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Do, 10:56 Uhr
09.06.2005

Abgeschwächt

Nordhausen (nnz). Wird der Freistaat wieder attraktiver oder sind einfach schon alle ausgewandert, die einfach weggehen wollten? Antworten auf diese Fragen gibt es mit dem bekannten Klick.


Am 31. Dezember 2004 hatte Thüringen 2 355 280 Einwohner (1 196 824 weiblichen und 1 158 456 männlichen Geschlechts). Gegenüber dem Jahresende 2003 verringerte sich die Bevölkerungszahl nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 17 877 Personen bzw. fast 0,8 Prozent. Damit hielt der Bevölkerungsrückgang an, schwächte sich aber im Vergleich zum Jahr zuvor ab (2003: 18 883 Personen). Der Einwohnerrückgang im vergangenen Jahr ist überwiegend auf den Wanderungsverlust von 9 899 Personen zurückzuführen (negativer Saldo zwischen 33 160 Zuzügen nach und 43 059 Fortzügen aus Thüringen). Er fiel im Jahr 2004 absolut etwas höher aus als im Jahr zuvor (- 9 481 Personen).

Erfreulicherweise stieg die Zahl der Geburten. Im Jahr 2004 kamen 17 310 Kinder zur Welt. Das waren 399 Kinder mehr als im Jahr zuvor und erstmals seit 2002 wieder ein Anstieg. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Sterbefälle um 895 auf 25 325. Beides zusammen ergab im Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung mit 8 015 einen um 1 294 Personen geringeren Gestorbenenüberschuss als im Jahr zuvor (2003: - 9 309).

Die Einwohnerzahl Thüringens verringerte sich im Jahr 2004 durchschnittlich täglich um ca. 49 Personen, 27 davon durch Wanderungsverlust und 22 auf Grund von mehr Todesfällen als Geburten. Im Jahr 2003 waren es durchschnittlich täglich fast 52 Personen (Wanderungs- und Geburtendefizit je 26 Personen).
Autor: nnz

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