletzung, was einem in Westdeutschland ins Brötchen gepackt wurde zuzüglich ekelhaftem Discounterketchup statt Senf *würg*
Kobold2
11.05.2020, 18:41 Uhr
Die Lebensqualität
Haben wir z.T. selbst in der Hand( aber leider auch in Teilen zerstört) Wir haben gute Metzger in Thürigen und die Sachen sind über die Grenzen des Freistaats geachtet. Darauf darf man auch stolz sein, wenn man hier nicht in der Branche schafft. Leben und Leben lassen und nicht dauerhafter Egoismus sind zielführender
Man sollte die Preise der Fertig und Billigangebote auch mal hinterfragen und nicht nur blind zugreifen. Die Zeiten, wo man sich Kleinvieh o.ä. zum Eigenbedarf hielt sind so lange noch nicht vorbei und gibt es teilweise heute noch. Da sieht man recht gut welche Arbeit dahinter steckt. Wenn ich andere nicht überleben lassen kann ich in einer Gesellschaft auch nicht überleben. Die zahlreichen Lebensmittelskandale sollten eigentlich ausreichend sein, um den eigenen Kopf zugebrauchen. Das was man vermeintlich mit diesen Angeboten spart, zahlt man z.T. mit seiner Gesundheit oder bei der zuzahlung für nötige Medikamente in der Apotheke. Frisches Hackfleisch vom Discounter ist sowas wie die gerade Kurve.... geht gar nicht.
PIMI
11.05.2020, 18:53 Uhr
Lieber Kobold2
ganz aktuell sieht man bei den neuen Covid-,,Hotspots" wie es zum billigen Fleisch kommt. Es wäre mal interessant den Infektionsverlauf bei den osteuropäischen Schlachtern wie bei der Fleischbude in NRW offenzulegen. Ich kaufe auch generell kein Hackfleisch zum Geiz ist Geil- Preis beim Discounter, das war mir schon immer zu gefährlich, wie lange und wie gekühlt das schon durch die Gegend fährt.
Da lieber in der Fleischerei im Ort, die machen auch ihre Wochenangebote. Aber selbst wenn ich dünnere Scheiben möchte, heißt es dann lustig, also ,,Wessi- Scheibchen" ?
Da ist wohl was wahres dran mit der Ernährungseinstellung
Kobold2
11.05.2020, 19:17 Uhr
Ich schrieb ja schon,
das die Ost-Westbalken Schlimmes anrichten können. Man sollte solche Fachkräfte mal nach Italien schicken.
Für mein Teil brauche ich manches nur mit den Transportpreis in Verbindung bringen. Da reicht der Warenwert auf dem Auto grad mal für Diesel und Maut
Ich darf hier noch anmerken, das selbst unsere Kinder schon bei dem eigeschweißteil Gruscht die Nahrungsaufnahme verweigert haben.
Paulinchen
11.05.2020, 20:15 Uhr
Manchmal frage ich mich,...
...waren unsere Lebensmittel zu DDR Zeiten hochwertiger?
Denn wie kann es sein, dass die Wurstwaren sich heute um ein Vielfaches länger halten? Oftmals schmeckt die eine Wurstsorte ebenfalls wie eine, welche aber eine andere sein soll. Gehacktes /Mett gab im Sommer,nach meiner Erinnerung eher nicht. Sind wir etwa nur durch die ach so schlechte Luft und Liebe so füllig geworden?

Mein ehemaliger Hausarzt sagte immer: Lieber durch das Leben gerollt und nicht geklappert.;-))
PIMI
11.05.2020, 20:52 Uhr
Liebe Frau Paulinchen
ich muß zugeben, dass auch das Hausschlachten früher im Osten zwar beliebt aber nicht so apettitlich war, überall Fett. Man hat aus der Sau alles verwertet, was ging. Aber jetzt schaue ich mir schon an, was ich da so kaufen soll. Meist zusammengepresste Reste, was nach den Filetstückchen übrigbleibt. Und das von Osteuropäern zum Dumping- Preis zerlegt. Diese Leute tun mir leid, aber ich kaufe das nicht mehr. Ich glaube, wenn wir mal in so einem Schlachtbetrieb live zusehen würden, dann sind wir hinterher alle Veganer.
Ich esse aber trotzdem gern mal eine Roster, ein Steak vom Grill oder eine Erbsensuppe mit Rauchspeck wie zu den Festen bisher, wenn wir das wieder dürfen, ohne Maske und ohne Angst sich bei den Leuten was ,,einzuholen", bei denen man früher sich ohne Merkel-Maske sich beköstigen konnte.
geloescht.20250302
11.05.2020, 22:43 Uhr
Hausschlachten...
...mit der Verwertung aller Teile des Schweins (Der Hund hat auch seinen Teil bekommen) hat uns Dorfdeppen aber Respekt vor dem Tier und der Leistung des Schlachters gelehrt.

So eine gebratene Schlenkerwurst mit Gehirnteilen direkt aus der Pfanne meiner "Lebenden Oma" war immer noch leckerer als die "Tote Oma" aus der Großküche.
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